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Tscheppaschlucht EarthCache

Hidden : 7/23/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Tscheppaschlucht

Konglomerat

Tsch



deutsch


Die Tscheppaschlucht

Die Tscheppaschlucht ist eine der bekanntesten für Besucher erschlossenen Schluchten von Kärnten. Sie liegt im Gemeindegebiet von Ferlach in Südkärnten in den Karawanken. Hier hat der Loiblbach im Lauf von Jahrmillionen auf seinem Weg zur Drau eine tiefe Schlucht in die Triaskalke der Karawanken geschnitten, die die über einen gesicherten Schluchtweg mit Brücken und Leitern für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde.  Besondere Highlights einer Schluchtbegehung sind neben den klammartig gestalteten Schluchtabschnitten der vom Bodenbach, einem Seitenbach des Loiblbachs gebildete Tschaukofall sowie ein natürliches Felsentor, durch welches der Wanderweg Richtung Bodental führt. Um die Schlucht besuchen zu können, ist eine Eintrittsgebühr zu bezahlen, für Besitzer der "Kärnten Card" ist der Eintritt inkludiert.

Für weitere Informationen siehe: (visit link)

Fluviatile Erosion

Unter fluviatiler Erosion versteht man die in den Untergrund einschneidende Tätigkeit von fließenden Gewässern. Das Ausmaß dieser Erosion ist abhängig von der Wassermenge des Fließgewässers, von der Wasserturbulenz, von der Art und Menge des mitgeführten Materials (Steine, Sand und Kies, des sogenannten "Schleifmaterials"), von der Morphologie des Geländes und natürlich von der Härte des Gesteinsuntergrundes. Je größer das Gefälle ist, desto größer ist prinzipiell die Fließgeschwindigkeit des Gewässers und damit die Erosionswirkung. Im Zuge der Erosion wird der angewitterte Gesteinsuntergrund weggeschwemmt, wodurch sich im Lauf von tausenden bis Millionen Jahren im Querschnitt V-förmige Täler (Kerbtäler), Schluchten oder Klammen bilden können. Die in die Tiefe wirkende Erosionskraft wird als Tiefenerosion, die erodierende Kraft nach den Seiten, welche eine Verbreiterung des Tales bewirkt, als Seitenerosion bezeichnet.
Je nachdem, ob die Tiefen- oder Seitenerosion überwiegt, können sich verschiedene Talformen bilden. Bei einem klassischen Kerbtal (V-Tal) sind Tiefen- und Seitenerosion etwa gleich stark. Überwiegt die Tiefenerosion, bilden sich ins Gelände eingeschnittene Schluchten (bei denen die Seitenwände noch durch die Verwitterung angeschrägt werden) oder Klammen, bei denen das Bild durch senkrechte bis überhängende Wände geprägt ist. Eine Sonderform des Kerbtals ist der Canyon, bei dem die Seitenwände durch unterschiedlich harte Gesteinsschichten stufig und unregelmässig erodiert ausgeprägt sind.  Ist die Fließgeschwindigkeit des Wassers so gering, dass nur mehr geringe Tiefenerosion und so gut wie keine Seitenerosion mehr stattfindet und ist der Bach bzw. Fluss somit nicht mehr in der Lage,  das von den Seitenhängen abgetragene Material wegzuschwemmen, bilden sich sogenannte Muldentäler mit breitem Querschnitt und ebener Talsohle. Je geringer die Transportkraft des Flusses wird, umso breiter wird das Tal.

