Ca. 200 Meter vom "Ersten" entfernt findet ihr in der Geisbergstraße 139 das älteste erhaltene Gebäude Köln-Klettenbergs:
Den Komarhof
Erstmalig wird der Komarhof im Jahre 1348 als Lehnsgut des Stiftes St. Maria im Kapitol erwähnt. Der Kölner Bürgermeister Arnold von Siegen machte um 1550 aus ihm "ein herrlich Rittergut", ein Eindruck, den auch heute noch der Besucher gewinnt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Hof mehrfach auf- und umgebaut. zuerst 1657, dann laut Inschrift 1724, ferner in den Jahren 1800 und 1812.
Zerstörungen erheblicher Art fanden während des 2. Weltkrieges sowie bei einem Brand im Jahre 1974 statt. Durch seine stattliche Größe und das Herrenhaus mit geschweiften Giebeln vermittelt diese geschlossene Hofanlage am Rande Klettenbergs besonders deutlich den Reichtum der einst zahlreichen Höfe im Kölner Stadtgebiet.
[Quelle: Kulturpfad Lindenthal]