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Schieß-BAHN?!

A cache by StRaMaNiZi Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 5/28/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Tradi in der Nähe des Schützvereinsheims


Der gesuchte PETling befindet sich in der Nähe der Schieß-BAHN des Schützenvereins Neumünster von 1869 e. V. BAHN - wo gibt´s hier eigentlich ´ne BAHN?

Am 28. April 1869 gründeten 20 Bürger des damaligen 'Flecken Neumünster', der erst 1870 das Stadtrecht erhielt, den Schützenverein in einer Gaststätte an der Kieler Straße. Da die Mitgliederzahl rasch anstieg, wurde bald das 'Tivoli' und später der 'Schützenhof' zur Vereinsgaststätte.
Der dort für den Schießbetrieb zur Verfügung stehende Holzbau konnte bereits im Jahre 1882 durch den Bau einer größeren, massiven Halle ersetzt werden. Ein Jahr danach war diese Schießanlage Schauplatz des ersten großen Schützenfestes, an dem sich sehr viele Schützen aus nah und fern beteiligten.
Im Jahre 1909 erbauten die Mitglieder in Wasbek einen neuen Schießstand. Nach dem 1. Weltkrieg war jedoch eine umfassende Instandsetzung erforderlich, deren Kosten zusammen mit den Folgekosten nach der Inflation nicht mehr tragbar waren.
1933 schloss sich die Zimmerstutzengesellschaft 'Gut Ziel' dem Schützenverein an; man wählte fortan die 'Reichshalle' als Vereinslokal. In der entsprechend hergerichteten Kegelbahn konnte das Zimmerstutzen- und Kleinkaliberschießen durchgeführt werden, das Großkaliberschießen fand anfangs im Krähenholz und ab 1938 auf den Schießständen in der Geerdtstraße (seit 1951 Tierpark) statt.

Nach dem 2. Weltkrieg konnte der Schießsport zunächst nicht weiter betrieben werden, da auf Veranlassung der Besatzungsmacht das gesamte Vereinsvermögen einschließlich aller Waffen beschlagnahmt wurde.

Am 22. Juni 1954 fanden sich 25 Freunde des Schießsports zusammen, um den Verein wieder aufleben zu lassen. Sie wählten zunächst wieder die 'Reichshalle' zu ihrem Vereinslokal. Geschossen wurde mit Luftgewehren auf die Distanz von 10 Metern. Diese Disziplin fand bei den Frauen der Vereinsmitglieder ein derart großes Interesse, daß sich spontan eine Gruppe von 9 Damen bildete, die mit sportlichem Freihandschießen begann.
Im Oktober 1954 wurde das 'Hotel Doppelkrone' zum Vereinslokal. Dort gegenüber vom Bahnhof wurde nun unter ebenfalls provisorischen Bedingungen mit Luftgewehren geschossen. Dies war den Vereinsmitgliedern jedoch nicht genug, so dass man sich in der näheren Umgebung nach einer Möglichkeit umsah, um auch mit Kleinkalibergewehren auf die Distanz von 50m schießen zu können.
Noch im gleichen Jahr wurde ein Kleinkaliber-Schießstand in Einfeld, direkt neben der damaligen 'Strandhalle' am See gepachtet und von den Vereinsmitgliedern ausgebaut. So wurden z. B. Blenden aus BAHNschwellen eingezogen, um den Sicherheitsbestimmungen zu genügen. Am 7. August 1955 wurde der Stand eingeweiht, 4 Bahnen waren bis dahin fertig gestellt.
Wieder wurde ein Wechsel des Vereinslokals fällig: Aus der beengten 'Doppelkrone' ging es in die Rendsburger Straße zum 'Hotel Stadt Rendsburg'. Hier stand den Schützen ein relativ großer Saal zum Aufbau der Schießstände zur Verfügung, geschossen wurde auch hier nur mit Luftdruckwaffen. Die Konstellation der Trainingsmöglichkeiten, einmal in der Woche Luftgewehr-Training im 'Hotel Stadt Rendsburg' und am Wochenende Kleinkaliber- und Zimmerstutzentraining in Einfeld, führte zu einer sportlichen Blütezeit des Vereins. Es wurden diverse Titel eingeheimst.
Leider musste der Kleinkaliber-Stand in Einfeld zum 30. Juni 1967 aufgegeben werden, so dass der Verein zum Training und für Wettkämpfe Stände befreundeter Vereine in Kiel oder in den Kreisen Segeberg bzw. Rendsburg/Eckernförde mieten musste. Luftgewehr und Luftpistole wurde im Vereinsheim des 'Gut-Heil-Neumünster' geschossen, das damit auch zum Vereinslokal wurde.
Die Trainingsmöglichkeiten waren somit alles andere als optimal. Inzwischen wurde im Verein auch Pistole geschossen, eine Disziplin, die nur aufgrund der Mitbenutzung des Standes der Sportschützen Neumünster auf dem Gelände der Bundeswehr in Boostedt trainiert werden konnte. Die Pläne für den Bau einer eigenen Anlage in Wasbek konnten nicht realisiert werden. 1973 sollte der Karstadt-Pavillon abgebrochen werden. Abbruchunternehmer Herbert Boysen verzichtete auf das ihm laut Abbruchvertrag zustehende Material und so bauten die Mitglieder des Vereins innerhalb von 14 Tagen den Karstadt-Pavillon sauber ab und lagerten das Material für den Bau einer eigenen Schützenhalle bei befreundeten Landwirten ein. Fast 3 Jahre später im Januar 1976 konnte dann ein Erbpachtvertrag mit der Stadt Neumünster über ein 2,4 ha großes Grundstück am Raderedder (an der Grenze zur Gemeinde Tasdorf) unterschrieben werden. Dort wurde im Herbst 1976 mit dem Bau einer eigenen Anlage durch die Vereinsmitglieder begonnen, am 13. Mai 1977 wurde der Grundstein gelegt. Ein Jahr später fand das Richtfest statt, doch es sollte noch bis 1981 dauern, bis der 1. Bauabschnitt mit 16 Ständen für Druckluftwaffen und einer Pistolenanlage mit 5 Ständen sowie Gastronomie und Jugendraum nach ca. 11.000 Stunden Eigenleistung eingeweiht werden konnte.
Nach weiteren 4 Jahren war es dann auch für den 2. Bauabschnitt soweit. Zusätzlich waren 4 Schießbahnen, kombiniert auf 50 und 100 m, 10 Schießbahnen auf 50 m und 6 Pistolenbahnen für das Präzisionsschießen auf 25 m, auf denen auch das Zimmerstutzenschießen auf 15 m  sowie das Wintertraining für das Bogenschießen auf der Kurzdistanz von 18 und 25 m möglich ist, entstanden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Disziplin 'laufende Scheibe' zu schießen.
Nun begann für den Verein eine Phase der Konsolidierung, die Erhaltung der Anlage und die Erfüllung der mit dem Bau eingegangenen Verpflichtungen waren der Schwerpunkt der Bemühungen. Seit 1981 wird auf der Anlage das Landeskönigsschießen durchgeführt. Die Proklamation des Landeskönigs auf der Klosterinsel ist seitdem Jahr für Jahr Bestandteil der Holstenköste. Außerdem wurde ab 1989 die Landesmeisterschaft im Kleinkaliber-Auflageschießen nach Neumünster vergeben.
Im Jahre 2008 wurde die Modernisierung der 25 m Stände sowie der 50 und 100 m Aussenstände vorgenommen. Nach erfolgtem Umbau ist das Angebot des Schützenvereins Neumünster nun inkl. BDMP- Mehrdistanzdisziplinen nahezu komplett. Lediglich die Wurfscheibendisziplin Trap erfordert noch ein Ausweichen nach Kaltenkirchen.

Additional Hints (Decrypt)

Jvr xbzzg qraa ahe qvrfrf ONUA-Hgrafvy uvre ure?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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