In Deutschland gibt es keine wildlebenden Braunbären mehr. Bereits im Mittelalter wurden sie in waldreiche und schwer zugängliche Gebiete zurückgedrängt.Der letzte deutsche Braunbär soll 1835 in Ruhpolding erlegt worden sein.
Allerding wurde vor einiger Zeit ein seltenes Exemplar im Heiligenrother Wald gesichtet . Der mutige Geocacher kann sich unter Beachtung der unten stehenden Verhaltensregeln selbst davon überzeugen und dies sowohl fotografisch und schriftlich festhalten .
Verhalten im Bärengebiet
Tipps für Wanderer, Landwirte, Imker, Jäger und Förster
Die Wahrscheinlichkeit, auf einen Bären zu treffen, ist gering. Denn Bären sind von Natur aus scheu. Sie
werden einem Menschen so früh wie möglich aus dem Weg gehen, da ihr ausgezeichneter Geruchs- und
Gehörsinn sie rechtzeitig warnt. Der Bär zieht sich in der Regel zurück.
Wenn ein Bär sich aufrichtet, ist das übrigens keine Drohgebärde. Er richtet sich auf, um sich einen
besseren Überblick zu verschaffen, indem er seine Nase in den Wind hält.
Besonders gefährliche Situationen:
· Konfrontationen mit einem verletzten Bär.
· Begegnung auf kurze Distanz mit einem Bärenweibchen, das Junge führt.
· Störung eines Bären im Tageslager, der an einem Kadaver frisst.
· Störung eines Bären in Winterruhe.
· Interaktion zwischen Hund und Bär, wenn der Hund sich hinter seinen Menschen stellt.
Generelles Verhalten im Bärengebiet:
· Provozieren Sie keine Begegnungen.
· Bleiben Sie auf den Wegen.
· Vermeiden Sie dichtes Gebüsch.
· Machen Sie auf sich aufmerksam (laut sprechen, singen, oder mit anderen Hilfsmitteln ein
Geräusch erzeugen z.B. in regelmäßigen Abständen mit einem Wanderstock auf einen Stein oder
Stamm klopfen). Der Bär wird so nicht überrascht und hat genügend Zeit sich zurückzuziehen.
· Glöckchen am Wanderstock oder am Knöchel festzubinden ist in den Alpen nicht ratsam, da der
Bär dies mit Nutztieren und damit potenzieller Nahrung in Verbindung bringen könnte.
· Lassen Sie keine Essensreste zurück! Bären gewöhnen sich schnell an Futterquellen.
· Keine Bären füttern oder mit Futter anlocken.
· Folgen Sie niemals einer Bärenspur. Die kann besonders gefährlich sein, wenn die Bärenspur von
Jungtieren begleitet wird oder sich in der Nähe einer Höhle oder eines Tierkadavers befindet.
Was tun, wenn Sie einen Bären sehen?
Bärenbegegnung auf große Distanz (mehr als 100 Meter)
· An Ort und Stelle verharren, um den seltenen Anblick zu genießen, ist möglich.
· Nähern Sie sich auf keinen Fall dem Bären, um ihn besser beobachten oder fotografieren zu
können
Quelle Wikipedia