
Schloss Birkeneck wurde 1706 als Jagdschloss erbaut, 1825 kam es in den Besitz von Theodor von Hallberg-Broich. Zu der Zeit war die ganze Gegend menschenleeres Sumpfland und sein Gut stand hier ganz allein.
Hallberg machte sich bald daran, die Gegend zu entwässern. 1830 gründete er eine Kolonie; bis Jahresende waren sieben Familien angesiedelt. Ludwigsburg wollte der Gründer den Ort eigentlich taufen, aber König Ludwig lehnte dies ab. Er wollte Hallberg ehren und gab der Siedlung den Namen Hallbergmoos.
Allzu lange hielt es den reiselustigen Ortsgründer nicht: Schon 1839 verkaufte er sein Gut wieder und zog weiter. Seit 1925 gehört das Schloss den Herz-Jesu-Missionaren, die in Birkeneck ein Heim für gefährdete Jugendliche einrichteten.
Ganz in der Nähe befindet sich im Birkenecker Wald übrigens ein kleiner Friedhof.
Wir bedanken uns bei derRobsn, der uns freundlicherweise erlaubt hat, seine geniale Cache-Idee (Baustopp) hier zu verwenden.