Enstehung des Elbsandsteingebirges
Der mannigfaltige Formenreichtum der Sandsteinlandschaft ist eine Folge chemisch-physikalischer Erosion und biologischer Prozesse von Gesteinen, die im Wesentlichen aus den in der Kreidezeit abgelagerten Sanden gebildet wurden.
Die Details zur Entstehung des Elbsandsteingebirges sind in verschiedenen Earthcaches in der näheren Umgebung, so z.B. Earthcache: Elbsandsteingebirge, Barbarine und Die Felsenburg
sehr gut beschrieben und werden daher in diesem Earthcache nicht weiter thematisiert.

Verwitterungsarten
Jedes Material unterliegt der Verwitterung und dem natürlichen Zerfall, so natürlich auch die Gesteine. Dies ist ein Bestandteil im „Kreislauf der Gesteine“. Wie schnell und wie stark ein Gestein verwittert liegt neben den äußeren Einflüssen der Umgebung überwiegend aus was das Gestein besteht. Gesteine wie Kalk oder Sandstein unterliegen stärker der Verwitterung als vulkanische Gesteine (bspw. Granit) oder durch Druck und Hitze umgewandelte Gesteine (Metamorphite). Es entstanden beispielsweise Einsturzhöhlen Sanduhren, Kaminen und schroffe mächtige Wände. Fluviatile Erosion über das Flussnetz hat die Eigenschaft, dass sie “rückschreitend” wirkt: Mit der tiefen Elbe als Erosionsbasis schneiden sich auch die Nebenflüsse schnell tief in das Sandsteinplataeu ein. Und auch die Nebenflüsschen der Nebenflüsse. Die Sandsteinplatte wird zergliedert und zertalt, oftmals entlang älterer Klüfte oder Gesteinswechseln. Diese Erosion setzt sich bis zum heutigen Stadium fort. Es werden Felsenmassive, Tafelfelsen oder gar die spektakulären Einzelfelsen herausmodelliert.

Bei der Herausbildung der typischen Feslenformationen besonders der Umstand größerer oder geringerer Widerständigkeit gegen Erosion entscheidend. Mehr widerständige Schichten stauen das von oben in die Klüfte eindringende Wasser. Wichtig sind also vor allem die vertikalen Klüfte und die horizontalen Gesteinschichten mit höherem Anteil an Ton und feinem Schluff. Man unterscheidet die “Kluftauswitterung” und die “Schichtauswitterung”, wobei beide Verwitterungsarten unterschiedliche morphologische Ausprägungen haben. Kluftauswitterung führt zur Bildung von Felsentürmen und -wänden, Klufthöhlen und Klammen und Tälern. Die Schichtauswitterung bildet Überhänge, Schichthöhlen, Felsentore und Felsbänder.

Sanduhr
Eine Sanduhr ist eine – meist kleinere – charakteristische Ausprägung im Fels von Gebirgen oder Klippen. Die Sanduhr ist eine bogenförmige Aushöhlung im Fels, die einen Felszapfen umschließt. Sanduhren finden sich typischerweise in Kalk- und in Sandsteinfelsen. Der Name leitet sich dabei aus der Ähnlichkeit des Felszapfens mit der Form einer Sanduhr ab.
Kamin
Als Kamin bezeichnet man im Bergsport eine mehr oder weniger senkrecht nach oben verlaufende Spalte im Fels. Der Kamin ermöglicht es dem Bergsteiger beim Freiklettern, sich mittels gespreizter Beine oder auch durch Einspreizen des ganzen Körpers zwischen den Kaminwänden stückweise nach oben zu arbeiten. Ein Kamin ist mindestens so breit, dass der gesamte Körper darin Platz hat. Schmalere Felsspalten, in die nicht der ganze Körper hineinpasst, bezeichnet man als Risse und nicht mehr als Kamine.
Überhang
Als Überhang wird eine Felswand oder auch künstliche Kletterwand bezeichnet, deren Steigung mehr als 90° beträgt, die also steiler als vertikal ist. Bei besonders starken Überhängen, die nahezu oder ganz die Horizontale erreichen, spricht man von einem Dach.
Felsentor
Felsentore sind brücken- oder fensterartig durchbrochene Gesteinsformationen, die durch Erosion entstehen. Ihre Öffnung ist vollständig von Gestein umgeben, und die Dicke der durchbrochenen Gesteinsformation ist von etwa gleicher Größenordnung wie die Breite und Höhe. Diese Erosionsformen gibt es in sehr unterschiedlichen Größen, vom kaum daumendicken Loch bis zu mehr als hundert Meter messenden Öffnungen, die von Felsen überwölbt sind. Das beeindruckende ist Earthcache: Pravcická Arch


