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Allgemeines
Das (oder die? Darüber scheint keine Einigkeit zu herrschen) Hochfürlegg (2943 m), auch Hohe Fürleg, ist ein zur Granatspitzgruppe gehörender Berg in der Region Uttendorf-Weißsee, nahe des "Dreiländerecks" Salzburg - Osttirol - Kärnten. Weitere markante Gipfel in der näheren Umgebung sind der Stubacher Sonnblick (3088 m), die für die Gruppe namensgebende Granatspitze (3086 m) und der Medelzkopf (2761 m); insgesamt gehören 14 Dreitausender zur Granatspitzgruppe. Das Hochfürleg selbst verfügt noch über einen Nebengipfel (Nordgipfel, 2924 m), den ein kunstvoll gestaltetes Gipfelkreuz ziert.
Im Winter ist das Hochfürlegg ein beliebtes Ziel für Skitourengeher, ist jedoch weniger stark frequentiert als seine prominenteren Nachbarn, der Stubacher Sonnblick und die Granatspitze. Im Sommer bietet es eine schöne Alternative, wenn man den Weg über den Gletscher, das Sonnblickkees, gerne vermeiden möchte. Dennoch muss auch im Sommer mit ausgedehten Schneefeldern gerechnet werden, eventuell lohnt sich hier die Mitnahme von Schneeschuhen oder sogar Steigeisen (können in der Rudolfshütte ausgeliehen werden); zumindest bei guten Bedingungen ist der Weg aber auch problemlos mit normalen, festen Wanderschuhen zu bewältigen. Trotzdem ist ob der Rutschgefahr Trittsicherheit erforderlich!
Anreise und Aufstieg
Startpunkt ist bei der Rudolfshütte (2315 m) am Ufer des Weißsees. Um dorthin zu gelangen, lässt man das Cachemobil am besten beim Parkplatz am Enzingerboden (1480 m) stehen und nimmt - je nach Sportlichkeit und/oder Motivation - von dort aus entweder die Seilbahn [Preise & Betriebszeiten im Sommer | im Winter] oder einen der Wanderwege zur Rudolfshütte; für Zweiteres bieten sich zwei grundsätzliche Varianten: eine etwas kürzere über den Grünsee (Weg Nr. 715, etwa 2-3h), oder eine etwas längere über den Tauernmoossee (Weg Nr. 711, ca. 3-4h).
Von der Rudolfshütte aus folgt man zuerst dem Rundweg um den Weißsee bis zur Abzweigung bei WP1, ob im oder gegen den UZS ist relativ unerheblich; letztere Variante ist allerdings etwas kürzer und beinhaltet deutlich weniger Schneefelder, dürfte also angenehmer zu gehen sein.

Am westlichsten Punkt des Rundwegs (WP1) nimmt man nun die Abzweigung in Richtung Westen und folgt weiter den Markierungen durch teils wegloses Gelände. Bei WP2 teilt sich der Weg erneut: Richtung Südwesten kommt man über den Gletscher auf den Stubacher Sonnblick und in weiterer Folge auf die Granatspitze, wir jedoch wenden uns gen Nordwesten und folgen weiterhin den Markierungen und/oder Steinmännchen bis zum Hauptgipfel des Hochfürlegg. Der Aufstieg von der Rudolfshütte aus dauert etwa 3-4 Stunden.

Der Cache
Nach einem wohlverdienten Gipfelschluck blickt man vom Gipfelkreuz aus nach Westen und bewegt sich etwa 30 Meter weit auf eine sehr markantes "Objekt" zu. Die etwa 18x12x10 cm große Lock-Lock-Dose befindet sich (einigermaßen) vor den Elementen geschützt in einem kleinen Hohlraum unter besagtem Objekt und hinter einer steinernen "Türe" und beinhaltet lediglich ein Logbuch und einen Stift. Das Versteck ist leicht zugänglich und sollte für ein geübtes Cacherauge offensichtlich sein, also bitte demontiert nicht das Objekt, unter dem sich die Dose befindet!