Geomorphologische Phänomene im Zusammenhang mit fluviatiler Erosion

Neben den typischen Spuren wie abgeschliffenen Felsoberflächen und Rinnen kann man speziell in Schluchten und Klammen, wo das anstehende Gestein direkt sichtbar ist, spezielle Erscheinungen im Zusammenhang mit fluviatiler Erosion beobachten. 
Zunächst kann man unmittelbar in Bachnähe, aber auch darüber ganz charakteristische, abgeschliffene Felsoberflächen und Rinnen sehen, die vom Wasser und speziell dem mitgeführten "Schleifmaterial" in Form von Sand und Steinen herausgeschliffen wurden. Die durch fließendes Wasser, auch Regenwasser verursachten Veränderungen der Gesteinsoberfläche und Nivellierungen werden als Auswaschungen bezeichnet.  Erfolgt die Auswaschung und Aushöhlung des Gesteins durch Wasser und mitgeführtes Material unter hohem Druck, ein Umstand, der etwa in Klammen gegeben ist, wo sich das Wasser seinen Weg zwischen engen Felswänden bahnen muss, spricht man von Efforation.
Eine spezielle fluviatile Erosionsform, die ebenfalls besonders in Schluchten und Klammen beobachtet werden kann, sind die sogenannten Strudellöcher oder Kolke. Ortsfeste Wasserstrudel (Standwalzen) reiben hier durch die kreisförmige Bewegung von Mahlsteinen oder Kies annähernd runde bis elliptische Löcher in den Untergrund, deren Durchmesser von wenigen Dezimetern bis (in Ausnahmefällen) mehrere hundert Meter betragen kann. Wenn kein Mahlstein vorhanden ist, spricht man von sogenannten "Pseudostrudellöchern".
Eine Sonderform der Kolke bzw. Strudellöcher bilden die sogenannten Gumpen. Es sind beckenförmige Vertiefungen, man findet sie am Fuß von Wasserfällen, sie treten aber auch mitten im Bachbett auf, bilden sozusagen "natürliche Badewannen", da sie die gesamte Breite des Bachbetts einnehmen. Sie sind die Ursache dafür, dass sich hier im Verlaufe des Bachbetts wiederum Kaskaden und kleine Wasserfälle bilden können.

Um den Earthcache zu loggen, sende bitte deine Antworten auf folgende Fragen via Message (nicht Mail) über mein Profil an mich:

1.) Welche durch fluviatile Erosion (durch fließendes Wasser) verursachten Phänomene kannst du hier sehen?
2.) Beschreibe kurz mit eigenen Worten, wie diese Phänomene deiner Meinung nach entstanden sind!
3.) Begib dich zum Wegpunkt 2 (Tschaukofall). Welche Erosionsform kannst du am Fuß des Wasserfalls beobachten? Gib eine kurze Beschreibung der Situation und ihrer Entstehung mit eigenen Worten!


Optional kannst du gerne ein Foto von dir oder deinem GPS in der Tscheppaschlucht mit dem Log hochladen!

Bitte in den Logs keinerlei Informationen zu den Fragen geben!


Sobald du die Message abgeschickt hast, kannst du loggen, eine Logerlaubnis ist nicht notwendig! Sollte etwas nicht passen, melde ich mich!


englisch


Tscheppaschlucht

The "Tscheppaschlucht" (Tscheppa gorge) is one of the best-known gorges of Carinthia/Austria which is well developed for visitors. The gorge is situated near the city of Ferlach in Southern Carinthia in the Karawanken mountains range. The "Loiblbach" (Loibl creek) cut a gorgeous, deep ravine into the Triassic limestone of the Karawanken mountains within millions of years. Visitors can walk through the gorge along a well secured path with ladders and bridges. Special highlights are the very narrow parts of the gorge, the so called "Tschaukofall", a waterfall build by the "Bodenbach" (Boden creek), and a natural arch on the way to the "Bodental" (Boden valley) . To visit the gorge you have to pay a fee, if you own the "Kärnten Card", the entry fee is included.

