ACME, also die fiktive Firma im Universum rund um die Road Runner Geschichten, entstand bereits Mitte des letzten Jahrhunderts. Etwas später, in meiner Kindheit, waren die Cartoons immer noch gerne gesehen. Auch die nächste Generation, meine Juniorcacher, lieben die lustigen Geschichten rund um die beiden Protagonisten. Für Generationen übergreifenden Spaß gibt es jetzt auch eine Geschichte der beiden zum Miterleben:
Es war wieder mal so weit: ein herrlicher, sonniger Vormittag im Südwesten. Wile E. Coyote wurde vom Hunger übermannt. Jetzt einen Happen essen und dann in der Sonne ein Nickerchen halten… Nur war das Problem über Nacht nicht kleiner, oder wenigstens langsamer geworden. Immer noch plagte ihn das Versagen von gestern, als ihm sein alter Feind, Road Runner, wieder mal entwischte…
Aber heute sollte alles anders werden! So schmiedete er einen für ihn bombensicheren Plan:
Er würde den schnellen Vogel einfach auf eine Brücke locken, um diese dann samt seines Mittagessens in die Luft zu jagen. Eigentlich ganz einfach. So wie immer halt…
Gesagt getan. Schnell noch eine Spur aus Vogelfutter ausgelegt, dann in einem angrenzenden Wald versteckt – um ja alles aus nächster Nähe zu beobachten – und warten. Aber so leicht ließ sich unser Freund, der Road Runner, nicht in die Falle locken: schnell hat er den simplen Plan durchschaut und zischte die Straße entlang, als ob sie keine Kurven hätte. Natürlich nicht, ohne einen hohlen Baumstamm aufzuwirbeln und diesen mit dem Luftzug seiner rasanten Gangart über den Kojoten zu stülpen, sodass er bewegungslos in seinem Versteck festsaß.
Und wieder ein Tag ohne Mittagessen für den hungrigen Kojoten. Dieser ließ sich aber nicht entmutigen und fasste sogleich den Entschluss, morgen in neuer Frische wieder anzugreifen.
Woran er aber nicht mehr dachte, war, dass sein explosives Pulverfass noch immer unter der Brücke versteckt ist. Bei der kleinsten Erschütterung kann dieses instabile ACME Produkt in die Luft fliegen. Hilf bitte mit, dem eigens für Wile E. Coyote geschaffenen Entminungsdienst, das Pulverfass zu sichern. Oder zumindest einen Blick hinein zu werfen, ob denn der dusselige Kojote überhaupt Schwarzpulver mitbestellt hat…
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1 Logbuch, 1 (Not-)Bleisitft, Hinweis für Zufallsfinder