Ursprünglich gehörte das Gelände zum Park um die Villa der Familie Ludowici, die eine große Ziegelfabrik in Jockgrim betrieben hatte. Im Gegensatz zur überwiegend katholischen Bevölkerung von Jockgrim gehörten diese der protestantischen Kirche an.
Den Anstoss zur Erbbauung der Kapelle war der Tod der Ehefrau des Eigentümers der Ziegelfabrik Wilhelm Ludowici. Die am 29.09.1937 verstorbene Hannah Ludowici, soll vor ihrem Tod den Wunsch geäußert haben, dass die "Stätte, wo ihre Urne beigesetzt würde, einmal ein evangelisches Kirchlein würde"
Die Kapelle wurde im nordischen Stil errichtet. Der Rohbau war bereits 1938 fertiggestellt. In diesem Zustand blieb die Kapelle bis 1951.
Am 18.02.1948 wurde die Kapelle an die Kirchengemeinde Jockgrim übertragen. Im Schenkungsvertrag wurde vereinbart, dass die Kirche als evangelisches Gotteshaus Verwendung finden soll. Der Charakter der Kapelle, als Grab und Gedächtniskirche der Familie Ludowici, ist jeodoch zu erhalten. Die Gruft mit der Urne von Hannah Ludowici ist in ihrem Zustand zu balassen. Diese ist bis heute erhalten und nicht öffentlich zugänglich. Zugang hat unverändert die Familie des Stifters.
1951 wurde die Kapelle dann schließlich fertiggestellt. 1971 wurde eine protestantische Kirchengemeinde Jockgrim errichtet. Seitdem wird die Kapelle als Gemeindekirche genutzt.
Der Cach ist ein einfacher Petling - Es ist kein Platz für Tauschgegenstände. Gegenüber ist ein kleiner Spielplatz - so dass auch Familien hier gut eine Pause einlegen können.