Der Platz vor der Höhle zählt fuer uns zu einem der schönsten Plätze im Wienerwald. Dort kann man sich noch leicht vorstellen, wie unsere Ur-Vorfahren auf der Jagd durch die Wälder gestreift sind. Der Opa unseres Teamgründers hat uns schon vor langer Zeit auf die Felsabbrüche hingewiesen, aber immer ein grosses Geheimnis daraus gemacht.
Es wurde daher Zeit, an diesem seit Urzeiten genutzten Platz eine Dose zu verstecken. Der Besuch der Höhlen lässt sich gut mit einer Wanderung auf den Höllenstein und dem Besuch anderer Caches verbinden.
Die Dose ist ein 1/2 Liter quaderfoermiger milchig-weisser Behälter. Bitte schraubt ihn wieder gut zu und stellt ihn an den Fundort zurück.
Der Zustieg erfolgt teilweise weglos durch steileres Gelaende, stellenweise ist es sehr überwuchert. Da sich in der Nähe der Höhle eine Wildfütterung befindet empfehlen wir den Zustieg entweder vom Höllenstein hinab, die Abzweigung beim Schild "Naturpark Föhrenberge" ca. 500 m hangabwärts oder von unten von der Forststrasse, die im Graben rechts hinab abzweigt, in der ersten Rechtskurve weg (ca. 2 km ab dem Parkplatz).
Bitte vermeidet, bei der Jagdhütte vorbei und durch die Wildfütterung (WP Wildfuetterung) zu gehen!!
Am SW-Hang des Höllensteinberges befindet sich in 540 m Seehöhe, 150 südöstlich vom Ende eines Forstweges, ein romantischer stufenförmiger Felsabbruch, in dem mehrere Löcher und kleine Höhlen aufscheinen. Die größte davon ist die Geoleshöhle (Kat.Nr. 1915/9). Sie besteht aus zwei niedrigen Räumen, die durch eine Engstelle in Verbindung stehen und jeweils kurze Fortsetzungen aufweisen.
Der östliche Raum der Höhle ist eine tiefere Felsnische, die nur wenige Meter vom abwärts führenden Höhleneingang kaum 2 m hoch und nur einige Meter breit ist. Die Höhle wurde um 1930 von Mitgliedern der Österr. Gesellschaft f. Höhlenforschung entdeckt. (Der Name setzt sich aus den abgekürzten Vornamen der Forscher zusammen).
1950 erfolgte im östlichen Höhlenraum eine archäologische Untersuchung (F.Brandtner/G.Mossler). Die Grabung ergab auf dem gewachsenen Boden der Höhle eine lehmartige, fundleere Lößschicht, darüber eine graubraune und dunkelbraune humusreiche Schicht, in denen sich Scherben der Linearbandkeramik und zwei römische Keramikreste befanden. Es wird auch von hallstattzeitlichen Scherbenfunden berichtet (Manndorf/Melichar). Auf der Fundschicht lagen Verstürze von der Decke der Höhle. Der Raum wurde noch im Mittelalter und in der Neuzeit als Zufluchtsplatz benützt.
Die frühneolithische Keramik weist darauf hin, daß die Leute aus den großen bandkeramischen Siedlungen des Wiener Beckens stammten, wie sie etwa in Mödling, Guntramsdorf und Vösendorf nachgewiesen sind. Die Höhle dürfte damals als Jägerstation (Winterquartier) gedient haben. Die hallstattzeitlichen und römischen Kramikreste sind am ehesten mit einer Verwendung als Kult- oder (und) Opferplatz zu erklären.
Quelle:http://www.kailer.at/kraeuterbaer/seite7.htm