Knittelkarspitze Traditional Cache
-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (regular)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Recht anspruchsvolle Bergtour mittlerer Länge zur Knittelkarspitze (2378 m).
Die Knittelkarspitze ist mit 2376 Metern ü NN der höchste Gipfel der Liegfeistgruppe in den Lechtaler Alpen und trotz Steig(en) ein recht einsames aber traumhaftes Gipfelziel mit Top-Aussicht. Wesentlich bekanntere Gipfelziele - insbesondere für Ski-/Schneeschuhtouren- in dieser kleinen Gebirgsgruppe der Lechtaler sind das Galtjoch oder die Abendspitze im NO.
Der Normalweg von Kelmen zur Knittelkarspitze ist trotz gut markiertem Steig eine recht anspruchsvolle Bergtour mit ein paar Kletterstellen (I), von denen vor allem oben am Grat auch zwei kürzere Stellen ordentlich ausgesetzt sind. Mit 1100 bis 1200 Hm und je nach Abstiegsvariante und Gegenanstiegen ca. 6 bis 7 Stunden Gehzeit ist sie von mittlerer Länge. Im DAV-Führer Lechtaler Alpen wird der Aufstieg über den Normalweg (als Tour 411) mit 3,5 Stden Gehzeit angegeben.
Wir haben 2,5 Stunden für diese Route benötigt - ohne Hast. Man kann am Ortseingang von Kelmen direkt an der Straßenmündung parken (s. Wegpunkt). Von dort läuft man in den Ort und gleich beschildert rechts ab auf einen Forstweg. Der Wanderweg zum Kelmer Jöchl - dem ersten Etappenabschnitt (für uns ziemlich exakt 1 Stunde) - folgt diesem Forstweg längere Zeit. Doch man kann stattdessen recht bald ummarkiert (! s. Wegpunkt) auf einen kleinen Grassteig wechseln, der direkter ansteigt. Nun dem Trittpfad und später den Schildern zum Kelmer Jöchl (1852 m) folgen. Von dort wo der Weg sich nach links wendet kann man noch weglos über steiles Gras die Kelmerspitze (2000m) mitnehmen. Das ließen wir aber bleiben, denn ich war etwas angeschlagen.
Vom Kelmer Jöchl öffnet sich die Szenerie. Die Knittelkar ist hier schon (schwarz) ausgeschildert. Es folgt ein seichter Anstieg in den Almen, bei dem man sich mehr und mehr fragt, wie der Weg wohl die Felsflanke durchqueren wird auf die man geradewegs zuläuft:-) Zwischendurch bietet sich erneut eine sicher interessante Verlängerungsvariante: Man kann an einer Wegkreuzung dem Pfad zu den Steinkarlspitzen folgen, die dann mit Überschreitung auf dem sogenannten "Reuttener Höhenweg" wieder zu der Originalroute dazustoßen. Aus genanntem Grund haben wir auch das ausgelassen (geschätzt 1 - 1,5 Stunden extra) - außerdem wäre es um die Flankendurchquerung schade gewesen.
Irgendwann ist man auf der Originalroute dann auch im felsig-schrofigen Gelände und der Steig windet sich erstaunlich elegant durch die Felsbänder. Ein paar kleinere Kamine sind aufzuklettern - Trittsicherheit erforderlich aber nicht wirklich schwierig. Allerdings hier Achtung vor Steinschlag - uns kam ein dicker Brocken nah vorbeigerauscht, dem kurz später der Übeltäter im Abstieg folgte (1 von 3 Personen, die wir auf der Tagestour bei bestem Wetter am Samstag trafen).
So ungefähr 2 Stunden nach Start erreichten wir das Wetterkreuzjoch (2265 m) von dem man das erste Mal im Aufstieg den Gipfel mit Grat dorthin sieht. Hier verhauten wir uns noch kurz - statt scharfe Wendung auf den Grat folgten wir kurz einer blass markierten Abstiegsvariante (DAV 412) bis wir es merkten und umdrehten. Am Grat ist bald ein kleiner Gratturm zu überklettern, der wohl die Schlüsselstelle der Tour ausmacht. Danach bleibt es Gehgelände bis auf eine weitere kleine - ebenfalls etwas ausgesetzte - Kletterstelle, die abzuklettern ist. Wenig später erreicht man den Gipfel und kann sich im Cache einloggen, der nur ca. 15 Meter vom Kreuz entfernt liegt (vgl. Spoilerbild).
Für den Abstieg gibt es (mind.) 3 Varianten: Gleicher Weg zurück; die Abstiegsvariante vom Wetterkreuzjoch; oder die Route, die wir gewählt haben, die direkt den zahmen Südgrat abklettert und auf kleinem - aber sehr gut markiertem und mehrfach gesichertem - Steig nach Namlos hinabzieht (DAV 413). Auch das ein toller Abstieg für den wir ca. 2 Stunden benötigten.
Einziger Nachteil ist, dass man von Namlos noch eine knappe Stunde durch Wiesenfeldwege zurücklaufen muss nach Kelmen mit vielleicht 100 Hm Gegenanstieg, aber das machte fast nichts :-)
Viel Spaß bei der Tour. Wenn ihr über eine gute Trittsicherheit und Erfahrung mit schrofigem, felsigem Gelände verfügt, wird euch die Tour sicher begeistern. Ansonsten gilt die T4,5 Bewertung nicht ohne Grund. Ohne alpine Erfahrung würde ich sagen, ist man hier fehl am Platze..
Man braucht die markierten Wege nirgendwo zu verlassen - auch nicht nennenswert für die Cachebergung.
Bitte tarnt die große Dose wieder üppig mit Steinen - von denen hier genug rumliegen:-)
Additional Hints
(Decrypt)
f. Fcbvyresbgb
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures