Der Pölven ist durchzogen von kilometerlanger Stollen, welche kreuz und quer durch den Berg zwischen Schwoich, Bad Häring und Kirchbichl führen.
Im 2. Weltkrieg sollen in diesen Stollen Teile für Flugzeuge hergestellt werden. Kohle- und Zementabbau schuf für diese Gegend viele Arbeitsplätze, die Fa. Perlmooser war 1991 die letzte, die die Verarbeitung einstellte. Abgebaut wird heute noch Stein und Zement in Bad Häring und in Kirchbichl (Nähe ehem. Egger-Lüthi-Werk)
Noch heute ranken sich viele Mythen und Sagen um diesen Berg, Veröffentlichungen über Grubengänge und Stollen im Pölven gibt es bis heute nicht.

Ehemalige Standorte
von Zementöfen und
Mühlen:
1 Perlmoos
2 Lengauer Graben
3 Egger-Lüthi-Werk
4 Perlmooser Zementwerke
Zwischen Kufstein und Bruckhäusl befand sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Wiege der österreichischen Zementindustrie - die Produktionsanlagen des Egger-Lüthi-Werkes am Anzenstein in Bruggermühl/Kirchbichl bildete damals gemeinsam mit dem Saullich-Zementwerk in Kirchbichl die Spitze des technologischen Fortschrittes.
Heute erinnern nur mehr wenige Gebäude an die Industriegeschichte der Region.
Diese Ruinen können über verschiedene Waldwege besucht werden. Die Fahrstraße führt durch den Steinbruch. Dort ist der Zugang gesperrt!