Skip to content

Dreifaltigkeitskirche Zossen Traditional Cache

This cache has been archived.

Maxwell-Smart: Da das Listing seit längerem disabelt ist, es seit längerem keinen Cache zu finden gibt bzw. die erbetene Wartung nicht vorgenommen wurde, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht und neue Caches blockiert.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen. Mangels Wartung archivierte Caches werden nicht mehr aus dem Archiv geholt.

Maxwell-Smart
Reviewer in Deutschland

More
Hidden : 6/8/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Hier könnt ihr Zossens Kirche und den neu gestalteten Marktplatz bewundern. ACHTUNG !!! NEUE KOORDS SIND: N 52° 12.963 O 13° 26.922


Zossen war ursprünglich eine wendische Siedlung (Sossna, zu deutsch Kiefer, Fichte) und gehörte zur Lausitz. Kern der Siedlung war die Burg, die auf einer Sandinsel in der Notte-Niederungen an der alten Heerstraße nach Teltow und Berlin erbaut war. 
Die Burg war außerdem Mittelpunkt der Herrschaft Zossen, des nördlichste Zipfels der Lausitz. Der Burghügel ist wahrscheinlich künstlich aufgeschüttet. Die Burg, die sicher erheblich älter war, wird erstmalig 1244, anläßlich einer Fehde zwischen dem Markgrafen von Brandenburg und dem Markgrafen Heinrich von Meißen, enrwähnt. Den Lehnsitz der Herrschaft Zossen hatten die Herren von Torgow 1349 von den Markgrafen zu Meißen übertragen bekommen. (Nach anderer Nachricht waren die Herren von Torgow schon seit 1297 im Besitz des Lehens.) Mit der Lausitz kam die Herrschait Zossen 1370 an die Krohne Böhmens. Nach dem Aussterben der Familie von Torgow fiel die Herrschaft zurück an den Lehnsherrn, den König Mathias von Ungarn und Bömen. 

1478 König Mathias überträgt dle Herrschaft Zossen als Lehen an Georg von Stein, der sie 1490 am den Kurfürsten Johann von Brandenburg für 16.000 Gulden verkauft.

1492 König Wladislaw von Ungarn und Böhmen genehmigt den Verkauf. Die böhmische Lehnshoheit über die Herrschäft Zossen bleibt bis 1742 erhalten. Im Mittelalter gehört Zossen kirchlich zum Bistum Meißen und ist Sitz eines Propstes.

1540 Im Zuge der Reformation unter Kurfürst Joachim II. von Brandenburg müssen alle Monstranzen, die im römisch-katholischen Gottesdienst zur Aufbewahruag der Hostien dienen, an die kurfürstliche Silberkammer abgeliefert werden. Unter dem 15.08.1540 quittiert die Silberkammer über abgelieferte Monstanzen: 1 kupferinn Monstranz von der (Kirche) Zossen. Ein Zeichen dafür, wie arm die Zossener Kirche zu dieser Zeit ist. Die meisten märkischen Kleinstädte liefern nämlich silberne und vergoldete Monstranzen ab. Aus der vorreformatorischen Zeit ist ein Abendmahltskelch von 1509 erhalten, der noch heute im Gebrauch ist. Der Kelch ist 18 cm hoch, Silber vergoldet mit Ritzzeichnung Hl. Anna selbdritt auf dem Thron zwischen Engeln.

1641  Zerstörung der alten Zossener "Katharinenkirche" im 30-jährigen Krieg anlässlich der Erstürmung der Burg durch die schwedischen Truppen unter General Stahlhans.

1639/47 Das älteste Zossener Kirchenbuch ist das Trauregister von 1639Tauf~und Sterberegister beginnen 1647.

1649 Einweihung einer Notkirche: Fachwerkbau mit Holzturm.

1733 Abbruch der Notkirche wegen Baufälligkeit

24.05.1734 Grundsteinlegung des Neubaus der heutigen Kirche. Von den Baukosten bringt die Stadt- und Kirchgemeinde 10.000 Taler und die Kurmärkische Amtskirchendirektion 7.270 Taler auf. Die Gemeindeglieder aus Zossen Stadt und Land leisten Hand- und Spanndienste. Das Bauholz stiftet König Friedrich Wilhelm I von Preußen. Den Bau leiten die königlichen Bauinspektoren Erdmann und Hedemann. Der Bau wird als lang gestreckte Saalkirche aus verputztem Backstein mit quadratischem Turm in der Mitte der südlichen Langseite und der Sakristei gegenüber errichtet. Die Decke des Kirchenschiffes ist eine flache Holzdecke. Kanzelaltar, Taufstein und Emporen sind in schlichtem Barock gehalten.

20.11.1735 Einweihung der neu errichteten Kirche durch den Superintendenten und Inspektor Johann Ernst Ribbach. Er gibt der Kirche den Namen Dreifaltigkeitskirche.

