.... wer unter uns liebt sie nicht, diese schönen alten Gebäude und Orte (sogenannte Lostplaces) und diese noch dazu verbunden mit einem tollen Cache und einer guten Geschichte! Caches gibt es hier rund um den Bunker schon einige, so dass heute der geschichtliche Teil dieses Ortes auf der Tagesordnung steht – eine Führung durch den Bunker Valentin!
Aufgrund der Vorgaben des Veranstalters ist die mögliche Gruppengröße leider auf 25 Personen begrenzt. Wer sich später anmeldet, "landet" auf der Warteliste und je nach Interesse ist eine Wiederholung dieser Veranstaltung sicherlich machbar!
Für die Führung entstehen Kosten in Höhe von 2€ pro Person bei 25 Teilnehmern. Insgesamt 50€ pro Gruppe. Sollten wir weniger Teilnehmer zusammen bekommen, werden die Gruppenkosten auf alle umgelegt - max. jedoch 4€ pro Person, falls wir keine Gruppe zusammenbekommen (Eintrittspreis ohne Gruppenermäßigung)!
(Eine Teilnahme am Event ist auch ohne die Teilnahme an der Führung möglich!)
Bitte gebt in eurem "Will Attend" die Anzahl und Namen der Teilnehmer an und ob ihr an der Führung durch den Bunker teilnehmen wollt! (Beispiel: Geomejo79 - 1 Person - Melanie - inkl. Bunker-Führung)!
Event-Daten:
Ablauf:
10.30 – 11.15 Uhr (1. Gruppe)
12.00- 12.45 Uhr (2. Gruppe)
Treffen auf dem Vorplatz zum U-Boot-Bunker Valentin. Hier könnt ihr euch ins Logbuch eintragen! (unabhängig von der Teilnahme an der Führung)
11.30 - 13.00 Uhr (1. Gruppe)
13.00 - 14.30 Uhr (2. Gruppe)
Führung durch den Bunker.
Der Rundgang durch den zugänglichen Teil des ehemaligen U-Boot-Bunkers und das unmittelbare Außengelände vermittelt in ca. 90 Minuten einen Überblick über die Geschichte des Bunker Valentin von 1943 bis heute. Die Situation auf der Großbaustelle in Bremen-Farge und die Geschichten von Zwangsarbeitern sind die zentralen inhaltlichen Schwerpunkte.
Festes Schuhwerk und regenfeste (und ggf. wärmere) Kleidung sind zwingend erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen kann der Ruinenteil nicht betreten werden!
13.15 – 13.45 Uhr (1. Gruppe)
14.45 – 15.15 Uhr (2. Gruppe)
Kleines Abschlussspiel mit Bezug zum Hobby – lasst euch überraschen! (Treffpunkt auf dem Vorplatz zum Bunker)
Teilnehmer (1. Gruppe) an der „Bunker Valentin-Führung"
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Schwarze-Olive
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Schwarze-Olive
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Schwarze-Olive
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Heidemonster
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st3phan
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st3phan
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kokilein
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~frauenzimmer~ (mit Paula)
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~saer~
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Chris18091986
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Schlimmes
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kakra2006
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candycacher11
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laicacacher
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Horser
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LuckyPisky
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Tomcat3
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Middy78
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FeuerBrake
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FeuerBrake
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DieFeus
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DieFeus
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DieFeus
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dosenkunst
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dosenkunst (+ 3 Kinder)
Teilnehmer (2. Gruppe) an der „Bunker Valentin-Führung"
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Kart2000
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Doktore 81
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Doktore 81
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Miko09
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Mirotex
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Vegeboy
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Die Nemos
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Die Nemos
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Igab
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klugscheisser07
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Samsung1
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ASH25E
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ASH25E
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DelmeCacher
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zhonk
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zhonk
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zhonk
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zhonk
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Eestelle
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FamiliyCSNM
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Wieselschreck
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Wieselschreck
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Wiebke82
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oreas1987
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oreas1987
Warteliste für die Teilnahme an der „Bunker Valentin-Führung"
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Werder12
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bistma
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bistma
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Megalithfan
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dignus
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dignus
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Chaoten Familie
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Chaoten Familie
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ninjago2011
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ninjago2011
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ridgebackteam
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ridgebackteam
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gm.bremen
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MP-Commander
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CachyPotter
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kleinesB
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Dioptra
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Dioptra
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Karl mags
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pxfritz
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FamiliyCSNM
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FamiliyCSNM
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Harwie
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Harwie (+ 2 Kleinkinder)
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SHJOE778
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SHJOE778
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mallika
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mallika
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MTB58
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Infos zum U-Boot-Bunker
Der Weg zum "Denkort"
Zum ersten Mal in seiner fast siebzigjährigen Geschichte wird der Bunker zivil genutzt. Aus dem ›Bunker Valentin‹ wird der ›Denkort Bunker Valentin‹. Damit erfüllt sich ein Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Vereine, die sich seit den 1980er - Jahren gemeinsam mit Verbänden der ehemaligen Inhaftierten für die Erinnerung an die Ereignisse zwischen 1935 und 1945 engagieren. Im Jahr 2010 hat der Senat der Freien Hansestadt Bremen die Landeszentrale für politische Bildung mit dem Aufbau und dem Betrieb des ›Denkort Bunker Valentin‹ beauftragt. Vielfältige Angebote sollen zu einer aktiven und kritischen Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bunkers und seiner Umgebung anregen. Schritt für Schritt werden die Spuren von Baustelle und Lagern wieder sichtbar gemacht und vertiefende Informations- und Bildungsangebote erarbeitet. In der fünfjährigen Aufbauphase wird der ›Denkort Bunker Valentin‹ zu gleichen Teilen aus dem Bremer Landeshaushalt und aus Mitteln der Gedenkstättenförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.
