Schwennigkenidyll Groitzsch

Das kleine Flüsschen Schwennigke schlängelt sich aus dem Burgenlandkreis bei Zeitz am Rand der Elsteraue entlang bis nach Groitzsch, um dann bei Audigast in die Weiße Elster zu münden. Ursprünglich entsprang die Schwennigke in den Höhenlagen bei Gleina, doch der Bachlauf wurde durch das Hydrierwerk Tröglitz unterbrochen und durch die Absenkung des Grundwasserspiegels Aufgrund des Bergbaus versiegten die zahlreichen Quellbäche. Deshalb wird die Schwennigke seit den 1970er Jahren über eine Rohrleitung bei Etzoldshain mit Wasser der Weißen Elster gespeist. Heute sprudelt die ein oder andere Quelle zwar wieder, doch ohne das Wasser der Elster kommt der Fluß nicht mehr aus.
Hier bei Groitzsch weitet sich der eher schmale Flusslauf teichartig aus. Inmitten dieser Verbreiterung befindet sich idyllisch gelegen unterhalb der Wiprechtsburg eine kleine Insel, die heute Vereinsgelände des örtlichen Angelvereins ist und deshalb von Außenstehenden nur zu besonderen Anlässen, wie dem Inselfest im Mai oder anderen Veranstaltungen zugänglich ist. Dennoch hat das Flüsschen auch abseits der Insel seinen Reiz, nicht nur bei den abendlichen Sonnenuntergängen. Links und rechts der Ufer führen Wanderwege entlang, an denen Bänke zum verweilen einladen. Hier kann man die Ruhe der Natur genießen und dem Stress des Alltages zumindest für einige Zeit entfliehen. Oft sind die Petrijünger hier bei ihrem Hobby anzutreffen. Deshalb ist bei der Suche nach dem Cache etwas Vorsicht geboten. Achtet bitte darauf, das Versteck nicht zu beschädigen.
Die Koordinaten könnt ihr nicht mit einem motorisierten Fahrzeug erreichen. Stellt also euer Gefährt an einem der angegebenen Parkplätze ab und genießt die kleine Wanderung entlang des Flüsschens. Seid ihr mit dem Rad unterwegs, empfield es sich den Cache über den soganannten Groitzsch-Pegauer Fußweg anzufahren. Übrigens gibt es an der Schwennigke bereits zwei weitere Tradis, die ebenfalls lohnenswerte Ziele sind.
GC2WQDH – An der Schwennigke
GC4A72Z - Die Schwennigke