Tanz auf dem Vulkan EarthCache
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 (not chosen)
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Der Limberg gibt uns einen Einblick in einen sehr kleinen Vulkan am Rand der Orlasenke. Er liegt in der saxothuringischen Zone eines etwa 500km breiten Faltengürtels, der sich von Westen nach Osten durch Mitteldeutschland erstreckt. Die Gesteine der Zone reichen vom Kambrium bis zum Unterkarbon.

Es herrschen karbonische und permische Gesteine (Tonschiefer und Grauwacken) vor. Am Limberg erstreckt sich eine große elliptische nachkulmische Eruptiv- Gesteinsdecke. Hierbei handelt es sich um basische Gangesteine (Melaphyr, Basalt) aus dem Unterperm. Ein Grund, warum sich auf dem Limberg vulkanische Herde bilden konnten, ist die Grenze zwischen den Ablagerungsgesteinen aus der Karbon- und Permzeit, die zwischen Ranis und Ziegenrück verläuft. In der Nähe des Limberges befindet sich an einem Verwerfungspunkt beider Gesteinsschichten die Erdbebenforschungsstation Moxa.

Manchmal bahnt sich glutflüssiges Gestein einen Weg an Schichtfugen entlang. Dabei entsteht ein Eruptivgang. Das an die Oberfläche gelangende und dort einen Vulkan formende Magma steigt durch einen solchen Gang oder durch mehrere Eruptivgänge auf. Wenn das Magma schließlich ausbricht, konzentriert sich die Kraft auf die schwächste Stelle und bildet einen Schlotgang. Dieser verfestigt sich zu einer vertikalen, zylinderförmigen Erstarrungsgesteinsmasse, die noch übrig bleibt, wenn über Jahrmillionen das weichere Umgebungsgestein abgetragen wurde. Hier am Limberg sieht man sehr gut die erstarrten Gesteinsmassen, die durch den Schiefermantel gebrochen sind. Der Limberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erschlossen und es begann der Abbau des Melaphyr. Melaphyr wurde als Schotter und heute noch als Pflastersteine verwendet.

Melaphyr
Als Melaphyr wird ein dichtes feinkörniges Ergussgestein meist permischen Alters bezeichnet. Melaphyre und Diabase werden als Paläobasalte zusammengefasst. Viele Melaphyre, sind reich an Blasenhohlräumen, die mit sekundären Mineralbildungen wie Kalkspat, Delessit (einem dem Chlorit ähnlichen Mineral), Quarz und Achaten gefüllt sind. Melaphyre, die Mineralien enthalten werden auch als Mandelsteine betitelt. Die hier vorhandenen Melaphyre weisen zwei unterschiedliche Einfärbungen auf. Diese werden durch die Mineralien Delessit und Hämatit hervorgerufen. Der Melaphyrsäulen des Limberges sind leicht geneigt und zeigen in eine bestimmte Richtung. Dies weist auf die Fließrichtung des Lavastromes hin.

Zu den Aufgaben:
1. Beschreibe Farbe und Beschaffenheit des Gesteins! Was fällt Dir auf? (Beachte auch die Bruchstücke am Fuß der Wand)
2. In welche Himmelsrichtung ist Deiner Meinung nach der Lavastrom geflossen?
Fotos gern gesehen, natürlich freiwillig!
Es braucht nicht geklettert werden und auch nichts geklopft und abgeschlagen werden! Ihr befindet Euch in einem Flächennaturdenkmal, die Wege müssen nicht verlassen werden! Achtet auch auf die Natur und beschädigt sie nicht! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Bitte die Antworten nicht im Log erwähnen. Du kannst sofort loggen, aber sende die Antworten bitte über mein Profil: "send message" an uns. Sollte es Probleme mit den Antworten geben, melden wir uns.

Der EC kann auch sehr gut mit der Tradi-Runde "einmal Limberg und zurück" und den Multis "In der Melaphyrschlucht" und "Toter Vulkan" verbunden werden!
Quellen: eigene Bilder und Zeichnungen, geo-dienst, Buch Wissen im Bild: Geologie, Buch Geologie für Amateure, Geodynamisches Observatorium Moxa, wiki
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(No hints available.)
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