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Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen -Die Hermannshöhle EarthCache

Hidden : 5/19/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen

- Die Hermannshöhle

Hinweis

Um diesen EarthCache loggen zu können, muss man die Hermannshöhle nicht besuchen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall! Damit man an die Fragen beantworten kann, muss man das Foyer des Gebäudes betreten und sich die Vitrinen anschauen. Dadurch ist man an die Öffnungszeiten gebunden. Diese findet ihr in aktuell gültiger Fassung hier. Sie sollten Grundlage eurer Planung sein.

 

Einleitung

Die Hermannshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt, benannt ist sie nach Ihrem Erforscher Hermann Grotrian. Die Hermannshöhle ist neben der Baumannshöhle eine weitere Schauhöhle in Rübeland. Neben Tropfsteinen und Sintergebilden findet sich in der Höhle eine weitere geologische Besonderheit, nämlich eine Kristallkammer mit funkelnden Calzitkristallen. Da die Baumannshöhle und die Hermannshöhle eine identische geologische Entstehungsgeschichte aufweisen und diese zum größten Teil im gleichnamigen EarthCache „Rübeländer Baumannshöhle“ erläutert wird, wollen wir nur auf die Unterschiede und Besonderheiten der Hermannshöhle eingehen.


Zugang zur Hermannshöhle

 

Die Besonderheiten der Entstehung der Hermannshöhle

Wie bereits in der Einleitung beschrieben entstammen beide Höhlen einem Komplex von Devon-Kalkstein, getrennt werden sie durch den Fluss Bode, der sich tief in das Tal eingeschnitten hat. Dieser Fluss ist aber nicht nur entscheidend bei der Teilung des Kalksteinkomplexes und Entstehung des Bodetals, sondern auch bei der Entstehung der Höhlen. Während bei der Baumannshöhle einsickernde Wasser die für die Höhlenbildung notwenigen Spalten und Kammern auswusch ist die Hermannshöhle ein Paradebeispiel für eine Flusshöhle. Das bedeutet, dass die Höhlengänge überwiegend durch den Fluss Bode ausgespült wurden, hinzu kamen noch Klüfte, durch Erdbebenrisse und die großen Räume entstanden durch Einstürze der Decke. Am Verlauf und am Querschnitt lässt sich gut erkennen, dass es sich um eine klassische Flusshöhle handelt. Wer sich die Vitrine im Foyer über den Querschnitt der  Hermannshöhle informiert wird den relativ geraden Verlauf der Höhle erkennen. Besucher hingegen erhalten einen besonderen Einblick, da sie dem Verlauf des ehemaligen Höhlenflusses folgen und insbesondere im ersten Abschnitt der Höhle die markante ovale Form einer solchen Flusshöhle sehen können. Außerdem ist die etappenweise Tieferlegung der Höhle in Abhängigkeit der sich vertiefenden Bode zu erkennen.


Typischer Querschnitt einer Flusshöhle (Foto: Jürgen Meusel)

 

Die „Schatzkammer“ der Hermannshöhle

Die geologische „Schatzkammer“ der Hermannshöhle ist eine weltweit sehr selten auftretende Sekundärbildung. Primär bildet sich aus mit kohlensäureversetztem Wasser mit geringerem Fluss (Tropfen) eine Ablagerung von Calcit. Dabei entweicht das Kohlendioxid und fällt Calciumcarbonat aus. Es entstehen Versinterungen und Tropfsteine. Man kann in der Hermannshöhle eine weitere besonders seltene Bildung beobachten,  aus einem einst stehenden Wasserbecken mit Calcit gesättigtem Wasser entstand über einen langen Zeitraum ein, wenige Millimeter hoher, „Rasen“ von Calcit Kristalle. Mit dem langsamen Abfallen des Wasserspiegels in diesem Becken bildeten sich markante Wasserstandsmarken aus Kristallen heraus.


Kristallkammer in der Hermannshöhle (Foto: Jürgen Meusel)

 

Begebt euch an die angegebenen Koordinaten, beantwortet mit Hilfe der Schaukästen die folgenden Fragen und schickt uns hier die Antworten.
Ihr dürft gleich loggen, wenn es Probleme gibt dann melden wir uns.

Schön wäre es, wenn ihr ein Foto mit hochladen würdet, dies ist zum loggen des Caches aber nicht zwingend erforderlich.

 

Fragen:

 

Begebt euch zu der Vitrine, die einen Querschnitt der Höhle zeigt.

1.     In wieviel Etappen sank der Fluss Bode ab? Wie wird die mittlere Ebene bezeichnet?

 

2.     Aus welchen drei Bestandteilen besteht der Höhlenuntergrund?

 

Begebt euch zu dem Schaukasten, der sich mit der Tropfsteinbildung befasst.

Hier lässt sich ein seltener Blick auf den Längst- bzw. Querschnitt eines Tropfsteins werfen.

3.     Was unterscheidet den Stalaktit vom Stalagmit?

 

4.     Was lässt sich am Schnitt eines Tropfsteins erkennen?

 

 

Quellen / Bilder / weitergehende Informationen:
Murawski / Meyer: Geologisches Wörterbuch
Infotafeln vor Ort
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermannsh%C3%B6hle_(Harz)
http://www.harzer-highlights.de
http://www.harzregion.de/geopark/13.html

Happy Hunting wünschen

 

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