Die Gemeine Pimpernuss (Staphylea pinnata), auch Klappernuss genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Pimpernussgewächse (Staphyleaceae) gehört
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Beschreibung
Die Gemeine Pimpernuss wächst als sommergrüner Strauch mit Wuchshöhen von meist 1 bis 3 Meter oder seltener als kleiner Baum (dann 4 bis 5 Meter).
Die Blüten sind in hängenden, rispigen Blütenständen zusammengefasst. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die fünf gelblich-weißen Kronblätter neigen sich glockenförmig zusammen.
Ihren Namen hat sie wohl von ihren Früchten. Es handelt sich um eine grünliche, häutige, aufgeblasene Kapselfrucht, in der eine „Nuss“ (ein Same) klappert (oder eben „pimpert“), wenn sie reif ist. Reif werden sie je nach Lage und Wetter zw. August und September, es können auch bis zu 6 Nüsse enthalten sein.
Vorkommen
Dieser ostsubmediterrane, subozeanische Nanophanerophyt kommt im südöstlichen Mitteleuropa vor. Die Gemeine Pimpernuss gedeiht an Hängen und Waldrändern, in krautreichen Buchen-, Ahorn- oder Eichenwäldern. In Deutschland gehört sie zu den einheimischen Wildgehölzen.
Gefährdung
Die Gemeine Pimpernuss ist selten geworden und steht unter Naturschutz. In Baumschulen wird sie zur Begrünung von Straßenrändern mit autochthonen Gehölzen nachgezogen. Für die Keimung ist Frost nötig (Frostkeimer), der in der Baumschule durch Tiefkühlanlagen simuliert wird.
Nutzung
Die langen Blütentrauben können zu einer Süßigkeit kandiert werden. In den imposanten Blasenfrüchten sitzen kleine Nüsschen, die wie Haselnüsse aussehen und ähnlich wie Pistazien schmecken. Bekannt ist der daraus gewonnene Pimpernusslikör, der im Bayerischen Wald hergestellt wird. Der Pimpernuss wird eine aphrotisierende Wirkung zugesprochen.
(c&p wikipedia, gekürzt, bzw. geändert)
Vermehrung
Wer so einen Strauch im Garten haben will kann die Samen/Nüsse wenn sie reif sind (am Boden in der Nähe des Caches liegen genug herum) in Töpfe geben, und die über den Winter draußen stehen lassen (sind Kaltkeimer) damit sie im Frühjahr austreiben. Kurze Zeit ins Gefrierfach wie das bei Baumschulen praktiziert wird geht natürlich auch, oder sie im Frühjahr unter den Sträuchern beim Cache einsammeln. Sobald sie etwas größer sind in den Garten pflanzen.
Bei mir und bei Bekannten haben die Nüsse leider nicht ausgetrieben, im Frühjah ist aber vermutlich der ideale Zeitpunkt, um den Strauch durch Stecklinge/Steckhölzer zu vermehren. Die Chancen, dass die austreiben sind vermutlich höher als bei Nüssen. Auch welche, die ich im Herbst abgeschnitten und in Töpfe gesteckt habe treiben scheinbar jetzt aus. Falls nicht, in Niederösterreich gibts die (und andere) günstig im Herbst beim Heckentag
Wenn die Sträucher im Herbst Früchte tragen kann man die Nüsschen rösten, Info dazu z.B. hier Likörrezept habe ich noch keins gefunden, sollte aber ähnlich funktionieren wie bei anderen Nüssen.
Die Dose ist eine Lock&Lock Dose, ca. 10x7x4cm. Inhalt zum Zeitpunkt des Versteckens: Logbuch, Stashnote, Figuren: Gummimaus, Feuerwehrmann; Bleistift ergänzt.
Internetempfang ist dort praktisch nicht vorhanden, falls jemand mitm Smartphone sucht, offline-Karte sinnvoll.
In der Nähe ist das Goldene Bründl, falls jemand Hunger oder Durst hat.
Fast ein drive-In