Bitte sucht den Cache nicht bei Nacht auf. Ihr könntet auf Angler treffen, die auf keinen Fall aufgeschreckt werden sollten. Tagsüber passt bitte auf die Bade- und Anglermuggels auf, die sich unterhalb des Cacheversteckes aufhalten könnten. Sie könnten Euch hören, wenn auch nicht unmittelbar sehen.
Die Einheimischen sprechen vom „Pullinger“ und meinen den Pullinger Weiher, der wiederum benennt 2 durch Kiesabbau entstandene Baggerseen zwischen Pulling und Achering. Diese beiden Seen, der nördliche kleine See mit 6,3 ha und der südliche große See mit 24 ha, werden teilweise noch zum Kiesabbau genutzt, teilweise werden sie bereits als Badeseen hergerichtet.
Viele Ortskundige haben seit vielen Jahren die Seen heimgesucht zum Baden, Tauchen, Surfen, FKK-Baden und Fischen. Besondern Reiz hatte immer das kristallklare, türkisblaue Wasser. Die Parkplatzsituation war jedoch jahrelang katastrophal und es gab ein echtes „Wildparken-Problem“. Hinzu kam die wilde Müllentsorgung. Die Infrastruktur eines richtigen Badesees fehlte völlig.
Nun ist eine geordnete Erholungsnutzung vorgesehen für 3000 Badegäste auf 4,5 ha Liegefläche plus 1,7 ha Uferbereiche mit Sand- und Kiesflächen. Hinzu kommen viele Parkplätze.
In 3 Bauabschnitten soll das 55 ha große Projekt vorgenommen werden.
- Bauabschnitt Nord: Der nördliche Teil des „kleinen Pullinger Sees“ wurde bereits im Mai 2010 eröffnet und ist vorzugsweise für Familien mit Kindern vorgesehen. Hier gibt es bereits 10.000 m² Liegewiese, 3000 m² Kies- und Sandfläche sowie 140 Stellplätze. 2013 wurde zusätzlich ein Kiosk mit WC Anlage eröffnet.
- Bauabschnitt Süd: Der südliche Teil des "großen Pullinger Sees“ wurde im Juli 2015 eröffnet. Hier sind längere Strandabschnitte für die intensive Badenutzung entstanden. Hinzu kommen ausgedehnte Liegewiesen, ein Kiosk mit Biergarten, sanitäre Einrichtungen, ein Beachvolleyballplatz, ein Aussichtshügel und Parkplätze.
- Bauabschnitt Mitte: Die zeitliche Planung ist abhängig von der Dauer des Kiesabbaus. Hier ist eine Wasserwachtstation, vielleicht auch eine Ganzjahresgaststätte vorgesehen. Ob die Fertigstellung wie ursprünglich angedacht bis 2017 vorgenommen werden kann, ist allerdings fraglich.
Im weiteren Sinne gehören nicht nur 2, sondern insgesamt 4 Baggerseen zum „Pullinger“. Die beiden Seen westlich der Verbindungsstraße Pulling-Attaching werden teilweise noch ausgekiest und sind von Badenden eher weniger frequentiert. Hier wird weiterhin „wild gebadet“, wie an anderen Strandabschnitten des Pullingers auch.
Interessant ist es übrigens auch an der Westseite des großen Sees direkt oberhalb des Wassers in unmittelbarer Nähe der derzeit stillgelegten Förderanlagen entlangzugehen. Hier gibt es viele kleine einsame Badestellen.
Passt auf Euch auf, Ihr begebt Euch in eine Region mit aktivem Kiesabbau. Geht nicht in die Nähe der aktiven Förderanlagen, sondern umgeht diese weiträumig. Ich empfehle Euch den schöneren Weg um die Südspitze herum. Doch auch hier gibt es noch Baustellen.