Skip to content

Das Ende der Felsnadeln EarthCache

Hidden : 5/20/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Hier oben am Lenzerath liegen die Felsblöcke dicht gepackt über- und nebeneinander, als Folge eines gewaltigen Ereignisses. Vor geologisch nicht allzu langer Zeit - am Ende der letzten Eiszeit- gab es auf dem Lenzerath eine Felsmauer oder -nadeln aus Buntsandsteinkonglomerat, die komplett in sich zusammen stürzte, da sich der Gesteinsverband durch die vielen Winter-Sommer- Temperaturwechsel gelockert hatte. Eine Erschütterung des Erdkörpers, bei dem Massen verschoben wurden, genügte und alles fiel in sich zusammen.

Geologie der Gesteine vor Ort


Das Gestein ist ein Buntsandsteinkonglomerat, das im Erdmittelalter (Trias) in einem Wüstenklima entstanden ist. In dieser Zeit kamen zunächst in einer nord-süd-verlaufenden Senke Sande und Gerölle zur Ablagerung, die sich zu den Buntsandsteinen der Mechernicher und Trierer Triasmulde verfestigt haben. Als Sedimente nachfolgender Meeresbedeckungen legten sich Tone, Mergel, Dolomite und Kalke darüber, die im Gegensatz zum Buntsandstein, wieder Versteinerungen führen, so Seelilien-Stielglieder, sogenannte Trochiten, Ceratiten (Kopffüßer) und Muscheln. Daher kann man in der Gerolsteiner Gegend verschiedene Gesteinsarten entdecken.



Geogefahren - Massenbewegungen


Geologische Prozesse können den Lebensraum des Menschen gefährden. Durch die Einwirkung von Regen, Frost und Grundwasser, aber auch als Folge von menschlichen Eingriffen, können Gesteinsmassen in Bewegung geraten. Während der letzten Eiszeit kam es zu größeren Temperaturschwankungen, gefolgt von Starkregenereignissen während oder nach Vulkanausbrüchen. Aus dem Sandsteinkomglomerat wurden kleinste Partikel ausgewaschen und durch Temperaturunterschiede(Frostsprengung) herausgelöst. Es entstand ein weniger festes Gefüge von Gesteinseinheiten. Durch seismische Ereignisse kam es hier dann zum Zusammenfall der Felsen. Gesteinsmassen wurden bewegt.



Man unterscheidet bei den Massenbewegungen zwischen Bergsturz, Felssturz, Steinschlag/Blockschlag, Muren und noch anderen Erscheinungen.
Massenbewegung Erklärung Skizze
Bergsturz Bergstürze sind große Fels-und Schuttbewegungen mit einem Ausmaß an bewegtem Volumen von über 1 Mio. m³. Es werden Geschwindigkeiten von über 145 km/h erreicht. Die Ablagerungsgebiete der Schuttmassen können mehrere Kilometer weit reichen. Bergstürze kündigen sich durch Vorbewegungen am Berg an (vermehrte Steinschläge). Durch die Bergstürze verändern sich ganze Landstriche, Seen können entstehen.
Felssturz Bei einem Felssturz lösen sich ganze Wandpartien ab. Das verlagerte Volumen liegt meist zwischen 10m³ und 1.000.000m³.Die Ursache für Felsstürze ist in Faktoren wie Spannungsumlagerung (in Störungszonen), Materialermüdung und Verwitterung an Trennflächen zu suchen. Frost, Temperaturwechsel, Erdbeben oder Niederschlag kommen in Frage für die Gesteinsbewegungen, aber auch ohne erkennbare Faktoren kommt es manchmal zu Felsbewegungen. Felsstürze treten plötzlich auf und setzten eine hohe Energie frei und gelten als besonders gefährlich.
Steinschlag/Blockschlag Bei einem Steinschlag werden kleinere Festgesteinspartien bis hin zu Blöcken abgelöst. Die Bewegung erfolgt fallend, springend und rollend. Die Größe einen Steinschlags liegt unter 10m³. Die erreichten Geschwindigkeiten betragen bis zu 110 km/h. Die Ursachen für den Steinschlag liegen bei Lockerung des Gesteins und Verwitterung an den Trennflächen.
Muren Muren sind Gemische aus Wasser und festen Stoffen, wie Boden, Gesteinsschutt, Holz. Sie bewegen sich in Wildbachbetten oder Hangfurchen mit Geschwindigkeiten bis zu 60km/h ins Tal. An steilen Hängen können wassergesättigte Bodenschichten so genannte Hangmuren auslösen, die mit relativ hoher Geschwindigkeit 35 km/h abfliessen. Die Folge von meist Starkniederschlägen, lange Regenperioden, starker Schneeschmelze oder auftauenden Böden.

Es braucht nicht geklettert werden und auch nichts geklopft und abgeschlagen werden! Die Wege müssen nicht verlassen werden! TRITTSICHERHEIT und FESTES SCHUHWERK! KINDER nur bedingt! Ihr wandert teilweise auf kleinen schmalen Pfaden! Länge als Runde ca. 4 km. Parkplätze an den Teichen in Müllenborn! Achtet auch auf die Natur und beschädigt sie nicht! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Bitte die Antworten nicht im Log erwähnen. Du kannst sofort loggen, aber sende die Antworten bitte über mein Profil: "send message" an uns. Sollte es Probleme mit den Antworten geben, melden wir uns.

Zu den Aufgaben


1. Um welche Form der Massenbewegung handelt es sich hier vor Ort?
2. Welches geologische Ereignis hat sehr wahrscheinlich zu dem heutigen Aussehen hier beigetragen?
3. Ist der Konglomerat-Quader ca. 10m hinter der Bank am Weg sehr von der Verwitterung angegriffen? Was meinst Du? Beschreibe Aussehen und Härte!


Fotos sind gerne gesehen, aber kein muß!
Quellen: eigene Skizzen und Fotos, Geopark Gerolsteiner Land, Bayrisches Landesamt für Umwelt
Flag Counter

Additional Hints (No hints available.)