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Die wilden Leute vom Eichelberg EarthCache

Hidden : 12/27/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Mit diesem Cache möchten wir Euch zu einer geologisch interessanten Felsformation und gleichzeitig an einen magischen Ort im GEO-NATURPARK Bergstraße Odenwald führen.


Der Wildeleutestein ist ein Nebengipfel des Eichelbergs (524,9 m ü. NN) und Teil des Kristallinen Odenwalds. Der sagenumwobene Nebengipfel liegt etwa 300m südöstlich des Hauptgipfels auf einer flachen Kuppe in 522m ü. NN Höhe.

Wie schon die Bezeichnung Kristalliner Odenwald nahelegt, wird der Vordere Odenwald durch das von allen Deckschichten freigelegte kristalline Grundgebirge charakterisiert, das eine große Vielfalt an Gesteinen aufweist, metamorphen Gneis, Diorit und Granit ebenso wie plutonischen Gabbro oder vulkanischer Rhyolith (Quarzporphyr) und Basalt. Beim Wildeleutestein handelt es sich um eine auf besondere Art verwitterte Felsformation. Unter Verwitterung versteht man die natürliche Zersetzung von Gestein. Dabei spielen mehrere Prozesse zusammen, die den physikalischen Zerfall und die chemische Veränderung des Gesteins wegen dessen exponierter Lage an oder nahe der Erdoberfläche - abiotisch oder biotisch verursacht - herbeiführen. Beispiele für physikalische Kräfte sind die Einwirkungen von Boden- und Niederschlagswasser, Eisbildung, Temperaturschwankungen und Wurzeldruck. Das Ergebnis von Verwitterung ist Gesteinszerstörung, bei der je nach Art der Verwitterung die gesteinsbildenden Minerale erhalten bleiben (physikalische Verwitterung) oder um- bzw. neu gebildet werden (chemische Verwitterung). Als Wollsackverwitterung bezeichnet man eine spezielle Form der Verwitterung, die eine durch verschiedene Prozesse erfolgende Ausbildung typischer Formen im anstehenden Gestein bezeichnet. Wasser dringt in den Klüften ins Gestein vor und setzt chemische Verwitterungsprozesse (z.B. die Hydrolyse von Feldspäten) in Gang. Von den Klüften her rückt die Zersetzung in das Gestein vor, was an Ecken und Kanten besonders schnell geht, da dort das Verhältnis von Angriffsfläche und Gesteinsvolumen am größten ist. Bei Exponierung an der Oberfläche wird das von der Verwitterung angegriffene Gestein bevorzugt erodiert, was den bis dahin noch unverwitterten, freiliegenden Kernen der Blöcke eine gerundete, wollsackähnliche Form gibt. (Quelle: Wikipedia).

Fragen / Logbedingungen

Bitte beantwortet die folgenden Fragen:

1. Aus welchem Gestein besteht die Felsformation? Von welchem lateinischen Wort leitet sich der Begriff ab? Welches annähernd rechtwinklige Phänomen entsteht zunächst bei der Wollsackverwitterung? Beschreibe die beiden Prozesse, die zu diesem Phänomen führen!

2. Auf der Infotafel wird die Sage der "wilden Leute" erzählt: Beschreibe die besondere Form des Felsens, die für die Sage von Bedeutung ist. Wie nennt man diese Form in der geologischen Fachsprache?

Alles, was Ihr zum Loggen braucht, findet Ihr auf der Infotafel und vor allem mit ein wenig Internetrecherche. Ihr könnt direkt loggen, nachdem Ihr uns die Antworten geschickt habt; falls etwas nicht stimmt, melden wir uns. Es wäre schön, wenn Ihr eine Suppenkelle mitnehmen könntet und vor dem entsprechenden Felsen ein entsprechendes Photo macht (dies ist natürlich freiwillig!). Ihr versteht gar nichts? Macht nichts, vor Ort wird alles klar wie Kloßbrühe...

Additional Hints (No hints available.)