Die Grabinschrift lautet: Hier ruht Herr Christian Brandt, Bürger und Künstler aus Jessen, der den Tod fand zu Globig am 20.6.1840 durch seines Sohnes Hand. Die Grabinschrift erzählt schon fast die gesamte Geschichte.
Christian Brandt war Schausteller und Puppenspieler und zog von Ort zu Ort um seine Künste anzubieten. Solche Leute bezeichnete man damals als Zigeuner und diese Bezeichnung wurde auch auf sein Grab übertragen. Seinem Sohn konnte die Tat nicht nachgewiesen werden und so wurde er im Prozess freigesprochen; er soll sich aber Jahre später aus Gewissensnot selbst getötet haben.