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HARBURG ALT und SCHÖN Multi-Cache

Hidden : 1/8/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Spaziergang oder Fahrradtour durch unseren schönen Stadtteil Harburg 

Als Harburger ist man stolz auf seinen Stadtteil und noch lange kein Hamburger. Wie viel Geschichte Harburg hat und wie schön Harburg ist, dieses möchten wir mit unserem Cache vermitteln. Harburg ist eine Reise wert.

 


 

Vorab ein bisschen Geschichte:

Harburg ist heute ein Stadtteil im Süden Hamburgs und das Zentrum des Bezirkes Harburg.

Der, an der Süderelbe gelegene Stadtteil ist der Kern der ehemaligen Stadt Harburg  und der späteren Großstadt Harburg-Wilhelmsburg, sowie ehemaliger Verwaltungssitz des Landkreises Harburg.

 

Funde in der Umgebung lassen auf eine Besiedlung der Gegend seit der Jungsteinzeit schließen. Namensgeber und Ausgangspunkt von Harburg war die Horeburg (Hore = Sumpf/Moor). Diese stand spätestens seit dem Jahr 1000 (Scherbenfunde) auf einer trockenen Talsandinsel in der sumpfigen Niederung der Elbe an der Stelle des heutigen Harburger Schlosses und war mit der Geest nur über einen Damm verbunden, der im Verlauf der heutigen Harburger Schloßstraße entsprach. Die 1133–37 erstmals urkundlich erwähnte Burg, wurde vermutlich von den Grafen von Stade als Grenzfestung errichtet. 1257 gelangte sie in den Besitz der Welfen. Die Siedlung, die sich zunächst entlang des Dammes vor der Burg entwickelte, erhielt 1288 das Recht einer freien Gemeinde, 1297 schließlich das Stadtrecht. In der Folgezeit wurde Harburg zum wirtschaftlichen Zentrum der Vogtei Harburg. Eine wichtige Existenz-grundlage der Stadt blieb bis in das 19. Jahrhundert hinein der Fährverkehr nach Hamburg und das damit verbundene Speditions- und Logiergewerbe.

Harburg war 1527 bis 1642 Residenz einer Nebenlinie des Hauses Braunschweig-Lüneburg. 1642 fiel das Amt Harburg an die Celler Hauptlinie der Welfen zurück und die Burg, die mittlerweile zu einem Residenzschloss ausgebaut war, wurde zu einer von Wasser umschlossenen Zitadelle erweitert.

Blick vom Schwarzenberg um 1646

 

Seit 1705 gehörte die Stadt zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg und späteren Königreich Hannover. Im Siebenjährigen Krieg wurde Harburg 1757 von französischen Soldaten eingenommen. Nach vierwöchigem Beschuss kapitulierten die Franzosen am 31. Dezember. Von 1803 bis 1805 besetzten erneut französische Truppen Harburg, nachdem Hannover gegenüber Napoleon kapituliert hatte. Aufgrund eines Vertrages von Preußen mit Napoleon wurde Hannover durch Preußen okkupiert und Harburg 1806, dann von preußischen Truppen besetzt. Im gleichen Jahr begann auch die Besatzungszeit Hamburgs durch Frankreich zur Durchsetzung einer Kontinentalsperre. Von 1811 bis zum sechsten Koalitionskrieg gehörte Harburg zum Elbmündungsdepartement, als Teil des französischen Kaiserreiches. In dieser Zeit wurde die Bremer Straße als Heerstraße angelegt. 1813/1814 wurde eine erste durchgängige Elbquerung durch die Franzosen errichtet. 1814 nach den Befreiungskriegen gehörte Harburg wieder zum Königreich Hannover.

1829 wurde eine regelmäßige Dampfschiff-Verbindung zwischen Harburg und Hamburg eingerichtet. 1847 eröffnete die Eisenbahnverbindung zwischen Hannover und Harburg. Der Kopfbahnhof am Hafen östlich der Altstadt ermöglichte den direkten Güterumschlag. Zudem hatte Harburg 1848 das Freihafen-Privileg bis zum Beitritt Hannovers zum Deutschen Zollverein 1854. Harburg wurde zu einem rasch wachsenden und für Hannover wichtigen Hafen- und Industriestandort, vor allem im Bereich der Verarbeitung von Kautschuk und Ölsaaten. Ab 1866 gehörte Harburg als Teil der Provinz Hannover zu Preußen. Neben der Industrie spielte die Garnison eine wichtige Rolle in der Stadt. Eine feste Verbindung nach Wilhelmsburg bzw. Hamburg bestand seit Fertigstellung der Eisenbahn-Elbbrücken 1872.

