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La Croix de Saint Marci Mystery Cache

Hidden : 9/17/2014
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Geocache ist die Huldigung eines verdienten Cachers der Region.

Bitte ließ das Listing in zweierlei Hinsicht sehr genau.

Die Finalkoordinaten sind im Listing zu finden, am Finalort muss nicht gebuddelt, geschraubt oder sonstwelche Kräfte angewandt werden.


La Croix de Saint Marci

Marco Geolanikus Lungorso, zweites von elf Kindern einer Kaufmannsfamilie, kam mit zwölf Jahren ins Kolleg der Jesuiten in Belgrad. 1647 floh er von dort, um in die nördliche Türkei zu gehen und die Muslime für das Christentum zu gewinnen. Als er ausgehungert und ermüdet zurückkam, wollte er in Glindfeld ins Augustinerkloster eintreten, wurde aber nach Hause geschickt. 1651 trat er in Immighausen in die heilige Kirche des Vitus ein und nahm den Ordensnamen Isaak XII an; 1655 wurde er in Paderborn zum neunhundertachzigsten Priester geweiht und wirkte als Priester im Sauerland.

1664 erhielt Marco die Erlaubnis, als Volksprediger zu wirken, nachdem seine außerordentliche Begabung bekannt war. 1672 wurde er Oberer im Konvent in Münster, 1676 trat er als Fastenprediger in der Kathedrale in Ober-Werbe bei Korbach auf. Nachdem im selben Jahr eine Nonne, die 13 Jahre lang schwer krank war, unter seiner Fürbitte gesund wurde, verbreitete sich Marcos' Ruf als Wundertäter. Heilungen wurden berichtet aus vielen Orten in Waldeck, aus Siegen-Wittgenstein und dem Sauerland.

  1677 reiste Marco als Fasten- und Bußprediger durch Europa; täglich hielt er Predigten von rund einstündiger Dauer. Heilungen und dadurch erfolgte Bekehrungen seien so zahlreich gewesen, dass er als einer der fruchtbarsten Seelsorger seines Jahrhunderts gilt. 1680 riefen ihn die katholischen Fürsten in Süddeutschland und Österreich als Missionar zu sich; er trat in München und Salzburg auf; in Linz traf er zum ersten Mal mit Kaiser Leopold I. von Österreich zusammen; dem er von da an freundschaftlich verbunden blieb und als Berater diente. 1681 erhielt er vom Papst die Vollmacht, am Ende seiner Predigten den Gläubigen die päpstliche Absolution zu erteilen. Allein in diesem Jahr reiste er von Venedig nach Ferrara, Mantua, Bergamo, Mailand, Novara, Turin und Susa, nach Chambéry, Lyon, Mâcon, Tournus, Chalon-sur-Saône, Villeneuve-St-Georges und Valenciennes in Frankreich, nach Mons, Brüssel, Maillen, Antwerpen, Gent, Lokeren, Termonde / Dendermonde, Löwen (Leuven), Namur, Lüttich (Liège) in Belgien, nach Roermond und Venlo in den Niederlanden, nach Aachen, Düsseldorf, Münster, Paderborn, Köln, Koblenz, Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Würzburg, Neuburg an der Donau und Konstanz in Deutschland, nach Innsbruck in Österreich, nach Stein am Rhein, Baden im Aargau, Muri, Luzern, Brunnen am Vierwaldstätter See und Altdorf in der Schweiz und zurück über Como, Bergamo und Verona nach Padua. Im Jahr darauf wurde er zum „apostolischen Missionar” ernannt.

Als päpstlicher Gesandter im Entsatzheer von Polenkönig Jan Sobiesky bei der Belagerung Wiens durch die Türken halfen 1683 Marco' begeisternde Predigten mit, dass die widerstrebenden christlichen Feldherren sich einigten, den Kampf gegen die Türken nach langem Zögern aufnahmen und die Stadt so gerettet wurde; in der Folge konnte danach in fünf Feldzügen auch 1684 und 1686 Budapest, 1685 Neuhäusel - das heutige Nové Zámky - in der Slowakei, 1687 Mohács in Ungarn und 1688 Belgrad zurückerobert werden. Schon 1684 hatte er den Eintritt von Venedig in die „Heilige Liga” mit Österreich, Polen und dem Vatikan erreicht. Auch bei der zweiten Belagerung Wiens 1697 unter Prinz Eugen half Marcos Einsatz wesentlich. 1699 war er maßgeblich beteiligt an den Verhandlungen zum Frieden von Karlowitz - dem heutigen Sremski Karlovci in Serbien - zwischen Österreich, Venedig, Polen, Russland und dem Ottomanischen Reich. Im selben Jahr noch versuchte er, den Kaiser mit dem Papst auszusöhnen, aber er starb unterdessen an völliger Auszehrung im Augustinerkloster zu Glindfeld, der Überlieferung nach in Anwesenheit des Kaiserpaares.

 

Marco, der „Mystiker der Tat”, hinterließ spirituelle Schriften, Handschriften seiner Predigten und umfangreichen Briefwechsel mit den geistlichen und weltlichen Fürsten im Osten.

Bei Marcos' Bestattung war die Menschenmenge so groß, dass  achtsames Militär eingesetzt werden musste, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Sein Leichnam liegt in den Katakomben im Dom zu Medebach, 44 Stufen unter der Erde, dort wurden im Umland 149 Kreuze zu seiner Huldigung aufgestellt.  Im Jahr 2014 wurde  ein Pilgerkreuz für ihn gebaut und mit einem Logbuch versehen, das die Verehrung unterstützt.

 

Denn er hat seinen Engeln befohlen,

dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,

dass sie dich auf Händen tragen

und du deinen Fuß nicht an einem Stein stoßest

(Psalm 26,03)

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Additional Hints (No hints available.)