Gföhl ist eine kleine Stadtgemeinde im südlichen Waldviertel mit einer Fläche von 80,73 km², davon sind ca. 46 % bewaldet. Der Ort wurde ca. 1130 von angesiedelten Bayern und Franken gegründet. Bereits 1314 wurde urkundlich ein Markt erwähnt, 1493 verlieh Kaiser Friedrich III Gföhl Marktrecht und Wappen. Wie auch anderswo gab es gute und schlechte Zeiten. Bauernkrieg und Dreißigjähriger Krieg sowie eine Feuerbrunst zerstörten große Teile des Ortes, die Pest wütete und nach 1848 wurde ein Steueramt errichtet. Aber die Lage an der Salzstraße von Krems nach Zwettl sorgte für Aufschwung. 1909 wurde sogar ein Anschluss an die Eisenbahn in Krems projektiert, die Arbeiten endeten jedoch in Senftenberg. Im Jahre 2012 sorgte der Plan, einen buddhistischen Stupa am Ortsrand von Gföhl zu errichten, für einigen Unmut in der Kleinstadt und erhöhte Präsenz in den Medien.
Stage 1:
N48°30.992 E015°29.427
Die Pfarrkirche wurde 1715 - 1720 erbaut und 1724 eingeweiht. 1748 und 1820 brannte sie ab und wurde jeweils wieder aufgebaut.
Wer plante den Turmhelm der Pfarrkirche? Wandle Vor- und Zunamen nach dem bekannten Schema (A=1, B=2,..) um, addiere die Zahlen und bilde die Ziffernsumme des Additionsergebnisses. Dann ziehe noch 3 ab und du hast das Ergebnis für A.
Stage 2:
N48°30.926 E015°29.440
Nein, die Frage lautet nicht, woher die Leute hier kamen. Wäre doch auch viel zu leicht, oder? Auf diesem Platz befindet sich etwas, was man schon als „Gföhler Institution“ bezeichnen kann. Es wurde 1923 gegründet, 1963 und 1988 modernisiert und 2011 geschlossen. Seit 2017 wird es von einem Verein geführt. Die Bezeichnung setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, nimm die Anzahl der Buchstaben des ersten Wortes als Ergebnis für B.
Stage 3:
N48°31.010 E015°29.302
Hier stehst du vor dem ehemaligen Gaswerk von Gföhl. Wann wurde es gebaut? Nimm die Zehnerstelle der Jahreszahl als Wert für D. Da die Tafel mit der Jahreszahl vielleicht nicht leicht zu lesen ist, stelle ich hier eine Ersatzfrage: In der Nähe der Kreuzung sind Hinweise auf verschiedene Gföhler Firmen zu finden. Welche Farbe haben die meisten dieser Tafeln? Grün = 0, Rot = 5, gelb = 9 für D .
Stage 4:
N48°31.002 E015°29.106
Dies ist die Sinzendorf'sche Gruft, die von 1662 bis 1834 die Herren von Schloss Jaidhof bei Gföhl waren. Die Gruft wurde 1761 erbaut. Wie viele Fenster hat diese Gruft? Dazu addiere die Anzahl der Türen.
Das Ergebnis ist die Lösung für C.
Von hier suche einen Punkt in 421 m Entfernung, Peilung 22 ° und du bist bei Stage 5.
Stage 5:
Das Naturdenkmal LINDE musste leider entfernt werden (von 50 Jahren war der Stamm innen teilweise schon hohl), Damit sind auch die angebrachten Hinweise weg. Den Ort, wo sich die Linde befand, kann man klar erkennen. Von dort folge du der kleinen Gasse Richtung Osten durch einen Parkplatz. Vor dem Zaun gehst nach rechts weiter und bald darauf findest du die Stage 6.
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Stage 6:
Hier stehst du vor dem ehemaligen "Elisabeth-Waisenhaus" von Gföhl. Es wurde 1905 erbaut und war nach Kaiserin Elisabeth benannt. Heute hat es einen anderen Verwendungszweck. Unter anderem befinden sich hier 2 Heime.
Nimm den 3. Buchstaben des längeren Wortes und wandle ihn nach dem bekannten Schema (A=1, B=3,…) um.
Dann hast du auch die Lösung für E.
Stage 7:
N48°31.144 E015°29.412
Um nicht die Aufmerksamkeit der wochentags anwesenden Muggels zu erregen verwende bitte NICHT den erstmöglichen Zugang zur Stage sondern die Stiegen, die sich etwas weiter abwärts befinden!
Im sogenannten "Elisabeth-Häuschen" ist eine Statue von Alfonso Canciani aufgestellt, die die Begegnung der Kaiserin mit einem Landsmann zeigt. Addiere alle Ziffern auf der großen braunen Tafel. Anschließend addiere das Ergebnis der Hunderterstelle und der Zehnerstelle des Ergebnisses und du hast die Lösung für F.
Finale:
Das Finale ist bei N48°31.ECA O 015°29.FDB
Das Versteck ist ein im Waldviertel öfters verwendeter Behälter. Bitte sei etwas vorsichtig damit, denn es handelt sich um einen Erzeugnis älteren Datums und ich bin kein begnadeter Bastler!
Bereits vor Jahren wurde die Tarnung von Gemeindearbeitern entfernt. Trotzdem hat der Behälter, obwohl er leicht zu sehen war, bis vor einigen Tagen alle suchenden und nichtsuchenden Passanten überlebt. Jetzt ist er kaputt und trotz einiger Versuche ist er nicht mehr reparierbar. Daher habe ich das Finale leicht verlegt und aus der Lock-Lock-Box in einem alten Vogelhaus wurde ein Petling. Bitte beim Suchen und Finden vorsichtig sein, denn man kann von vorbeigehenden Menschen leicht gesehen werden.
Um das neue Finale zu berechnen zähle bei den bisher errechneten Nordkoordinaten 15 weg und bei den Westkoordinaten 3 dazu.