Die angrenzenden Ortschaften Wilstorf und Heimfeld wurden 1888 in den Stadtkreis eingemeindet, um der Ausweitung der Stadt und der im Rahmen der Industrialisierung stark gewachsenen Bevölkerungszahl gerecht zu werden. Es folgten 1893 Teile von Neuland, 1906 Lauenbruch und 1910 Eißendorf. Wohnviertel für Fabrikarbeiter, wie das Phoenixviertel, entstanden. Während der nördliche Teil der Altstadt, an Schloss und Binnenhafen zunehmend gewerblich genutzt wurde, gab sich Harburg mit dem Neubau eines Rathauses (1890–92) und anschließender Verwaltungsbauten, einem Stadttheater (Harburger Theater 1894) sowie dem neuen Harburger Hauptbahnhof (1897) ein städtisches Gesicht. Seit 1899 gab es mit der Harburger Elbbrücke eine durchgehende Straßenverbindung nach Hamburg, über die auch die 1902 eingeführte Straßenbahn verkehrte. In den 1920er Jahren entstanden in Harburg zunehmend gemeinnützige Wohnsiedlungen, der Harburger Stadtpark in Wilstorf, das Stadtbad und eine Stadthalle (Friedrich-Ebert-Halle) mit zwei Schulgebäuden in Heimfeld.

1927 wurden der Stadtkreis Harburg und der Stadtkreis Wilhelmsburg zur Großstadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt. 1937 wurde die Stadt im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes, ebenso wie einige Orte des umliegenden Landkreises Harburg, vom Land Preußen an Hamburg übertragen. Die Stadt verliert ein Jahr später, am 1. April 1938, ihre Selbstständigkeit.

Ab nun gehört Harburg zu Hamburg

Während der Pogrome der Nationalsozialisten wurde im November 1938 die Harburger Synagoge zerstört. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Innenstadt von Harburg bis Ende 1944 nahezu verschont von alliierten Luftangriffen. Das Industrie- und Seehafengebiet war jedoch ab 1940 Ziel schwerer Angriffe und Zerstörungen. Ab Mitte 1944 konzentrierten sich die Angriffe auf die Mineralölindustrie sowie Eisenbahnanlagen und infolgedessen war auch die Innenstadt von Fehlwürfen betroffen.[1][2]

Es folgten Jahre des Wiederaufbaus der Stadt, die nochmals erheblich ihr Gesicht durch neue Bauprojekte veränderten. So wurden für den Bau der 1983 eröffneten S-Bahn durch Harburg ganze Straßen neu geschaffen. 1978 wurde die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) gegründet.

 

 

Diese war nun der geschichtliche Teil, nun kommen wir zum Cache:

 

Bei diesem Cache handelt es sich um einen Spaziergang durch Harburg mit seinen Randgebieten. Ihr werdet an vielen schönen Punkten und Plätzen vorbei kommen.

Der Cache ist 24 Std. an 7 Tagen die Woche machbar, das Final soll jedoch nur bei Tageslicht angegangen werden. Bitte lasst euch nicht von der T-Wertung abschrecken! Sie resultiert daraus, dass der Cache wahrscheinlich nicht an einem Tag gelöst werden kann und dass der Laufweg sehr weit ist wenn man nicht auf Fahrrad, Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen will. Wir würden das Fahrrad empfehlen, so sieht man sicherlich am meisten. Der Start liegt direkt an der S-Bahn Heimfeld und das Ziel ist nicht weit von einer Bushaltestelle entfernt.  Er ist aber auch mit dem Cachemobil machbar, es gibt im näheren Umkreis der Koordinaten überall Parkmöglichkeiten. Für die Lösung solltet ihr mindestens einen ganzen Tag einplanen, wenn man sich die eine oder andere Sehenswürdigkeit auch einmal genauer ansehen möchte.

Wenn ihr das Ziel erreicht und den Cache geborgen habt (der Cache ist ohne Werkzeug zu öffnen), verschließt ihn bitte wieder gut.