Nach dem Loggen empfiehlt es sich, noch ein bisschen am Gipfel zu verweilen und die phänomenale Aussicht zu genießen. Beim Abstieg gilt es nochmals auf Trittsicherheit zu achten, auf dass man nicht den Großteil des Weges über die Schneefelder auf dem Hosenboden zurücklegen möge.
Es sollte zwar nicht notwendig sein, das zu erwähnen, trotzdem hier der Hinweis:
Man befindet sich hier in hochalpinem Gelände, es ist also unbedingt erforderlich, die entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Zwar gilt natürlich wie immer der Grundsatz, dass jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist, jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass man durch Leichtsinn nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die der Rettungsmannschaften aufs Spiel setzt.
Leichtsinniges Handeln hat im Hochgebirge nichts verloren!
HAPPY CACHING!
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General information
The Hochfürlegg (2943 m), also known as Hohe Fürleg, is a peak belonging to the Granatspitzgruppe in the region Uttendorf-Weißsee near the border triangle Salzburg - Eastern Tyrol - Carinthia. Further distinctive peaks nearby are the Stubacher Sonnblick (3088 m), the eponymous Granatspitze (3086 m) and the Medelzkopf (2761 m); in total there are 14 peaks higher than 3000 m in the Granatspitzgruppe. The Hochfürlegg also has a subsidiary summit (2924 m) north of the main summit which is worth seeing for its elaborate summit cross.
During winter the Hochfürleg is popular among ski tourers but still less frequently climbed than its more prominent neighbours, the Stubacher Sonnblick and the Granatspitze. During summer it offers a nice opportunity for those who want to avoid crossing the glacier, the Sonnblickkees. Nonetheless even in summer one has to be aware of extended snow fields, so it might be useful to bring snow shoes or even crampons (which can also be rented at the Rudolfshütte); still, at least if the conditions are favourable one can get along well just with proper hiking boots. However, due to the slipping hazard surefootedness is essential!
Getting there
The starting point is at the Rudolfshütte (2315 m) at the shore of the Weißsee. The best way to get there is to leave your car at the parking at the Enzingerboden (1480 m) and afterwards take, depending on your physical condition and motivation, either the cable car [Pricelist and operating hours during summer | during winter] or one of the hiking trails leading to the Rudolfshütte; for the latter alternative, there are two general varieties: a shorter one via the Grünsee (Path No. 715, approx. 2-3h), and a longer one via the Tauernmoossee (Path No. 711, approx. 3-4h).
Starting at the Rudolfshütte one first follows the circuit trail around the Weißsee until the bifurcation at WP1, no matter if clockwise or counter-clockwise (we walked the latter direction which is a bit shorter and contains less snow fields). At the westernmost point of the circuit (WP1) one takes the westward path and continues following the waymarks through partly trackless terrain. At WP2 the path bifurcates again: towards south-west one can reach the Stubacher Sonnblick (or the Granatspitze further along the path) via the glacier; your path however continues towards north-west, where you follow the waymarks and cairns until you reach the main summit of the Hochfürlegg. The ascent from the Rudolfshütte takes approx. 3-4 hours.
The cache
After taking a selfie at the summit cross (not mandatory) and, more importantly, a well-deserved gulp from your schnapps flask you look west and walk approx. 30 meters towards a very distinctive "object". The 18x12x10 cm Lock-Lock-Box is hidden in a small cavern beneath said object and behind a stone "door" and contains only a pen and a logbook. The hiding place is easily accessible and should be obvious for a trained cacher's eye, so please don't dismantle the object beneath which the cache is hidden!!
After logging it is highly recommended to remain on top for a few more minutes and enjoy the breathtakingly scenic view. During the descent you should again watch your step in order not to cover most of the distance over the snow fields feet-forward on your bottom.
It should not be necessary to mention this, but nevertheless here's a piece of advice:
In this area you find yourself in high alpine terrain, so it is absolutely essential to take all the necessary precautions. Despite the general principle that everybody is responsible for their own actions, one should keep in mind that through careless behaviour one endangers not only one's own health, but also that of the rescuers.
Carelessness has no place in the mountains!
HAPPY CACHING!