Wegführung
Um die beiden Wegpunkte - dem Sachsenstein und die Säulen - zu erreichen, folgt man am besten vom Parkplatz aus den gelben Wegmarkierungen. Ihr müsst natürlich nicht den ganzen Weg laufen Abkürzungen sind erlaubt. Ein Vorschlag für eine schöne Wanderung sieht wie folgt aus:
• Startpunkt Parkplatz Schweizermühle (Siehe Koordinaten).
• Auf der Straße Richtung Bielatal rechts in einen steil nach oben führenden Pfad einbiegen. Danach der Markierung "Gelber Punkt" folgen. Oben angelangt rechts halten, an mehreren schönen Aussichtspunkten vorbei nach etwa einem Kilometer auf der Straße Schweizermühle - Rosenthal bergab wandern
• Kurz vor Erreichen des Talgrundes links auf einen kleinen Pfad abzweigen, nach einem steilen Anstieg oberhalb des Bielatales in Richtung Ottomühle wandern. An mehreren Stellen gibt es schöne Ausblicke in das Tal .
• Nach kurzer Zeit geht es rechts steil hinab ins Tal. Nach etwa 100 m, entgegen der Markierung, links in den Pfad zur Felsengasse einbiegen. Nach weiteren 100 m beginnt links die Felsengasse mit einem Felstunnel.
• Oben angelangt, am Aussichtspunkt zu den Herkulessäulen rechts die Felsentreppen hinab gehen. An bekannten Kletterfelsen (Schieferturm, Kanzelturm) vorbei, danach rechts halten, weiter in das Tal über die Biela hinweg.
• An der Straße angekommen, nach ca. 300 m bachabwärts wieder der gelben Markierung folgen, links nochmals steil bergan.
• An der Felsgruppe Johanniswacht befindet sich wieder ein schöner Aussichtspunkt. Weiter in Richtung Schweizermühle oberhalb der Felsen am Sachsenstein (Siehe Koordinaten Wegpunkt), später am Nachbarn und Mathildenfels vorbei, rechts hinab in das Bielatal.
• Nach dem Überqueren der Biela an einer kleinen Kapelle vorbei zurück zum Ausgangspunkt.
Fragen:
1. Welche Verwitterungsarten kannst Du an den Herkulessäulen erkennen?
2. Welche Verwitterungsarten kannst Du beim Aufstieg am Sachsenstein erkennen?
3. Handelt es sich bei den Verwitterungsarten unter 2. und 3. um Kluft- oder Schichtauswitterung?
Über ein Foto mit Dir/Euch auf dem Sachsenstein würde ich mich freuen

Ihr braucht nicht auf eine Antwort warten. Ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt. Gerne dürft Ihr dann auch noch folgendes Banner in Euer Profil einbinden.
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(Quelle Text: Wikipedia) (Quelle Bilder: Magnesium12 bzw. Bilder: RICHTER, F. (1999): Elbsandsteingebirge – Landschaft im Meer geboren. – Geologische Wanderungen Heft 2. – Sächsisches Druck- und Verlagshaus AG, Dresden, 32 S.)