Das Gut Grittern, auch Haus Grittern oder Rittergut Grittern genannt, ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Rittergut südwestlich von Doveren, einem Stadtteil von Hückelhoven im Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen). Das heutige Hauptgebäude hat seine Wurzeln in einem Bau des 16. Jahrhunderts und gehört zu einer ganzen Kette von Herrensitzen im Tal der Rur. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Das Gut Grittern ist eine zweiteilige Anlage, bestehend aus einem zweigeschossigen Haupthaus und den nordwestlich vorgelagerten Wirtschaftsgebäuden aus dem 19. Jahrhundert.
Das Burghaus ist ein zweigeschossiger Backsteinbau auf rechteckigem Grundriss und mit hohem Sockelgeschoss. Früher war er von einem breiten Wassergraben umgeben, der vom Nysterbach gespeist wurde,[3] doch das Grabensystem wurde um 1900[4] trockengelegt und ist mittlerweile eingeebnet. Der heutige Zustand des Haupthauses resultiert aus einer großen Umbaumaßnahme um 1900, bei der ein Teil des Gebäudes abgetragen wurde. Das Haus besitzt verschiedene Fensterarten (Kreuzstock- und Querstockfenster genauso wie längsgeteilte Fenster), sie besitzen alle eine Hausteinfassung. Die Kurzseiten des Hauses zeigen Giebel aus der Zeit der Renaissance, wobei der rückwärtige geschweift und weniger aufwändig gestaltet ist. Der Giebel der Nordseite ist ein mit Steinkugeln besetzter Staffelgiebel, der durch Hausteinfriese horizontal gegliedert ist. Er besitzt große Ähnlichkeit mit dem Giebel des Herrenhauses derDeutschordenskommende Siersdorf.[5] Drei in den Giebel integrierte helle Hausteinplatten zeigen Rosetten- bzw. Sternenreliefs. Eine einfache Holztreppe führt zum darunter befindlichen Haupteingang des Gebäudes mit dem Allianzwappen der Familien Lieck und Wevorden. Dieses ist von einem Dreiecksgiebel bekrönt und an beiden Seiten von Voluten gerahmt. Im Inneren des Hauses findet sich ein Renaissance-Kamin, dessen Sturz mit 15 Ahnenwappen des Ehepaars Lieck/Wevorden verziert ist. Er war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einen Neubau transferiert und dort im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Seine Einzelteile wurden in den 1970er Jahren aus den Kriegstrümmern geborgen und im Burghaus wieder zusammengesetzt sowierestauriert.
Die dreiflügelige Vorburg aus Backstein wurde im 19. Jahrhundert vollständig neu errichtet. Ihr Dach ist sogar noch neueren Datums und stammt aus dem 20. Jahrhundert, weil es nach einem Brand zwischen den beiden Weltkriegen erneuert werden musste.[2] Der Westflügel besitzt hofseitig drei korbbogige Einfahrten, auf dem Dach befindet sich eineWindrose mit Wetterhahn. Im eingeschossigen Nordflügel findet sich die ebenfalls korbbogige Hofeinfahrt. Der Ostflügel beherbergt in seinen zwei Geschossen eine Remise und einen Wohntrakt. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Unterkunft für Gefangene. An seinem südlichen Ende steht das Verwalterhaus vom Ende des 19. Jahrhunderts. Dieser Ziegelbau besitzt Klötzchenfriese an seinen Traufseiten.
Quelle: Wikipedia
Der Cache selber ist auf der weitläufigen Anlage des Gutsgeländes. Er muss nicht zwingend als zweites gemacht werden, aber je nachdem von wo man das Gelände betritt wäre es womöglich auch der erste!
Die Umgebung selber mit den vielen Feldern und Wegen lädt auch im Winter zu schönen Spaziergängen ein.