Der Bau einer Landwehr war eine wirksame Maßnahme die Bevölkerung gegen feindliche Übergriffe zu beschützen. Ein weiterer Grund war, die Sicherung des Stapelrechts. Hiermit waren die Kaufleute gezwungen ihre Waren in der Stadt abzuladen, zu stapeln und anzubieten. Durch Zahlung von Stapelgeld konnten sie sich von der Stapelpflicht befreien. Im Jahr 1392 hat die Stadt Lüneburg mit in Kraft treten der Lüneburger Sate (Sate, niederdeutsch für Vertrag) das Recht erhalten eine Landwehr zu errichten.
Die Stadt Lüneburg hat zwischen 1397 und 1406 die Alte und zwischen 1497 bis 1484 die neue Landwehr gebaut.
Die Alte Landwehr schützte Lüneburg und verhinderte die Warenumfuhr im Westen und Norden der Stadt. Die Neue Landwehr verhinderte das Umfahren Lüneburgs auf den leicht befahrbaren Heideböden im Osten und sollte gleichzeitig die Grenze der städtischen Gerichtsbarkeit, Hude-, Weide-, Trift- und Jagdrechte im Osten markieren
Die Neue Landwehr ist mit 14 km die Längste im Lüneburger Landwehrsystem.
Mit dieser kleinen Cache Serie möchten ich euch einen kleinen Teil der Neuen Lüneburger Landwehr zeigen. Wenn ihr alle Dosen suchen möchtet, erwartet euch ein ca. 3 km langer Spaziergang. Damit auch die Kids ihren Spass haben, gibt es am letzten Cache dieser Serie auch etwas zum Tauschen.
Parken kann man in der Nähe des ersten Cache der Serie, an der die Landwehr auch beginnt.
An alle Grobmotoriker: Bitte macht den Deckel vorsichtig wieder zu. Die Pfeile zeigen euch den Weg. Das Basteln des Behältnisses war etwas aufwendiger!