Die Wassermühle von Dolgen
Am Flüsschen Köhntop, welches dem Wolfshagener Haussee entspringt und letztendlich als Schiefe Möhne bei Nieden in die Ucker mündet, stand zwischen Dolgen und Kutzerow über Jahrhunderte hinweg eine Wassermühle.
Die erstmals 1375 erwähnte Wassermühle war eine Mahl- und Schneidemühle im gemeinsamen Besitz der Güter Kutzerow und Taschenberg bis sie 1698 dem bisherigen Pächter verkauft wurde. Letztmalig als Mühle Erwähnung fand sie 1927.
Von der Mühle geblieben ist nur eine Ruine, deren Grundmauern aber noch einen guten Eindruck von der Größe vermitteln und sicher viel zu erzählen haben.
Da keine Wege mehr zur ehemaligen Mühle führen, ist zum Erreichen schon etwas Abenteuersinn gefragt, denn egal von wo aus man sich nähert, mindestens die letzten paar hundert Meter sind zu Fuß zurück zu legen. Dafür wird man aber in einer herrlichen Landschaft mit jeder Menge Natur (99,9% Muggelfrei) belohnt. Und am Ende wartet in einem Wäldchen, durch das sich der Köhntop schlängelt, eine Wassermühlenruine, die diesem Ort etwas magisches gibt und geradezu zum Entspannen und Genießen einlädt.
Und noch ein Tip am Schluß, zwar läßt sich der Köhntop hier und dort trockenen Fußes überqueren, wer aber auf Nummer sicher gehen will bleibt auf der Nordseite.