Vor Ort ist Fahrverbot - bitte Parkplatz benutzen. Schreibzeug fürs Loggen sollte mitgenommen werden.
Das Rheintal war während dem 2. Weltkrieg geographisch gesehen ein mögliches „Einfallstor“ für eine Invasion deutscher Truppen.Die Schweizer Festungswerke erhielten demnach eine grosse Bedeutung.
Die Grenze war gut geschützt und die Armee meinte auf einen möglichen Angriff vorbereitet zu sein. Die wehrhafte Schweizer Festung, die die Deutschen abschrecken sollte, stellte sich im Nachhinein als Illusion heraus. Bereits vor Kriegsausbruch kannte Deutschland die Lage der Verteidigungsbauten im St.Galler Rheintal.
Die als strategisch wichtige Übergange angesehenen Strecken von Altstätten ins Appenzellerland (am Stoss und am Ruppen) wurden durch Bauten entsprechend gesichert und durch die Grenzbrigade 8 verwaltet. Hunderte Soldaten dienten während der sechs Kriegsjahre in den diversen Bunkeranlagen. Die zwei erwähnten Befestigungen sind heute gut dokumentiert.
Der Bunker, bei dem dieser Cache versteckt ist, wird eine Sperrstelle im Vorfeld gewesen sein, um einen allfälligen Angriff möglichst lange aufzuhalten. Dazu ist es glücklicherweise aber nie gekommen.
