Wer noch mehr Bauten von Kurt Kühne sehen möchte, dem sei die Webseite http://www.linz.at/archiv/denkmal/default.asp?action=kuenstler&id=229 empfohlen. Dieser Multi führt zB. nicht direkt beim Parkbad oder dem Architekturforum vorbei. Diese Bauten finde ich persönlich, aber auch sehr ansehnlich. 
Beginn unserer Reise ist der Schmuckhof in Scharlinz. Zu erreichen mit dem Stadtteilbus 103, Haltestelle Haydnstraße.
Erbaut 1922/23 als Schmuckhof der Siedlung Scharlinz von der Familienhäuser Bau- und Wohnungsgenossenschaft für Eisenbahner der österreichischen Staatsbahndirektion in Linz. Planverfasser war Kurt Kühne, Bauführer Franz Schubert.
Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.
Aufgabe: Bei den Koordinaten findest Du zwei zweistellige und eine dreistellige Zahl. Notiere die dreistellige Zahl = A.
Weiter geht es zum Volkshaus Franckviertel. Zurück (zu Fuss oder) mit der Linie 103, Haltestelle Turmstraße, dort mit der Linie 25 bis Don Bosco oderLonstorferplatz.
Die zweigeschossigen Seitenflügel mit abwechslungsreicher Gestaltung der Fassaden und Verwendung unterschiedlicher Fensterformen, wobei einzelne Bauteile vorbauartig hervorgehoben werden. Gliederung der Fassade durch Sichtziegelelemente (Querrippung, Mauerstreifen), durchlaufender Ziegelsockel mit Klinkerornamenten, die Mittelpartien beider Fassaden sind durch "Kolossalmauerstreifen" mit unmittelbar darüber liegendem Horizontalgesims aus Beton hervorgehoben, wodurch eine Art "Attika" entsteht, die an der Franckstraße durch Betonwasserspeier akzentuiert wird.
Architektonische Steigerung in der Mittelrotunde mit Turmartiger Laterne, Rundfenstern und Eingangsvorbau mit gekurvten, von sternförmigen Öffnungen durchbrochenen Seitenwänden.
Die Gartenfront ist von dem halbrunden Stiegenhausvorbau mit langen Fensterbahnen dominiert, Konzentration des Dekors - Horizontalbahnen, Klinkerornamente - auf die anschließenden Wandpartien.
Das Volkshaus Franckviertel, die ehemalige Dorfhalle an der Ecke Franckstraße / Füchselstraße wurde 1929 von Architekt Kurt Kühne errichtet, 1970 umgebaut. Der Bau besteht aus dem an der Franckstraße gelegenen ehemaligen Schul- und dem an der Füchselstraße gelegenen ehemaligen Kinotrakt, die durch die Eckrotunde mit hofseitig anschließendem Treppenhaus verbunden sind.
Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.
Aufgabe: Gehe zum Eingang des Volkshauses und blicke vor der Eingangstür nach oben. An der Decke befindet sich eine Lampe. Sie befindet sich inmitten eines Sterns. Wieviele Ecken hat dieser? Anzahl = B.
Mit der Linie 25 fahren wir nun weiter bis zur Haltestelle Europaplatz. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichst Du die Diesterwegschule.
Kreuzförmiger Grundriss mit einem 39 m hohen Uhrturm im Zentrum der Anlage. Dieser Turm dient auch als Abschluss des zum angrenzenden Schulbau führenden Steildaches und als Übergang zu den übrigen Flachdächern.
Die einzelnen Trakte bestehen aus unterschiedlichen farblich abgesetzten Kuben, in die die Fenster als liegende Rechtecke eingesetzt sind.
Erbaut 1929 - 1931 nach den Plänen von Stadtbaudirektor Kurt Kühne. Bauführung Stadtbauamt Linz, Ausführung Hoch- und Tiefbau-GesmbH. und Vereinigte Baugesellschaft Pirkl & Eysert, Bauherr Stadt Linz. 1974 - 1976 wurde ein Zwischentrakt durch Architekt Hans Zafred aufgestockt und vom Stadtbauamt Linz ausgeführt.
Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.
Aufgabe: Gehe zu den vergitterten Türen und suche die einzige an der Seite. (GPS geht hier nicht optimal.) Wieviele Halbkreise kannst du im oberen Abschnitt finden? Anzahl = C.
Es bietet sich an, dem Straßenverlauf weiter bis zur Haltestelle Gruberstraße zu folgen und von dort mit der Linie 25 (alternativ Linie 12) bis Lederergasse zu fahren. Von dort zu Fuß oder mit der Linie 27 bis zur Haltestelle Schlachthof. Diese befindet sich direkt vor der ehemaligen Fleischmarkthalle.
Die langgestreckte Halle zeigt eine mehrmals abgestufte Dachkonstruktion mit zwischengeschalteten Verglasungen in Form von Lichtbändern. Vorgeblendet sind zwei Fassaden in den übersteigerten Formen expressionistischer Architektur: stufenförmige Gliederung mit einer spitzwinkeligen Giebelbekrönung als mittlerer Abschluss. Rundbogenportale und drei runde Fensteröffnungen mit Steinrahmungen und schmiedeeisernen Vergitterungen an jeder Fassade. Dem Hallenbau vorgelagert ist ein Bürotrakt mit Verwaltungs- und Aufenthaltsräumen.
Erbaut 1928 / 29 vom Stadtbauamt Linz, Architekt Stadtbaudirektor Kurt Kühne. Nach Kriegszerstörungen 1949 wieder aufgebaut.
Der Bau, der "ganz in der Tradition der heroischen Phasen der Bauten der Arbeit" (Architekturhistoriker Friedrich Achleitner) steht, galt zur Erbauungszeit als größter und modernster Holzhallenbau Österreichs. (90,4 mal 34,4 Meter säulenlose Halle in freier Überspannung, ausgeführt von den Holzbauwerken Schaffer.
Nach Bombentreffern, die zum Einsturz der Konstruktion führten, wurde diese als Stahlskelettbau wieder errichtet.
Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.
Aufgabe: Bei den angegebenen Koordinaten findest du ein Schild. Wieviele Wörter stehen drauf? (Es handelt sich um eine gerade Anzahl.) Anzahl der Wörter = D.
Auf geht's zur letzten Stage in die Sintstraße. Dazu nehmen wir die Linie 27 bis zur Haltestelle Gallanderstraße. Nach kurzem Fußmarsch erreichst Du die ehmaligen Arbeiterhäuser.
Die nach einem Musterplan erbauten gleichförmigen Häuser zeigen am Vorsprungsartig ausgebildeten Stiegenhaus ein expressionistisches Dekor in Form von Klinkerverkleidungen an den wesentlichen Bauteilen. Den oberen Abschluss des überhöhten, sich nach oben zu verengenden mittleren Gebäudeteiles bildet ein nach unten geknickter Giebel.
An der östlichen Straßenseite erstreckt sich auf dem Gelände des ehemaligen Bauerngutes "Fischer im Gries" eine Arbeiterhäuserkolonie, bestehend aus achtzehn Kleinbauten, die 1927 von Stadtbaudirektor Kurt Kühne errichtet wurde. Baubüro Bauamt der Landeshauptstadt Linz, Bauherr Stadtgemeinde Linz.
Quelle: Österreichische Kunsttopographie, Band LV Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Inventarisation und Denkmalforschung.
Aufgabe: Welche zweistellige Zahl steht unter dem verkehrten Schild? (Plakette am Masten) Diese Zahl = E
Nun heißt es das Final berechnen:
Den cache findest du bei N 48 19. E x 2; E 14 18. A + B + C + D + E + 10
Ich hoffe, diese Reise hat euch Spaß gemacht. Ich freue mich über Rückmeldungen und Fotos.