Am 25.Jänner 1974 brannte der Bauernhof. Der Feuerschein war bis in den Ort zu sehen. Die Kripo nimmt bei den ersten Knochenfunden an, es handelt sich dabei um die Überreste vom Kärntner Forstarbeiter Anton Leitgeb, die restlichen Knochenfunde werden dem betagten Bauernehepaar Johann und Justine Schabelreiter zugeschrieben.
Die Medien berichten von dem tragischen Ereignis, das nur aus Leichtsinn passiert ist, denn Anton Leitgeb soll immer mit etwas Benzin den Ofen eingeheizt haben.
Tage später liest die Schwester von Leitgeb davon und sagt zu ihrem Bruder er soll sich bei der Polizei melden, da er ja noch lebt.
Die Gendarmerie meldet es der Kripo in Bruck und der Kripobeamte Kurt Marquardt entscheidet spontan:"haltet in fest, wir kommen ihn holen," Er vermutet bereits einen Doppelmord. In seinen Taschen hat Leitgeb ein Fahrkarte von Bruck nach Villach bei sich, datiert auf 25. Jänner. Er muss also noch in der Gegend gewesen sein. Leitgeb kann sich immer schwerer herausreden und legt letztendlich ein Geständnis ab. In der Nacht erhängt sich Leitgeb mit Hilfer einer zerrissenen Decke im Arrest der Stadtpolizei Bruck.
Heute ist vom Gehöft nichts mehr zu sehen, nur ein Marterl mit einem Foto steht dort, und eine super coole Liege.