Ihr befindet Euch am Rande eines ehemaligen Vulkans.
Im Miozän, vor ca. 6 Mio. Jahren, wurde hier in der Nähe der Rumpf des alten Variszischen Gebirges, der aus devonischen Schiefer besteht, durchbrochen und ermögliche der Lava, an die Oberfläche aufzusteigen. Dabei entstanden Basaltvorkommen wie z.B. der Bertenauer Kopf oder die Manrother Basaltdecke.
Basalt ist ein blau, graublau, dunkelgrau oder schwarz aussehendes, dichtes, druck- und verschleißfestes Gestein.
In Steinbrüchen wurde dieser Basalt abgebaut und z.B. für Pflastersteine verwendet.
An dieser Stelle nun steht Ihr vor dem geologischen Aufschluss im Büchel bei Jungfernhof.
Mal ehrlich, würdet Ihr diesen Basalt noch zu Pflastersteinen verarbeiten (lassen)?
Ihr werdet mir zustimmen, irgend etwas ist hier anders. Wir sehen zwar noch zum Teil die Strukturen des Säulenbasalts, aber wir befinden uns hier schon in der Randzone des Vorkommens. Diese Zone entstand durch abwechselnde Ausbrüche von Lava und Tuff. Durch immer wiederkehrendes Ablagern und Anschmelzen der Lava- und Tuffschichten entstand ein Basalt-Tuffgemisch.
Die Eigenschaften des Gesteins, vor dem Ihr steht, weichen bereits deutlich von denen des im Steinbruch Jungfernhof abgebauten Basalts ab. Außerdem schreitet die Verwitterung durch diese veränderten Eigenschaften deutlich schneller voran als etwa bei reinem Basalt.
Meine Fragen nun:
1. Welche Farbe hat das Gestein, vor dem Ihr steht?
2. Welche Festigkeitseigenschaft hat das Gestein? (fest, porös oder spröde)
3. Welche zwei hauptsächlichen Verwitterungsformen wirken hier?
4. In wieviele verschiedene Zonen würdet Ihr den Aufschluss einteilen (senkrecht)?
Der Erdcache ist rollstuhlgerecht und parken könnt Ihr direkt vor Ort.
UPDATE: Es ist der Aufschluss vor dem Tor gemeint.
Bitte sendet mir Eure Antworten über mein Profil und danach könnt Ihr sofort loggen. Fotos könnt Ihr gerne Eurem Log anhängen.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erkunden.
Glück Auf