 

 

Nun geht es aber los:

 

Station1:  N 53° 27.870’

          E 009° 57.905’

 

Von hier aus sucht ihr die älteste Schule Harburgs. Die Ursprünge des heutigen Friedrich-Ebert-Gymnasiums lassen sich urkundlich bis 1628 zurückverfolgen. Zwischen den beiden Flügeln befindet sich auch die die Friedrich-Ebert-Halle, die als Aula sowie für öffentliche Konzerte und Theaterveranstaltungen genutzt wird. In ihrem Keller nahmen 1961 die Beatles ihre erste Platte auf.

 

  Station 1a: N 53° 27.908’

                E 009° 57.868’

Frage: In welcher Farbe ist der Schriftzug des Gymnasiums zu sehen?

Antwortmöglichkeiten: Grün=4 , Rot=3 , Blau=9 , Gold=1                                   Lösung:_____

 

   Station 2 : N 53° 27.912’

                  E 009° 58.372’

Ihr befindet Euch jetzt auf dem Schwarzenberg, von hier aus wurde die Festung im Hafen beschossen. Unterhalb des Brunnens ist auch noch eine Kanone zu sehen. Der Springbrunnen plätschert schon seit 1898 an dieser Stelle. Hier ist aber auch der Standort des ersten Harburger Schützenvereins. Die Harburger Schützengilde wurde 1528 gegründet. Seit Harburg zu Preußen gehörte, kam auch öfter hoher Besuch hierher. Bei der tollen Aussicht von hier oben, bis Hamburg, ist das verständlich.

         Frage: Wer besuchte am 19.09.1873 Harburg?

         Antwortmöglichkeiten: Karl der Große = 1 , Otto von Bismarck = 7 , Franz Joseph I = 8 ,

Kaiser Wilhelm I = 0                Lösung:____

 

  Station 3 : N 53° 28.162’

                 E 009° 59.095’

Hier steht ihr jetzt am Ursprungspunkt Harburgs vor dem Harburger Schloss. Die Burg wurde zwischen 1133 erstmals als Horeburg erwähnt. Die Keller und Teile der Außenmauern sind jedoch wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Die Burg wurde 1527 Residenz  der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Diese bauten es zu einem Renaissance-Schloss aus. Seit 1620/1621 bestand die Anlage aus drei Gebäudeflügeln. 1644, im Dreißigjährigen Krieg, wurde es zur Barockfestung umgebaut, die Schlossinsel erhielt ihre fünfeckige Sternform. Im Siebenjährigen Krieg wurde das Schloss durch französische Truppen belagert und beschossen. 1813, während der französischen Besatzung durch Napoleons Truppen, wurde es durch einen Brand erneut beschädigt. Nach 1813 wurden die damals noch erhaltenen Teile des Komplexes zum Sitz des Amtes Harburg. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Entwicklung des Harburger Hafens zum industriell genutzten Hafengebiet. 1898 ging die Anlage an Reinhold F. Holst und die von ihm zuvor übernommene Schlosswerft. Der heute noch vorhandene Flügel wurde 1900 zu einem Arbeiterwohnhaus umgebaut.1972 wurde der Ostflügel abgerissen. 1988 wurde der Rest in die Denkmalschutzliste eingetragen.

         Frage: Welche Hausnummer trägt das Schloss heute?

         Antwortmöglichkeiten: 2 = 4 , 5 = 7 , 8 = 5 , 9 = 0                                     Lösung:_____

 

Die ersten drei Lösungen sind der Schlüssel zur Tür!  ___  ___  ___

 

  Station 4 : N 53° 28.113’

                 E 009° 59.075’

Hier trifft nun alt auf ganz neu. Dieser Teil der Schlossinsel wird mit neuen Wohnhäusern bebaut. Ein kleiner Park ist hier auch entstanden. Er wurde den Gründern der ersten Harburger Fabrik 1856 gewidmet.

Frage: Was stellte die Fabrik her?

Antwortmöglichkeiten: Waffen = 5 , Stoffe = 7 , Gummischuhe = 3 ,  Fette = 0 

                                                                                                                            Lösung:____

 

   Station 5 : N 53° 27.816’

                  E 009° 58.824’

Weiter geht die Tour durch die Harburger Schlossstraße, sie ist die älteste Straße Harburgs. Rechts sieht man alte Fachwerkhäuser des 18.Jahrhunderts und links das 1918 errichtete Verwaltungsgebäude der Ölfabrik F. Thörl. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad gelangt man direkt, unter der Bahn hindurch, in die Lämmertwiete, einer Fußgängerzone mit nur 91 Metern Länge. Hier stehen sechs Häuser unter Denkmalschutz. Die meisten stammen aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, sind teilrestauriert oder im alten Stil runderneuert, haben verwinkelte, schiefe Räume, Galerien oder kleine Innenhöfe. Viele sagen auch Schlemmertwiete, denn sie ist der Inbegriff der Gastronomie in Harburg.

