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Koch Mine's Mystery Mystery Cache

Hidden : 5/22/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Erinnerungen an Koch Mine zu ihrem 100. Todestag 13. November 1998

Wer war Koch Mine?



Sie lebte im 19. Jahrhundert, wurde als Bauerntocher am 10. April 1837 geboren.
Ihr richtiger Name war Wilhelmine Koch, doch von allen wurde sie nur Mine genannt.
Sie blieb ihr Leben lang unverheiratet.
Weit über die Grenzen unserer Gemeinde und Nachbargemeinden hinaus war sie bekannt.
Noch heute ist Koch Mine für die alten aber auch die jungen Leute ein Begriff.

Mine hatte sich mit ihrem Vater zerstritten, verließ ihn und zog in einen kleinen Busch,
nahe gelegen von Dalena in Richtung Golbitz, unweit von Dornitz. Zusammen mit ihrem
Lebensgefährten, dem Schuhmacher Karl Hahn, bewohnte sie dort eine alte Hütte.
Die Hütte stammte noch von der Silberwäsche her, die sich vormals in diesem Busch befand.
Ihre Lage beschrieb man früher wie folgt: ,Die Hütte ist leicht zu finden, man geht von
Dalena den Weg nach Golbitz-Könnern, kaum 1000 Schritt vom Dorfe sind wir in
einer Mulde, die der Hüttenbach (Sixtbach) durchfließt und dort befindet sie sich.
Mine war eine große Tierliebhaberin. Sie hatte viele Tiere, wie Hunde, Katzen, Ziegen,
Schweine und andere. Zwei Ziegenböcke mit großen Hörnern dürften wohl ihre
Lieblinge gewesen sein.
Mit all diesen Tieren teilte sie ihre Behausung, sie lebten alle zusammen in der Hütte.
Mine schlachtete keines ihrer Tiere, von daher wurden sie immer mehr und sie wurden älter
und älter.
Wann sich ihr Lebensgefährte, der Hahnekarl (Karl Hahn),der sie beschützt und unterstützt
hat, zu ihr gesellte, ist leider nicht bekannt. Zwischen beiden soll eine strenge Stubenordnung
geherrscht haben.
Er trug ebenfalls zum Broterwerb bei, machte Schippenstiele, die er nach Domnitz zum Gutsbesitzer
Gneist brachte, der sie ihm gegen Naturalien oder manchmal auch Geld abnahm.
Zum einkaufen ging Mine mit einem großen Tragekorb,wie es damals üblich war, nach Dornitz.
Ihre Wäsche wurde im vorbeifließenden Bach gewaschen.
Sonntags kamen oft die Kinder aus Könnern und Umgebung zu Koch Mine und besuchten sie.
Diese freute sich sehr und hatte immer für jeden etwas, wie eine Tasse Milch,
Honig oder einige Beeren. Allerdings blieb es auch nicht aus, daß einige größere Kinder
des öfteren vor ihre Hütte zogen, um Mine zu ärgern. Als couragierte Person aber,
hatte sie keine Angst und vertrieb die Störenfriede mit einem Stock.
Alle Leute in der gesamten Region kannten Koch Mine gut. Niemand hatte etwas schlechtes
mit ihr im Sinn. Doch wie es im Leben so ist, wird einem schnell etwas angedichtet.
So wollten einige wissen, daß Mine eine reiche Bauerntochter war, die viel Geld gehabt hätte
und es noch besäße und in ihrer Hütte vergraben hätte.
Andere wieder erzählten, daß sie die "schwarze Kunst" verstehen würde und man sollte sich
vor ihr hüten.
In Wirklichkeit aber konnte die alte Frau niemandem etwas zu leide tun.
Doch an die Geschichte mit dem Geld glaubten manche. Diese Annahme gelangte wohl auch in die
hallesche Halunkenszene. Der Schmiedegeselle Georg Schmalz aus Halle fühlte sich dadurch
veranlaßt, am 13. November 1898 in den Busch bei Dornitz zu kommen und Wilhelmine Koch
meuchlerisch zu ermorden.
Als Mine die Tür öffnete, ermordete er sie durch zwei Schüsse auf der Treppe.
Karl Hahn wurde fünf mal angeschossen. Er überlebte. Der Raubmörder suchte nach
dem angeblich vielen Geld vergebens.
Die Gemeinden Dalena, Dornitz und Domnitz wurden durch die Nachricht des ihrer Nähe verübten
Raubmordes in helle Aufregung versetzt.
Der Mörder konnte jedoch schnell durch die Polizei von Halle gefunden werden. Dieser wurde am
6. Dezember 1898 vom Schwurgericht in Halle zum Tode verurteilt und am 29. April 1899 im Hofe des
Amtsgerichtes zu Halle vom Scharfrichter geköpft und direkt am Gefängnis vergraben.
Mine Koch wurde unter großem Gedränge auf dem Dornitzer Friedhof bestattet.

