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Gesteine der Heimat: Quarz EarthCache

Hidden : 10/24/2014
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:




Der Earthcache liegt in einem Naturschutzgebiet. Die offiziellen Wege müssen und dürfen zu keiner Zeit verlassen werden.



Vor rund 350 Mio. Jahren befand sich dort, wo sich heute unsere Eifel erstreckt ein Ozean. Das sogenannte Devonmeer war ein warmes Flachmeer mit einer unglaublichen Lebensfülle. Im Erdzeitalter des Karbons wurde durch gewaltige Kräfte der zu Tonschiefer und Sandsteinen verfestigte Meeresboden hoch gefaltet und zu Festland. In diesem Erdzeitalter, welches auch Steinkohlenzeit genannt wird, kam es in Tiefen von etwa 3 bis 5 Kilometern zu Faltungen der unterdevonischen Schichten, die in der Eifel das Grundgebirge aufbauen. Diese tektonischen Aktivitäten erfolgten vor ca. 300 Mio. Jahren und werden als Variszische Faltung bezeichnet. Hierbei wurden heiße Lösungen, die Mineralstoffe mit sich führten, freigesetzt. Diese stiegen als Hydrothermale Lösungen auf und kühlten dabei ab, wobei ihr Mineralinhalt auskristalisierte. Durch die Kristallisationsvorgänge in den Spalten und Klüften im Grundgebirge entstanden Mineralgänge, wie diese Quarzgänge an diesem Schieferaufschluss die Spalten ausfüllt. Auch kommt es vor, durch diese Vorgänge Hohlräume ausgefüllt werden.In diesem Fall spricht man von Drusen.


Aber was sind Hydrothermale Lösungen?

Eine hydrothermale Lösung ist eine Wasseransammlung in GrafikGesteinsschichten, die aufgrund der herrschenden Druckverhältnisse noch bei weit über 100 °C flüssig sein kann, allerdings nur bis zum kritischen Punkt des Wassers bei 374,15 °C. Hydrothermale Lösungen enthalten häufig große Mengen gelöster vulkanischer Gase und Minerale, auch solcher, die bei Raumtemperatur und Normaldruck völlig unlöslich wären. Die Abkühlung der hydrothermalen Lösungen beim Austritt aus dem Gestein führt zur Abscheidung dieser Minerale auf den angrenzenden Bodenschichten. Dabei können feinkristalline Lagen entstehen, die bei wechselnden Inhaltsstoffen mehrfarbige Bänderungen aufweisen können (Achat, Malachit und andere). Unter geeigneten Bedingungen entstehen auch grobkristalline Rasen. Hier wird primär ein bestimmter Stoff abgeschieden, beispielsweise Siliciumdioxid als Quarz.


Petrographie des Quarz

Quarz, auch Tiefquarz oder α-Quarz genannt, ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 und trigonaler Symmetrie. Das Wort wurde aus dem bergmännischen Wort „Querze“ abgeleitet. Das sind Gänge die lästigerweise das erzführende Gestein unterbrechen. Der Quarz ist die auf der Erdoberfläche stabile Form (Modifikation) des Siliciumdioxids und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste. Er bildet oft gut entwickelte Kristalle von großer Form- und Farbenvielfalt, deren Kristallflächen Glasglanz aufweisen. Quarz besitzt keine Spaltbarkeit, bricht muschelig wie Glas und zeigt auf den Bruchflächen einen fettigen Glanz. In der Industrie ist Quarz eines der wichtigsten Minerale und hat gleichermaßen als Baustoff wie als Rohstoff für die Keramik-, Glas- und Zementindustrie weltweite Bedeutung. Quarzkies und gebrochener Quarz sind Rohstoff zur Gewinnung von Silicium. Quarz kristallisiert bei der Abkühlung SiO2-reicher Schmelzen und ist primärer Bestandteil von SiO2-reichen magmatischen Tiefengesteinen, Ganggesteinen, sowie der entsprechenden Vulkanite ( Quarz-Trachyte, Quarz-Latite). Die Quarzgehalte dieser Gesteine sind eines der Hauptkriterien zur Klassifikation magmatischer Gesteine. Quarz ist in vielen metamorphen Gesteinen enthalten (z. B. in Schiefer und Gneisen) und wird über zahllose Mineralreaktionen während der Gesteinsmetamorphose abgebaut oder gebildet. GrafikWegen seiner Härte und Verwitterungsbeständigkeit ist Quarz verbreitet in sedimentären Gesteinen wie Sandsteinen und Schiefergesteinen zu finden. Friedrich Mohs entwickelte auf dieser Grundlage eine zehnstufige Skala, die mit Talk als weichstem Material auf der einen Seite und dem Diamanten als härtestem Mineral auf der anderen Seite arbeitet. Das ist nur eine grobe Einteilung und es gibt viele Nuancen zwischen den einzelnen Stufen, aber die Mohs-Härteskala hat sich über die Jahrhunderte hinweg bewährt.

Um diesen Cache zu loggen, begib dich zu dieser Location und beantworte nachfolgende Fragen. Anschließend postet zu eurem Log bitte noch ein Foto von euch an der Location. Wenn ihr selbst nicht auf dem Foto erscheinen wollt, reicht natürlich auch ein persönlicher Gegenstand auf dem Foto als Beweis eurer Anwesenheit. (Laut Earthcache Guidelines ist die Forderung eines Fotobeweises seit Juni 2019 wieder erlaubt.)


 

1.) Schau dir die große Quarzfläche einmal genau an. Handelt es sich hier um einen Quarzgang oder eine Druse? Begründe deine Meinung.

2.) Bestimme den Härtegrad von Quarz anhand der oben abgebildeten Tabelle. Dazu nehmt ihr am Besten ein paar Hilfsmittel mit, wie z.B. ein Stück Holz, einen Nagel oder Messer und eine Glasflasche. Aber nehmt bitte alles wieder mit.

3.) Wie breit sind die benachbarten Quarzadern ?

4.) Betrachtet nun noch einmal die größere Quarzfläche. Handelt es sich hier um einen reinen Quarz oder gibt es irgendwelche Verunreinigungen. Beschreibt eure Beobachtungen.

Danach könnt Ihr sofort loggen. Wenn irgendetwas nicht in Ordnung sein sollte, melden wir uns.

 

Quellenverzeichnis:

Wikipedia

Mineralienatlas

planet-wissen.de

Fotos eigen

 

Additional Hints (No hints available.)