Die oben gelisteten Koordinaten sind die Startkoordinaten, hier ist ein Petling versteckt, wo ihr den Hinweis zur 2ten Station findet.

Bild wurde um ca. 1911 aufgenommen
Zum Cache:
Informationen zum Kaliwerk erfahrt ihr während der ~4,5km Tour durch Hülsen. Der Weg ist gut zu Fuß, mit dem Rad und mit einem Kinder-/Bollerwagen gut zu meistern. Dieser "Info - Multi" besteht aus 8 Stationen + Final. An den Stationen findet ihr wichtige Informationen zur Geschichte des Kaliwerkes und Aufgaben oder plazierte Hinweise zur nächsten Station.
Alle Stationen sind gut zugänglich und es muss kein Privat-/Firmengelände betreten werden. An einigen Koordinaten können euch Einwohnermuggel über den Weg laufen.
Wer die Inforunde absolviert hat, kann sich unseren Banner (am Ende des Listings) in seinem Profil kopieren
Aufgaben:
Station 2: N52° 49.0ab E009° 19.c
a = QS (Quersumme) der ersten drei Ziffern der Dörverdener Vorwahl
b = QS der letzten beiden Ziffern der Dörverdener Vorwahl
c = Endtiefe von 1912 = _____ - 111
Station 4: N52° 48.abb E009°19.ac
a) ... .- -. .. - .- . - ... --. . -... .- . ..- -.. .
b) ..-. --- . .-. -.. . .-. -- .- ... -.-. .... .. -. . -. .... .- ..- ...
c) .-.. .- -... --- .-. (+) ... .- -.-. -.- -- .- --. .- --.. .. -.
Station 5: N52° a.b E 009° 19.0c
a = Zeittafel (letzten zwei Ziffern von Punkt 10)
b = Anzahl Beamtenwohnungen + Anzahl Arbeiterwohnungen = ____ + 4
c = Salzspiegel von 1911 = ____ - 43 = ____ / 10
Station 8: N 52° 49.abc E 009° 19.ded
a = Gebäudenummer von Schachthalle Carlsglück
b = Gebäudenummer von Kieseritwäsche
c = Gebäudenummer von Chlorkaliummagazin
d = Gebäudenummer von Sanitätsgebäude
e = Gebäudenummer von Sackmagazin
Kalisalz
Kalisalz
Unter Kalisalz oder kurz Kali wird im Allgemeinen eine Mischung aus verschiedenen Salzmineralen mit einem hohen Gehalt an Kaliumverbindungen verstanden. Wirtschaftlich genutzt werden von diesen Salzmineralen lediglich Kaliumchlorid und Magnesiumsulfat.
Wichtige Bestandteile von Kalisalz sind:
Im Gegensatz zum in der Regel farblosen Steinsalz, das fast ausschließlich aus Halit besteht, hat Kalisalz oft eine orange-rote bis hellbraune Farbe, hervorgerufen durch eingelagerte Eisenoxide und -hydroxide. Je nach Hauptbestandteil unterscheidet man zwischen kieseritischem, sylvinitischem und carnallitischem Kalisalz. Die meisten der weltweit abgebauten Lagerstätten weisen einen sylvinitisch oder carnallitisch ausgeprägten Rohstoff auf. Ausgedehnte Kieseritvorkommen gibt es hauptsächlich in Deutschland.
Entstehung
Kalisalze entstanden vor gut 250 Millionen Jahren im sogenannten Zechstein (junges Perm) oder im Tertiär (Oberrheingraben, Becken von Wittelheim, Oberelsass und bei Buggingen in Südbaden). Im Bereich der heutigen Kalilagerstätten befanden sich zu dieser Zeit die Randbereiche früherer Kontinente. Durch tektonische Bewegungen entstanden in diesen Randbereichen wiederholt flache Meerwasserbecken, die durch Barrieren vom übrigen Ozean, dem Zechsteinmeer, abgetrennt wurden. Das trockene und heiße Klima begünstigte eine starke und schnelle Verdunstung, so dass je nach Löslichkeit nacheinander folgende Stoffe auskristallisieren:
- Kalkstein/Dolomit (Eindunstung auf ca. 25 % der Ausgangsmenge),
- Gips/Anhydrit,
- Steinsalz,
- Kalisalz (selten, bei Eindunstung auf ca. 2 % der Ausgangsmenge),
- Magnesiumsalze (meist nicht verwirklicht).
Meist wurde die Evaporitfolge aber bereits im Stadium der Gips- oder Steinsalzabscheidung beendet. Die auskristallisierte Salzabfolge wurde dann entweder durch eingewehten Staub (Ton) geschützt, wuchs weiter durch Überdeckung durch bereits stark eingedunstetes Meerwasser oder wurde partiell wieder aufgelöst.
Dieser Prozess wiederholte sich, so dass wir in Europa im Zechstein heute von fünf Salzserien sprechen, auch Zechsteinserien genannt.
Im Laufe der Zeit wurden diese Schichten mehrfach überdeckt (zum Beispiel durch Sandstein). Da Salz unter Druck plastisch reagiert, folgt es dem geringsten Widerstand an Schwächelinien. Dies können z.B. Verwerfungen oder Klüfte sein. So entstanden Salzkissen, -mauern und Salzstöcke. Am Rande dieser Aufstiegssalze wurden mesozoische Gesteinsschichten mit aufgeschleppt, und es kommt teilweise zu Aufwölbungen an der Oberfläche. Dies können kleinere Sättel sein, aber auch so bekannte Orte wie der „Hildesheimer Wald“ oder die Insel Helgoland.
Vorkommen
Die größten ausländischen Kalisalzvorkommen finden sich in Russland, der Ukraine und Weißrussland, in Kanada und den USA sowie im chinesischen Lop Nor in der Wüste Lop Nor. Auch aus dem Toten Meer werden von Israel und Jordanien bedeutende Kalisalzmengen gewonnen. Die früher und zum Teil heute noch ausbeutbaren Vorkommen in Deutschland liegen im Raum Gorleben-Braunschweig-Hannover in Niedersachsen, in der Altmark und der Griesen Gegend, im Raum Magdeburg-Halle in Sachsen-Anhalt (Zielitz) sowie in Südbaden (seit den 70er Jahren stillgelegt), im Solling, Südharz (stillgelegt) und Dün und im Werra-Fulda-Bereich in Hessen und Thüringen (Neuhof-Ellers, Werra-Kalirevier mit Werken in Heringen, Philippsthal und Unterbreizbach). Ein neueres Verfahren versucht, Carnallitite durch heiße Solenlaugung wirtschaftlich nutzbar zu machen. Eine wesentliche Schwierigkeit liegt in der Entsorgung der bei der Kalisalzgewinnung anfallenden und schwer nutzbaren Restlaugen mit hohen Gehalten an Magnesiumsalzen und Natriumchlorid. Diese Solen werden zum Teil in poröse Schichten des oberen Muschelkalk verpresst (Plattenkalk), zum Teil gehen sie in die Vorfluter (z.B. Werra).
Nutzung
Kalisalze werden hauptsächlich zu Düngemitteln verarbeitet. Dabei gibt es je nach Wertstoff und Veredelungsverfahren unterschiedliche Qualitäten. Für gewöhnlich hat das in der Landwirtschaft eingesetzte Produkt eine Reinheit von etwa 93 Prozent KCl. Dieses wird als sogenannter 60er Kali als Dünger verwendet; darin ist der Kaliumanteil gleich groß wie in einem 60 Prozent K2O enthaltenden Düngemittel. Das hochreine 99er Kaliumchlorid oder Industriekali findet in der chemischen Industrie und Medizin Verwendung.
Gewinnung
→ Hauptartikel: Kalibergbau
Kalisalze werden in Deutschland in untertägigen Bergwerksbetrieben abgebaut. Weltweit gibt es allerdings Versuche, Kalisalze ähnlich dem Steinsalz durch Solung über Bohrlöcher zu gewinnen.
(Quelle 27.04.2015: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalisalz)