Auf dem jetzt alten Friedhof kann man auf einer gut erhaltenen Grabtafel lesen:


Hier ruht in Gott
Jungfrau Wilhelmine Koch
geb. 10. April 1837
gest. 13. November 1898



Nach der Hütte, in der Koch Mine lebte, sucht man heute allerdings vergebens.
Die nach dem Tode von Koch Mine unbewohnten und baufälligen Gebäude der alten Hütte wurden
um 1900 abgerissen. Das Grundstück erwarben die Grundbesitzer Lampe und Finger von Dalena.
Ein Großteil der damals vorhandenen Bäume fielen der Axt zum Opfer. Es wurde alles Acker.
Auch der Erlenbusch, der Zipfel rechts vom Burggraben und Sixtbach, ist jetzt Acker.
Er war 1900 noch 4 Morgen groß, hieß vordem der Röhrteich und war ehemals ein oberer Teich
des Sixtbaches gewesen.
Eine noch heute vorhandene Gebüschgruppe von der man sagt: "Hier lebte Koch Mine" wird von
vielen nach wie vor Kochmin genannt. Dies waren Erinnerungen an Koch Mine, die wohl so manches Geheimnis

mit ins Grab genommen hat.

Das Schätzchen liegt an einem bezaubernden Flecken der Natur,
irgendwo in Kochmin.

bei: N 51° A.C E-4 .... E 011° 49.D B-4

Der Schatz wartet schon im Tal der Wilhelmine Koch auf Euch.

Die Informationen die ihr benötigt um den Mystery zu finden sind in den einzelnen Caches der kleinen Serie "Auf Koch Mine´s Spuren #1 bis #5 enthalten.

Der Ort des Fragezeichens ist der Dornitzer Friedhof. Hier befindet sich das Grab der Koch Mine. Sonntags an Gottesdiensten ist das Friedhofstor geöffnet und ihr Ruheort kann besichtigt werden.

Unter folgenden Link kann jeder selbst nachlesen wann in dieser niedlichen Kirche Konzerte und noch andere Veranstaltungen (kostenlos) gegeben werden.

Zum Pfarrsprengel-Wettin, schaut unter Veranstaltungen in der Kirche "Dornitz"!



Viel Spaß beim Erkunden und Suchen wünscht....

der "Domnitzer"



Dieser Mystery gehört zu meiner dritten kleinen Cacherunde "Auf Koch Mine´s Spuren #1 bis #5" mit einer Länge von ca. 1,5 km.
Nehmt Euch ein wenig Zeit und genießt die Umgebung.



Additional Hints (Decrypt)

Qvr oraögvtgra Obahfmnuyra orsvaqra fvpu va qra Qbfra qre xyrvara Frevr "Nhs Xbpu Zvar'f Fchera #1 ovf #5". Svany: - hagre orzbbfgra Fgrvacynggra na rvarz Onhz. - aruzg AVPUG qvr fpujrefgra Fgrvar mhz irefgrpxra, ARUZG QVR YRVPUGRERA mhz Irefgrpxra, Qrpxry trug fbafg xnchgg [Bitte das Versteck nicht verändern und alles wieder so tarnen! Der Jäger und Kinder schleichen hier herum!]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)