21.08.1813 In den Freiheitskiegen droht der Kirche die völlige Zerstörung, als die Franzosen über Zossen nach Berlin durchbrechen wollen.
Der Kommandeur des in Zossen liegenden Landwehrbataillions lässt die Kirche sowie die umliegenden Häuser mit Stroh vollstopfen, um sie gegebenenfalls in Brand zu stecken. Er will dadurch die Eroberung des Schlosses verhindern, das den Notteübergang deckt. Die Franzosen werden jedoch bei dem Dorfe Mellen (heute: Mellensee) zurückgeschlagen.

1873 Der Turm, die Glocken von 1638 und 1660 und ein Teil des Kirchenschiffs werden durch Blitzschlag zerstört. Bei der Wiederherstellung wird die Decke des Kirchenschiffs in das Dach hinein erhöht. Die erste Orgel, 1750 von dem Berliner Orgelbauer Scholtzer in die Kirche eingebaut, verbrennt ebenfalls. Die zweite Orgel wird 1877 von dem Orgelbauer Remmler aus Berlin installiert.

1917 Der erste Weltkrieg bringt den Verlust der Glocken, die von den Türmen geholt und eingeschmolzen werden. Zerstörungen bleiben Stadt und Kirche erspart.

1943 Die 1925 neu angeschafften Glocken müssen - wie ihre Vergänger - zu Rüstungszwecken abgegeben werden; nur eine kleine Glocke wird verschont. Die Kirche bleibt auch im zweiten Weltkrieg unversehrt. Aber 17 Häuser, darunter das Rathaus, brennen in den letzten Kriegstagen ab. Außerdem wird die Nottebrücke gespregt.

21.03.1948 Glockenweihe der 3 neuen Klangstahlglocken durch Superintendent Ahme.
Die Glocken sind von der Firma Schillig und Lattermann aus Apolda gegossen; die größte wiegt 20 Zentner. Der Anschaffungspreis beträgt 8.900 Mark, die durch eine Sammlung in der Kirchgemeinde aufgebracht werden.

15.05.1960 Einweihung der Orgel durch Superintendent Schröder. Sie kommt aus der Potsdamer Orgelbauanstalt A. Schuke. Das Werk hat 25 Register und 1.906 Pfeifen. Der Anschaffungspreis einschließlich Aufstellung beträgt 59.300 Mark. Die Kirchengemeinde bringt durch Spenden 41.000 Mark auf. 18.000 Mark gibt die Gesamtkirche als Zuschuss.

1968 Die Kirche wird abgeputzt und erhält einen neuen Farbanstrich. Die Kosten betragen 40.000 Mark, von denen die Kirchengemeinde 30.000 Mark aufbringt. Im Zuge der Erneuerung der Turmfassade wird das Zifferblatt der Uhr überholt, und die Zeiger werden mit einer Blattgoldauflage versehen; sie zeigen uns Stunde und Wesen der Zeit: Unsere Zeit steht in Gottes Händen.

1980 Innenrenovierung unter großer Beteiligung der Gemeinde

1989 Die Kirche ist Sammelpunkt für Gemeinde und Bevölkerung der Stadt zu den Friedensgebeten der "Wende".

1990 Renovierung der Orgel durch die Firma Schuke aus Potsdam

1993 Beginn der nötigen denkmalgerechten Erneuerung der Fenster, zugleich Anbringen der Schutzverglasung, ermöglicht durch Einzelspenden.

1996/97 Umfassende Außensanierung von Kirche, Turm und Kirchplatz. Die Kirche erhält einen einfarbigen Anstrich, die Turmuhr wird restauriert und das alte Uhrwerk durch eine Funkuhr ersetzt. Seither gibt es wieder den Stundenschlag.
Die Kosten belaufen sich auf 700.000 DM. Davon kommen 40% als Fördermittel ein. Der Eigenanteil wird durch großzügige Unterstützung der Landeskirche und des Kirchenkreises sowie durch zahlreiche Einzelspenden von Zossener Gemeindegliedern aufgebracht.

1997/98 Im Innenraum der Kirche muss der Sockelputz erneuert werden.
Die Fenstersanierung ist bis auf 4 Fenster abgeschlossen. Sie hat 138.000 DM gekostet.

2004  Die letzten 4 Fenster sind fertig. 19.000 € werden gespendet.

Vom 18. Mai bis 12. Oktober ist die Kirche ohne Kreuz und Kugel.
Weil das Kreuz sich zu neigen beginnt, wird die Turmspitze durch alpine Kletterer abgenommen und saniert. Dabei findet sich ein Schriftstück mit den Namen der Mitglieder des Kirchenrates von 1879. Am 12. Oktober wird die Kirchturmspitze von den Kletterern mit Hilfe eines Autokrans wieder an ihren Platz gesetzt. Von den 7000 € Kosten werden 2000 € durch den Kirchenkreis und 5000 € durch Spenden von Gemeindegliedern und Bürgern aufgebracht.

 

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Zossen

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu, Ovggr arhr Xbbeqf ornpugra (Ybtrvagent); Uvajrvfgnsry Rf trug hz qvr Xvepur!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)