VORSICHT: Wenn es viel geregnet hat, kommt es hier zu lokalen Überflutungen durch Hochwasser des Rheins. Am Besten informiert ihr euch vorab, wie hoch der Wasserstand vor Ort ist. Hierzu empfiehlt es sich, eine Blick auf den Rheinpegel zu werfen (HIER) (oben in der Ecke abzulesen) ab einem Wasserstand von 4,30 Meter sollte davon ausgegangen werden, dass der Taunusquarzit vor Ort nicht mehr zu erreichen ist! Ihr benötigt für diesen Cache eine UV-Lampe!
Der Rhein ist mit seinen 1238,8KM einer der längsten Ströme Deutschlands.
Neben den ganzen Steinen die bereits im EarthCache "Die Schätze des Rheins" angesprochen werden, findet man hier noch eine Fülle an anderen Gesteinsarten aus allen Regionen der Zuflüsse des Rheins.
Eine dieser Gesteinsarten ist der so genannte "Taunusquarzit". Er kommt, wie es der Name bereits vermuten lässt aus dem Taunus.
Zum Gestein:
Es handelt sich um ein sedimentär-diagenetisches Gestein (bedeutet es ist aus Kleinstteilchen zusammengepresst worden) , das auf quarzreiche Sande zurückgeht, die im Laufe der Erdgeschichte als Teil der Erdkruste absanken und durch höheren Druck und höhere Temperatur verändert wurden. Das Gestein besitzt einen Quarzanteil von über 75%, die restlichen 25% des Gesteins bestehen aus Feldspat, Glimmer und anderen Mineralien. Von den Mineralien (hauptsächlich Verwitterungsprodukte von Eisen-Erzen) kommt die rote Farbe der Adern. Der Quarzit besteht aus hellen, sehr festen, verwitterungsresistenten Körnern. Eine Einregelung der Körner lässt sich unter normalem Licht nicht erkennen, im Gegensatz zu Sandsteinen lassen sich auch keine einzelnen Sandkörner erkennen.
Besonders ist beim Taunusquarzit, dass man einzelne Kornstrukturen unter UV-Licht sehen kann. Wenn man die Oberfläche mit UV-Licht ableuchtet wird man im grauen Stein einzelne Pünktchen finden, welche eine grünliche Fluoreszenz aufweisen. Diese Pünktchen sind winzige Kristalle des Feldspat-Minerals "Mikroklin". Dieser Mikroklin ist magmatischem Ursprung und befindet sich deshalb in vielen sedimentär gebildeten Gesteinen.
Quelle: vergleiche wikipedia.de, steinkern.de & mineralienatlas.de
Bitte beantwortet mir folgende Fragen um den Cache zu loggen:
1. Sucht hier am Rheinufer nach einem Taunusquarziten (Ein Bild findet sich weiter oben im Listing)
2. Wie fühlt sich seine Oberfläche an?
3. Warum meint ihr fühlt sie sich so an?
4. Erkennt man auf eurem Stein ein bestimmtes Muster? Wenn ja, wie sieht dieses aus?
5. Schaut euch euer Fundstück unter UV-Licht an (im Listingtext beschriebener Versuch). Befinden sich die UV-Aktiven Punkte in einem bestimmten Muster oder sind sie über das Gestein verstreut?
(freiwillig) könnt ihr noch ein Bild von euch oder eurem GPS machen. Vielleicht ja auch von eurem Fundstück?
6. Sollten Gruppen diesen Cache angegangen sein, so hat jeder Logger einzeln die Lösungen zu übermitteln.
Nach Übermittlung der Antworten könnt ihr sofort loggen. Ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt.
Pegel prüfen ab 4,30m könnte es etwas schwierig werden, den Taunusquarzit vor Ort zu finden