Spuren einer Rüstungslandschaft
Der ehemalige U-Boot-Bunker ›Valentin‹ ist die sichtbarste Hinterlassenschaft dreier großer nationalsozialistischer Rüstungsprojekte, die seit Mitte der 1930er -Jahre eine ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Region von Grund auf veränderten. 1938 hatte eine Tarnfirma des Reichswirtschaftsministeriums, die Wifo, mit dem Bau eines unterirdischen Treibstofflagers zwischen Farge und Neuenkirchen begonnen. In unmittelbarer Nähe ließ die Kriegsmarine ab 1939 weitere Treibstoffbunker errichten. Beide Anlagen dienten der Vorbereitung auf den Krieg. Ab Mitte 1943 wurde die vorhandene Infrastruktur für das Bauprojekt ›U-Boot-Bunker Valentin‹ weiter genutzt. Von den Tanklagerprojekten der 1930er -Jahre, der riesigen Baustelle des U-Boot-Bunkers und den Zwangsarbeiterlagern sind heute nur noch wenige Zeugnisse erhalten.
Eine Baustelle im Krieg
Mitte 1943 begann die Kriegsmarine mit dem Bau des Bunkers, um dort U-Boote des neuen Typs XXI im Fließbandverfahren zu fertigen. Die nationalsozialistische Führung hoffte dadurch die Nachschubwege der Alliierten über den Atlantik unterbrechen zu können, um noch einmal eine Wende im Zweiten Weltkrieg herbeizuführen. Die meterdicken Wände und Decken sollten die Produktion vor Luftangriffen schützen. Bis zu 10.000 Zwangsarbeiter mussten zwischen Sommer 1943 und Frühjahr 1945 unter unmenschlichen Bedingungen Schwerstarbeit auf der riesigen Baustelle leisten: Zivile Zwangsarbeiter aus Ost- und Westeuropa, sowjetische Kriegsgefangene, italienische Militärinternierte, KZ–Häftlinge und Insassen eines Arbeitserziehungslagers der Bremer Gestapo. Viele von ihnen überlebten die Folgen der körperlich anstrengenden Arbeit auf der Bunkerbaustelle, der unzureichenden Versorgung und der Lebensbedingungen in den umliegenden Lagern nicht. Insgesamt starben mehr als 1000 Zwangsarbeiter in der Region Schwanewede.
Zerstörung und Nachkriegsnutzung
Ende März 1945 zerstörte ein Angriff der britischen Royal Air Force den noch nicht fertig gestellten Teil des Bunkers. Kurz darauf wurden die Bauarbeiten gestoppt. Im Bunker ›Valentin‹ wurde nie ein U-Boot gebaut. Nach Kriegsende diente der Bunker den Alliierten zunächst als Zielobjekt für Bombentests. Nachdem Abrisspläne gescheitert waren, wurde er zu einem Abenteuerspielplatz für die Kinder aus der Umgebung. Der Bunker ging in den 1960er- Jahren in den Besitz der Bundesmarine über, die Teile des Gebäudes bis Ende 2010 als Materialdepot nutzte. Das ehemalige Lagergelände übernahm die Bundeswehr Ende der 1950er- Jahre als Übungsplatz.
Weitere Infos könnt ihr über Tante Wiki erhalten:
http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot-Bunker_Valentin
oder direkt auf der Homepage des Valentin-Bunkers: http://www.denkort-bunker-valentin.de/)