For more informations see: (visit link)

River erosion (hydraulic action)

River erosion (hydraulic action) is erosion that occurs when the motion of water against a rock surface produces mechanical weathering. Most generally, it is the ability of moving water (flowing water) to dislodge and transport rock particles. Valley or stream erosion occurs with continued water flow along a linear feature. The erosion is both downward, deepening the valley (vertical erosion), and headward, extending the valley into the hillside (lateral erosion), creating head cuts and steep banks. In the earliest stage of stream erosion, the erosive activity is dominantly vertical, the valleys have a typical V cross-section (V-shaped valleys) and the stream gradient is relatively steep. When some base level is reached, the erosive activity switches to lateral erosion, which widens the valley floor and creates a narrow floodplain. The stream gradient becomes nearly flat, and lateral deposition of sediments becomes important as the stream meanders across the valley floor. In all stages of stream erosion, by far the most erosion occurs during times of flood, when more and faster-moving water is available to carry a larger sediment load. In such processes, it is not the water alone that erodes: suspended abrasive particles (abrasive material), sand, pebbles and boulders can also act erosively as they traverse a surface, in a process known as traction.
It always depends on the fact what type of erosion is dominant - if the vertical erosion is stronger, the result will be a gorge (with steep but beveled slopes), a ravine (with almost vertical or overhanging slopes) or, if there are layers of rock with different hardness, a canyon with terraced slopes. If the lateral erosion becomes dominant, the result will be a trough valley with a wide floodplain.


Geomorphological features caused by hydraulic action

Hydraulic action is strong enough to loosen sediment along a stream bed and its banks; this will take rocks and particles from the banks and bed of the stream and add this to the stream's load. This process is the result of friction between the moving water and the static stream bed and banks. This friction increases with the speed of the water and the roughness of the bed. Once loosened the smaller particles are actually held in suspension by the force of the flowing water, these suspended particles can scour the sides and bottom of the stream. The scouring action produces distinctive markings on streams beds such as ripple marks, fluting, and crescent marks. The larger particles and even large rocks are scooted (dragged) along the bottom in a process known as traction which causes attrition, and are often "bounced" along in a process known as saltation where the force of the water temporarily lifts the rock particle which then crashes back into the bed dislodging other particles.

Hydraulic action also occurs as a stream tumbles over a waterfall to crash onto the rocks below. It usually leads to the formation of a plunge pool below the waterfall due in part to corrosion from the stream's load, but more to a scouring action as vortices form in the water as it escapes downstream. Plunge pools may also build up cascades and waterfalls will be the result. 

Typical features formed by hydraulic action (stream erosion) are also kolks (potholes) and rock-cut basins. kolks (colcs) are underwater vortices created when rapidly rushing water passes an underwater obstacle in boundary areas of high shear. High velocity gradients produce a violently rotating column of water with abrasive material, especially so-called running or grinding stones. Kolks can pluck multi-ton blocks of rock and transport them in suspension for thousands of metres. 
Kolks leave clear evidence in the form of plucked-bedrock pits, called rock-cut basins or kolk lakes and downstream deposits of gravel-supported blocks that show percussion but no rounding Rock.cut basins as a natural phenomenon are cylindrical depressions cut into stream or river beds, often filled with water. Such plucked-bedrock pits are created by kolks, powerful vortices within the water currents which spin small boulders around, eroding out these rock basins by their abrasive action. These basins are frequently found in streams and rivers with a relatively soft rock substrates such as limestones or sandstones.



Your task to log this Earthcache as found - send your answers to the following questions via message (not mail) to my account:



1.) 
What kind of features caused by river erosion (hydraulic action) can you observe looking down from the bridge to the creek?
2.) How do you think these features were formed? Give me a short description in your own words!
3.) Move on to waypoint 2 (Tschaukofall) - what feature formed by hydraulic action can be observed at the base of the waterfall? Give me a short description of the situation and its genesis in your own words!


Please, don't give any informations in your logs!

Optional you can post a picture of yourself or your gps in the "Tscheppaschlucht" if you like!


There is no need to wait for a log permission! You can log the cache as found after you sent me the answers - if there's something wrong, I'll contact you!



Have fun and enjoy the location! Silberschakal



Quellen/sources:
www.mineralienatlas.de
www.alevelgeography.com
en.wikipedia.org

Bildquellen/pictures:
eigene/on my own

Additional Hints (No hints available.)