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Burgruine Isenburg

A cache by graziella Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 07/21/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Kleiner Multi mit drei Stationen + Final und einer Gesamtweglänge von nur 650 Metern.
Beim Referenzpunkt "Einstieg" findest du den einzigen Aufgang zur Burg.
Die Aufgaben zu den einzelnen Stationen stehen unterhalb des Listings.
Viel Spaß :-)




Isenburg wird 1103 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Geschichte des Dorfes steht in direktem Zusammenhang mit den Herren von Isenburg, die 1664 mit dem Tod von Graf Ernst ausgestorben sind.
Landesherren wurden dann im Rahmen einer Gemeinherrschaft die Grafen von Walderdorff und zu Wied.
Die Bevölkerung, die bisher in den Diensten der Herren von Isenburg gestanden hatte, baute jetzt als Erwerbsquelle das Nagelschmiedehandwerk auf, das bis Anfang des 20. Jh. Bestand hatte.
Heute ist Isenburg eine reine Wohngemeinde.

Wahrzeichen des Dorfes ist die in der Ortsmitte gelegene Ruine der Isenburg.
Die Burg wurde um 1100 erbaut und ist die zweitälteste Burganlage im Kreis Neuwied.
Die sehr großzügig und geräumig angelegte romanische Höhenburg galt als eine der wehrhaftesten Burgen am Mittelrhein und im Westerwald.
Seit 2005 bemüht sich der Förderverein "Freundeskreis der Isenburg e.V." darum, sie der Nachwelt zu erhalten und für die Öffentlichkeit wieder voll zugänglich zu machen.



Im Jahre 1625 war die Burg noch bewohnt. Sie diente zu dieser Zeit in erster Linie als Witwensitz.
1633 war sie von spanischen Truppen besetzt aber nicht zerstört worden.
Mit dem Tod von Graf Ernst von Isenburg-Grenzau im Jahre 1664 ist die Linie Nieder-Isenburg ausgestorben.
Landesherren wurden dann ab 1666 im Rahmen eines Kondominiums die Grafen von Walderdorff und Grafen von Wied-Neuwied (1694 übertragen auf die Grafen von Wied-Runkel).
Aufgrund eines Erbstreits war die Burg anschließend dem Verfall preisgegeben und diente, laut Isenburger Gemeinderechnungen von 1783 bis 1810, als Steinbruch.



Im Jahr 1771 stürzte die südliche Hälfte des Bergfrieds zusammen mit dem Treppenhaus ein.
Weil man befürchtete, der Rest des Turmes werde eines Tages womöglich auf das Dorf herabstürzen, erwog man ihn mit Kanonen zusammenzuschießen oder zu sprengen.
Schließlich wurde diese Vorhaben, genau so wie die Überlegung, die Ruine von Hand abzutragen, wegen der Gefährlichkeit und der Kosten fallen gelassen in der Hoffnung, dass die Mauer noch 50 Jahre stehen bliebe.




Die Isenburg, Rekonstruktionsversuch von Wolfgang Braun.


Aufgaben:


1.Station: (N 50° 28.598 E 007° 35.440)
Du befindest dich am Haupttor, auch Pfortenhaus genannt. Hier lebte und arbeitete einst der Pförtner.
Für seinen Unterhalt waren die Besitzer der einzelnen Burghäuser gemeinsam zuständig.
Im "Rheinischen Antiquarius" lesen wir dazu:
"Er hatte der Herrschaft, welche die Woche über den Mann (Pförtner) fütterte, jeden Abend die Pfortenschlüssel zu überbringen".
Zähle die senkrechten Metallstäbe und du erhälst "A".
Du suchst eine feste Installation. Mobile Absperrungen sind bedeutungslos.


2.Station: (N 50° 28.581 E 007° 35.450)
Hier wurde einst ein großes Tor durch mehrere querliegende Balken gesichert.
Zum Öffnen des Tores wurden diese seitlich in das Mauerwerk geschoben.
Zähle die bis zu 1,80 Meter tiefen Schublöcher und du erhälst "B".
Gehe nun über 28.569 und 35.453 durch das Gewölbe des Bergfrieds zur 3. Aufgabe.

3. Station: (N 50° 28.569 E 007° 35.442)
Du erkennst an der Westwand des Bergfrieds mehrere Vorrichtungen zum Stabilisieren des Mauerwerkes aus Metall.
Zähle diese Maueranker und du erhälst "C".
Gehe nun vorbei am Abortturm (linke Hand; verzinktes Gitter im Torbogen) zu dem alten Bäumchen bei 28.561 und 35.438, welches vor vielen Jahren aus luftiger Höhe von der Burgruine geborgen wurde und an dieser Stelle leider nicht angewachsen ist. Schon auf den ältesten Fotos ist dieser kleine Baum auf der Burgruine zu erkennen.
Du kommst nun an einer Bank vorbei, die du zum Errechnen der Finalkoords nutzen kannst.

Finalformel: Y = (A + B + C) x A
Finale bei:
N50° 28.412 + Y
E007°35.232 + Y
Bonuszahl = Y



Bitte beachte folgenden Hinweis:
Die Burgruine wird seit vielen Jahren liebevoll restauriert und gepflegt.
Diese gewaltige Aufgabe wird von wenigen Freiwilligen geleistet.
Bitte würdige diese Bemühungen durch dein Verhalten.
Dieser Multi wurde so gestaltet, dass weder Klettereinlagen noch Veränderungen am Mauerwerk notwendig sind. Am Final selbst darfst du die Sitzgelegenheit nutzen und mit der rechten Hand am senkrechten Holz nach einem Schnürchen tasten.

Viel Spaß auf der Burg! ツ

Wer weitere Informationen wünscht oder bei einem Arbeitseinsatz mitwirken möchte, darf sich gerne bei Hermann Seeger Tel 02601 912855 melden.



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