         Frage: Wie viele grüne Kandelaber befinden sich in der Lämmertwiete?

         Antwortmöglichkeiten: 3 = 2 , 5 = 0 , 2 = 9 , 6 = 1                                      Lösung:____   

 

   Station 6 : N 53° 27.766’

                  E 009° 58.800’

Die Dreifaltigkeitskirche wurde 1650–1652 als Ersatz für die Marienkirche errichtet, welche im Zuge des Ausbaus der Befestigungsanlagen der Stadt und des Harburger Schlosses weichen musste. Die Kirche wurde 1944 im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört.

Frage: Eine Wand ist stehengeblieben, welche?

Antwortmgl.: Ostwand=7 , Westwand=1, Südwand=3 , Nordwand=6                Lösung:____ 

                                                                                     

 

   Station 7 : N 53° 27.575’

                  E 009° 58.792’

Hier steht ihr nun vor unserem schönen Harburger Rathaus, ein Gebäude, das ab 1889 nach Plänen von Christoph Hehl im Stil der Neorenaissance als Rathaus für die damals selbständige Stadt Harburg (Elbe) errichtet wurde.

Heute ist es Sitz des Bezirksamtes des Bezirkes Harburg sowie Sitzungsort der dortigen Bezirksversammlung. Die Fassade aus Backsteinflächen und Schmuckelementen aus Sandstein wird von den weiblichen Allegorien Gerechtigkeit (Justitia) und Weisheit (Prudentia) und entsprechenden Attributen geschmückt. Weitere Fassadendetails zeigen Sinnsprüche und verweisen auf Handel, Gewerbe und Schifffahrt und die Wappen des Herzogtums Lüneburg, des Königreiches Hannover und Preußen sowie von Städten, wie Celle und Lüneburg, verweisen auf die Geschichte. Die beiden Flaggenmasten vor dem Rathaus wurden vom Fabrikanten Heinrich Traun 1895 gestiftet und zeigen am Sockel die Wappen von Harburg und Preußen.

Frage: An der Stirnseite des Rathauses stehen zwei Statuen, für was steht die linke?

Antwortmöglichkeiten: Musik = 1 , Sport = 5 , Kunst = 7 , Gerechtigkeit = 2                                                  Lösung:_____

 

   Station 8 : N 53° 27.539’

                  E 009° 58.805’

Links vom Rathaus, befindet sich ein kleiner Park. Er wurde einem großen Sportler gewidmet, der auch einige Zeit in Hamburg lebte und seinen Lebensabend im Landkreis Harburg verbrachte.

Frage: Von wem ist die Rede?

Antwortmgl.: Heinz Benthien = 2 , Hein Bollow = 5 , Max Schmeling = 9 ,  Adolph Traun = 0  

                                                                                                                                 Lösung:_____   

 

   Station 9 : N 53° 27.511’

                  E 009° 58.664’

Ihr befindet Euch nun auf dem Museumsplatz. Rechts sieht man das Helms-Museum, welches auch das Harburger Theater mit beinhaltet und links das alte Standesamt. Dis 2013 wurden hier ca. 55.000 Paare getraut.

Frage: Wann wurde das Standesamt gebaut?

Antwortmöglichkeiten: 1887 = 1 , 1898 = 2 , 1902 = 3 , 1911 = 4

                                                                                                                                 Lösung:_____

 

 

Die Lösungen von Station 4-9 öffnen das Schatzkästchen! __  __  __  __  __ __

 

 

   Station 10: N 53° 27.350’

                   E 009° 58.857’

Der Weg führt nun nach links zum alten Harburger Friedhof. Der Friedhof auf dem Krummholzberg wurde am 20. August 1828 eingeweiht. Er ersetzte den bisherigen, direkt in der Stadt zwischen Sand und Schloßmühlendamm gelegenen Friedhof, mit der baufälligen Friedhofskapelle (1645 erbaut), sowie die seit 1811 durch die französischen Behörden verbotenen Beisetzungen direkt in der Dreifaltigkeitskirche.

