Wenn man den wunderschönen Streuobstwiesenweg http://www.remet.de/r_aktivitaeten/wandern/streuobstwiesenweg.php
oder
den Kärlicher Bergweg (MK5) http://www.wanderwegweiser.de/cms/index.php/wanderwege-wt/muehlheim-kaerlich/mk5
wandert, kommt man automatisch an einer Aussichtsplattform vorbei, die einem einen herrlichen Ausblick in die Carl-Heinrich-Grube gewährt.
Eine Info-Tafel gibt ausführlich Auskunft über die einzigartige Natur sowie Entstehung unserer Erdgeschichte.
Die Kärlicher Tongrube (Carl Heinrich- Grube, Abb. 1) liegt am SW-Rand des Neuwieder Becken auf dem Kärlicher Berg, auf einer Hochfläche zwischen Nette und Mosel. In dieser Tongrube werden seit mehr als 130 Jahren Tone durch die Kärlicher Ton- und Schamottewerke (KTS) abgebaut. Aufgrund ihrer unterschiedlichen mineralischen und chemischen Zusammensetzung werden sie zu einer breiten Palette von Produkten verwendet. Des Weiteren ist sie bekannt für die in ihr aufgeschlossenen 30 Millionen Jahre erdgeschichtlicher Entwicklung, vom Alttertiär über die Ablagerungen des quartärzeitlichen Flusssystems von Rhein und Mosel bis hin zu den jüngsten Tuffen des Laacher See Ausbruches.
Die über 30 m mächtigen Deckschichten aus dem Quartär spiegeln beispielhaft den Wechsel von Kalt- und Warmperioden der heutigen Eiszeit wider. An der Basis sind z. T. sehr grobkörnige von Rhein und Mosel abgelagerte Schotter entwickelt, die sich oft in die liegenden Tertiärschichten einschneiden. Sie gehören der Hauptterrasse an und haben ein Alter zwischen etwa 800.000 und 700.000 Jahren. In den darüber folgenden Lössen mit gelegentlichen Bodenhorizonten sind mehrfach Tuffe aus unterschiedlichen Ausbruchszentren der Osteifel eingeschaltet. Diese erlauben es, die pleistozäne Abfolge mithilfe radiometrischer Alterbestimmung zu datieren.
Der Kärlicher Ton ist so rein, dass er unmittelbar als Werkstoff zur Weiterverarbeitung eingesetzt werden kann. Die Tongrube hat Tonschichten von bis zu 70m Stärke. Die Vorkommen von derzeit noch über 100 Mio. Tonnen dürften nach derzeitigen Schätzungen noch bis 2070 reichen.
Die Tongrube ist Privatgelände und kann nicht betreten werden.
Log-Bedingungen:
Beantwortet die nachstehenden Fragen:
Ein Foto von Euch oder Eurem GPS ist nicht erforderlich; ihr könnt es aber gerne Eurem Log anhängen.
1. Nenne mir mind. 3, in dieser Grube vorkommende Bodenschichten?
2. Das Zeitalter "Pleistozän" steht für welchen Zeitabschnitt der Erdgeschichte?
3. Welche hier abgebaute Bodenart ist durch verwitterten Tuff entstanden?
4. Wo finden die hier abgebauten Rohstoffe Verwendung?
5. Was glaubst Du, wie alt die hier vorhandene oberste Bodenschicht ist?
Sende mir die Lösungen per Mail oder über das Profil zu.
Sollten Gruppen diesen Cache angegangen sein, so hat jeder Logger einzeln die Lösungen zu übermitteln.
Nach Übermittlung der Antworten könnt ihr sofort loggen. Ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt.