Das Bexaddetal ist ein schmales, langgestrecktes Erosionalstal mit dem naturnah verlaufenden Bach und den umgebenen Feuchtwiesen und Bruchwäldern. Es ist der Quellbereich des Dammer Mühlenbachs mit stark schüttenden Sicker-Quellen.
Die Bezeichnung Bexxadeltal leitet sich laut Überlieferung vom dem griechischen "bessade"-Talnympfe ab.
Die Umgebung des natürlicherweise bewaldeten Erosionaltals wurde schon früh von Menschen besiedelt. Bedingt durch seine reichhaltigen und relativ regelmäßigen Wasservorkommen besaß es insbesondere im 19. Jahrhundert eine hervorragende wirtschafliche Bedeutung für den Dammer Raum. Die zwei heute noch vorhandenen Wassermühlen an der sogenannten Mühlenstraße sind Zeugnisse eines hier vormals blühenden Wirtschaftszweiges (u.a Flachsverarbeitung und Leinölgewinnung.)
Der naturkundliche Wert des Bexaddetals, bereit Anfang des 19. Jahrhunderts von Heimatfreunden schwärmerisch beschrieben, besteht vor allem im Vorkommen gefährdeter Vegetationsbestände und selten gewordene Biotopen.
Für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind somit vorhandene Lebensräume optimiert und neue Strukturen geschafft worden. Die Wiesen werden einmal im Jahr gemäht oder mit Auerochsen und Heidschnucken beweidet.
Auf dem gekennzeichneten Rundwanderweg kann die Vielfalt, Schönheit und besondere Eigenart des nunmehr gesicherten Bexaddetals entdeckt und erlebt werden.
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