Der zunächst mit einem Aussichtsplateau versehene Friedhof wurde in den folgenden Jahren mehrfach erweitert und diente als Ersatz für den bisherigen Soldatenfriedhof am Schwarzenberg auch als neuer Garnisonsfriedhof. Hier befinden sich Soldatengräber für Gefallene aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 und aus dem Ersten Weltkrieg. In der MItte des Friedhofs steht ein aufwändig gestaltetes Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die, in Harburg stationierten Teile des 2. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 77. Zur besseren Ausnutzung des Geländes wurden Grabanlagen in den Böschungen angelegt (so genannte Echo-Gräber). Diese reich ausgestatteten Gräber, die die Bedeutung der hier Bestatteten betonten, nutzten bevorzugt Honoratioren und Industrielle Harburgs. Um die Wende zum 20. Jahrhundert war der alte Friedhof fast vollständig belegt, er blieb ab weiterhin für Bestattungen, zumeist auf bestehenden, in Erbpacht vergebenen Familiengruften offen. Ab 1937 war er offiziell stillgelegt, jedoch fanden noch bis 1967 (andere Quellen: 1969) Beisetzungen statt. Im Jahr 1984 wurde der Friedhof mit seinen historischen Grabdenkmälern, darunter viele mit bekannten Namen aus der Stadtgeschichte, unter Denkmalschutz gestellt und die historischen Wegbeziehungen wiederhergestellt.

Es ist schon sehr interessant, sich hier einmal umzuschauen. In der Nähe der angegebenen Koordinaten befindet sich das, mit einem Schmiedeeisernen-Zaum umgebene, Grab der Familie Thörl.

Frage: Wie viele Blüten schmücken den Zaum?

Lösung: _____ - 52 = A

 

   Station 11 : N 53° 27.029’

                    E 009° 58.897’

Wer durch die Maretstrasse hierher gegangen oder gefahren ist, hat auch das Phönix-Viertel gestreift. Dieses wurde Ende des 19. Jahrhunderts ausschließlich für Arbeiter, der Harburger Fabriken errichtet. Bis zum 2. Weltkrieg galt es als Viertel mit hoher Lebensqualität. Heute ist man bemüht, das Ansehen der Gegend wieder zu steigern.

Jetzt befindet ihr Euch am Anfang des Harburger Stadtparks, er entstand rund um den Außenmühlenteich, der im 16. Jahrhundert für eine Wassermühle angestaut worden war und seit 1890 als Badeanstalt diente. Ab 1913 wurden u.a. auch ein Amphitheater, Liege- und Gymnastikwiesen sowie, ab 1931, ein Schulgarten mit etwa 8 Hektar Grundfläche gebaut. Das Konzept zu diesen Bauten stammte von dem preußischen Gartenbaudirektor Georg Hölscher, dessen Planungen nach seinem Tod 1932 von seinem Sohn Ferdinand fortgesetzt wurden. 1950 wurden ein ehemaliges Fabrikgelände und ein Privatgelände in den Park integriert; damit verbundene Umbaumaßnahmen waren kurz vor Eröffnung der Internationalen Gartenbauausstellung 1953 abgeschlossen. Weitere Ergänzungen der Fläche wurden 1985–1987 südlich des Außenmühlenteichs vorgenommen. Hier entstand ein Vogelschutz- und Brutgebiet in den „Langenbekschen Wiesen“.

Frage: Was steht an der Außenmühle, was man sonst nur am Meer findet?

Lösung:__________________ 2. Buchstabe -5 = C  (A=1......Z=26)

 

   Station 12 : N 53° 26.856’

                    E 009° 58.490’

Der Weg führt nun am rechten Ufer um die Außenmühle herum. Genießt die Idylle bis zum südlichen Ende des Parks. Im Park befinden sich auch einige Denkmäler und Kunstwerke.

Frage: Für welchen Harburger Oberbürgermeister wurde hier ein Denkmal errichtet?

Lösung:__________________ 3. Buchstabe - 1 = B  (A = 1.....Z = 26)

 

Für nicht Ortskundige, geht die Straße Elfenwiese hindurch, bis zum Marmstorfer Weg.

