Die Neukirchner Bauern waren Kleinbauern, ihre Böden wenig ertragreich und lagen weit verstreut. 1946 wurde die Bodenreform durchgeführt. Ab 1958 begannen die ersten Bauern sich in einer LPG zusammenzuschließen, bereits 1960 waren alle Bauern in der LPG Typ I. Die kulturellen und materiellen Lebensbedingungen verbesserten sich in den 1970er Jahren, als der Ort eine Kanalisation, gepflasterte Straßen und ein Kulturhaus erhielt. Auf dem Reitenberg bei Neukirchen wurde 1977 bis 1979 eine Milchviehanlage für 1930 Kühe erbaut. Südlich von Neukirchen wurde ein Agrarflugplatz eingerichtet, der vom Interflug-Betrieb Agrarflug genutzt wurde (am heutigem Ort verläuft die BAB 4).