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Hochwasser Gürbe 1990 Traditional Cache

Hidden : 3/30/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

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Den Cache bitte nicht von der Hauptstrasse her angehen!!! Der Waldweg vom Parkplatz führt euch direkt zum Versteck.


Diesen Cache widme ich meiner lieben Begleitung. Muss er doch immer und immer wieder mitkommen, laufen und suchen. Ja, er springt sogar im Winter in die eiskalte Gürbe um mir ein Döschen zu reichen.

Hochwasser Gürbe1990
 

Gürbekorrektur und Hochwasserschutzmassnahmen

Ende des 18. Jahrhunderts wurde nach mehreren Hochwassern eine Gewässerkorrektion des Abschnitts im Gürbetal intensiver diskutiert. 1854 beschloss der Grosse Rat des Kantons Bern, die Gürbekorrektion umzusetzen. Eine erste Etappe wurde 1860 fertiggestellt. 1911 waren die meisten Arbeiten abgeschlossen. Dennoch gab es bis heute immer wieder Überschwemmungen. Die Gürbe präsentiert sich im Gürbetal seither als begradigter, kanalisierter Fluss mit befestigten Ufern. Nach einem weiteren Hochwasser 1995 wurde 2006 die Gürbemündung im Rahmen des Aare-Hochwasserschutzes saniert und die Auen revitalisiert. Weitere Hochwasserschutzmassnahmen (Sperren) wurden im Zeitraum vom Jahr 2007 bis zur Fertigstellung im Mai 2009 vorgenommen.

Gürbe-Hochwasser von 1990

Es war ein heisser Sommertag. Im Gürbetal war es schwül und ruhig. Im Gantrischgebiet türmten sich die Gewitterwolken.
Am Abend des 29. Juli 1990 entlud sich im Einzugsgebiet der Gürbe eine "Gewitter-Superzelle" mit rund 500 mm Hagel und 300 mm Regen, was mit nachträglich berechneten 200–250 m3/s zur dreifachen Menge der als Jahrhundertereignis deklarierten Abflusswerte von 70 m3/s führte. Aus der gemütlichen Gürbe wurde in Kürze ein reissender Fluss. Die dadurch entstehenden Fluten rissen die alten hölzernen Wildwasserverbauungen, die aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts stammten, mit sich. Die Wassermengen senkten zudem die Sohle des Bachbetts (an einigen Stellen um fast 8 Meter). Vor der Kurve auf dem Schwemmkegel oberhalb Wattenwils sprang das Wasser schliesslich aus dem Bachbett und ergoss sich – mitsamt dem Geschiebe und den Resten der Verbauungen – in Richtung Blumenstein und Wattenwil. Auch an mehreren anderen Orten trat die Gürbe über die Ufer. Die Wassermassen richteten in mehreren Dörfern grosse Schäden an

Die Geröllsammler und Schwemmkegel oberhalb von Blumenstein konnten die Massen nicht mehr fassen. Schwemmholz und die Reste der Verbauungen wurden von den Fluten mitgerissen und richteten bis ins untere Gürbetal grosse Schäden an. Die Überschwemmungen richteten Schäden von geschätzten 40 Millionen Franken an. Die Gürbetalbahn musste ihren Betrieb für zwei Wochen einstellen, da das Wasser die Gleise unterspülte. Der Fischbestand wurde durch das Hochwasser fast vollständig vernichtet und musste neu angesetzt werden.

Als Folge der Hochwasser wurde die Gürbe oberhalb von Wattenwil neu korrigiert, die bestehenden Flaschenhälse ausgebaut und auf grössere Wassermengen von 160 – 200 m3/s inklusive Geschiebe ausgelegt.

Diese Stelle ist ein Hochwasserschutz der Gürbe. Infomiert Euch Vorgängig über das Wetter und Pegelstand der Gürbe. Im Frühling während der Schneeschmelze oder bei starkem Regen, kann die Gürde sehr schnell und stark ansteigen.

 

Beim Parkplatz und entlang der Gürbe hat es immer wieder kleinere Grillstellen, die zum verweilen einladen. Cache bitte nicht von der Strasse her angehen!!! Der Waldweg führt euch direkt zum Versteck.

Additional Hints (No hints available.)