In seiner letzten Ausbaustufe gegen Ende des 2. Jahrhunderts n.Chr. bildete der römische Limes in Obergermanien ein Grenzsystem aus hölzerner Palisade, V-förmigem Spitzgraben und aufgeschüttetem Wall. Überwacht wurde die Grenze mit Hilfe von Wachtürmen mit Sichtverbindung untereinander und durch ene Reihe von Kohortenkastellen, in denen Truppen zu 500 oder gar 1000 Soldaten lagen.
Der Limes bot einen wirksamen Schutz vor Raubzügen kleiner Banden. Die Meldung eines Überfalls wurde von Turm zu Turm mit Feuer-, Rauchzeichen oder auch mit akustischen Signalen bis zum nächsten Kastell weitergegeben. Von hier aus rückten dann die Truppen aus, um die Eindringlinge abzufangen. Umfangreichere Angriffe der Germanen ins Grenzland konnten auf diese Weise rechtzeitig zu den Militärlagern im Hinterland weitergemeldet und massiv abgewehrt werden.
Die Hauptbedeutung des Limes lag aber in der Kontrolle des grenzüberschreitenden Handelsverkehrs. Zahlreiche Durchgänge des Limes durch die alte Handelswege aus den römischen Provinzen in das freie Germanien führten, sind nachgewiesen.
Aufgabe:
Die Koordinaten führen dich über den Limeswanderweg zu einer Infotafel.
Ermittle die Mauerdicke (A) und die Seitenlänge (B) des ehemaligen Wachturmes.
Du findest den cache von hier aus in der Entfernung von etwa 10 x A bei einem Peilwinkel von 2B0°.
Bitte auf Muggel achten und die Dose wieder gut abdecken !
Weiterhin viel Spaß wünscht euch hamaschon