 

   Station 13 : N 53° 26.187’

                    E 009° 57.886’

Auf dem Gebiet von Marmstorf bestand eine eisenzeitliche Begräbnisstätte. Die Grabinventare des aufgefundene Urnengräberfeldes befinden sich in der Ohut des Archäologischen Museums Hamburg in Harburg. Der Name Marmstorf verweist auf den Ursprung durch eine sächsische Siedlung mit einem Dorfgründer namens Marbold oder Maribald. 1196 wurde es als Marboldesthorp erstmals urkundlich erwähnt. Während der Franzosenzeit brannten die Besatzer das Dorf am 29. März 1814 nieder. Zwischen 1852 und 1859 wurde Marmstorf selbstständige Gemeinde des preußischen Landkreises Harburg. Seit dem 1. April 1937 gehört Marmstorf durch das Groß-Hamburg-Gesetz zu Hamburg. Hier befindet man sich in dem historischen Dorfkern mit Bauernhäusern und Kopfsteinpflaster und einem hübschen Teich. Auf ihm findet, in jedem Januar, die Marmstorfer Teichwette statt.

Frage: Wie heißt der Teich ?

Lösung:_________________ 1. Buchstabe = X

 

   Station 14 : N 53° 25.452’

                    E 009° 58.450’

Nun geht es zur Sinstorfer Kirche, sie stellt das älteste noch stehende und genutzte Gebäude auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg dar. Alles geschichtliche zur Kirche findet ihr in einem Schaukasten, den ihr hier suchen solltet.

         Frage: Ansgar war Bischof von Hamburg und ...........?

         Lösung:_________ 1. Buchstabe des Autokennzeichens dieser Stadt + 1 = Z

 

   Station 15 : N 53° 25.839’

                    E 009° 56.085’

Zum Schluss unserer Reise durch Harburg gelangen wir an dessen südlichsten Zipfel. Hier hat sich vor einigen Jahren ein Garten-Center niedergelassen. Doch auch hier ist etwas Altes zu finden. Die Familie von Ehren ist hier, mit ihrem Betrieb, seit dem 19. Jahrhundert ansässig.

Frage:  Wann gründete Johannes von Ehren seine Baumschule?

Lösung: ______________ Quersumme :20 = Y

 

 

Jetzt könnt Ihr den Final bergen. Ihr findet ihn an folgenden Koordinaten:

 

Final: N 53° 25.ABC                           N 53° 25.__ __ __

 

           E 009° 55.XYZ                         E 009° 55.__ __ __

 

Zuerst solltet ihr jetzt die Tür öffnen (HINT), um das Schatzkästchen zu finden. In das Schatzkästchen gebt ihr nun alle 6 Zahlen in der Reihenfolge des Findens ein und drückt "A". Ist alles ok erklingt ein Piep, die grüne Lampe leuchtet und die Tür lässt sich öffnen. Überraschung! Sollten die Zahlen falsch sein oder ihr Euch vertippt haben, müsst ihr kurz warten und könnt dann den Code erneut eingeben.

 

 

Erster Inhalt:  FTF – Urkunde

                        Logbuch

                        Stift

                       2 TB

 

Bitte verschließt den Cache wieder so wie ihr ihn vorgefunden habt. Damit die Überraschung auch weiterhin funktioniert. Sollte eine rote Lampe leuchten, schreibt es bitte, dann müssen die Batterien gewechselt werden. Schließt auch bitte die Tür wieder gut ab.

 

 

Wir hoffen Euch hat die Tour durch Hamburgs-Süden gefallen und ihr nehmt ein paar schöne Eindrücke mit. Wir würden uns auch über ein schönes Foto im Listing freuen. Natürlich konnten wir nicht alle Bauwerke oder Plätze mit einbeziehen, dann wäre die Tour wirklich zu umfangreich geworden. Wer aus Hamburg kommt, kann sich ja auf dem Rückweg gerne noch unseren schönen alten Harburger Bahnhof von 1897 und die alte Elbbrücke 1899 (beim Vorbeifahren) ansehen. Die Elbbrücke ist das Harburger Wahrzeichen schlechthin.

 

Fußgänger und Fahrradfahrer können nun zurück zur Autobahnkreuzung gehen, an der Ampel die Kreuzung überqueren und nach links gehen. Nach ca. 600m gelegt man zur Bushaltestelle Appelbüttel. Von hieraus fahren die Linien 144, 244 und 340 regelmäßig zum Harburger Bahnhof oder zur S-Neuwiedental.

 

Additional Hints (Decrypt)

Fpuybff iba hagre ! Ovggr ibefvpugvt össara ! haq jvrqre fb irefpuyvrßra, qnzvg xrva Jnffre rvaqevatg. Qre Ibtry oyrvog ovggr vz pnpur.Fbyygr rf avpug "CVCRA" haq fvpu qvr Güe avpug össara, ovggr znvyra, vpu xbzzr mhe UVYSR! OVGGR XRVAR TRJNYG (RPN)!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)