
"Es war einmal …", so fangen alte Geschichten oft an – auch die vom Suppenteller im Stadtwald.
Wo heute eine Bahn für Inline-Skater zu sehen ist, existierte früher eine kleine Teich-Pfütze, deren Becken man heute noch sehen kann. Im Volksmund wurde dieser Wasserspielplatz „Suppenteller“ genannt. Über den Zufluss am südöstlichen Rand wurde im Sommer jeden Morgen frisches Wasser in das Becken gelassen. An sonnigen Tagen bevölkerten Eltern mit ihren Kindern die Wiese. Das seichte Wasser im Suppenteller – an der tiefsten Stelle vielleicht mal 40 cm hoch – war das ideale Planschbecken für die Kleinen und verschaffte zudem noch Kindern und Eltern etwas Kühlung. Allerdings möchte ich nicht wissen, was abends so alles in diesem Becken schwamm …
Und abends war die Wiese um den Suppenteller Treffpunkt für die Jugendlichen der Umgebung. Hier konnte geschwoft, geschwafelt und gefeiert werden – ohne unter Aufsicht der Eltern zu sein und ohne Nachbarn zu stören.
Doch irgendwann – ich weiß gar nicht mehr richtig wann und warum – wurde kein Wasser mehr in das Planschbecken gelassen. Anfangs fanden sich immer noch Eltern, die mit ihren Kinder auf der Wiese spielten, aber nach und nach wurde auch das immer weniger. Und schließlich gab es nur noch gelegentlich mal eine Kindergeburtstagsfeier, Nachwuchstalente kickten den Ball oder einige Sonnenhungrige lagen im Gras. Vor mehreren Jahren wurde dann eine Skateranlage im Suppenteller errichtet, die aber nicht so richtig angenommen wurde – bis im Mai 2014 die „Stadtwaldrampe“ eingeweiht wurde. Seitdem kann man hin und wieder Kinder und Jugendliche sehen, die den Suppenteller – wenn auch in veränderter Form – nutzen.
Der Cache konnte wegen der Abstandsregelung nicht unmittelbar am Suppenteller versteckt werden. Ihr müsst zu den angegebenen Koordinaten gehen, die knapp 100 m entfernt liegen. Der Empfang hier ist meist suboptimal, die Koords springen, desweegen haltet nach dem Spoiler Ausschau wenn Ihr „on the top“ seid.
Der Weg bis zum Suppenteller ist gut befahrbar, nur auf den letzten Metern wird es für Rollis und Kinderwagen schwierig.
English
This series should show you some places that are in double sense “on the periphery”: on the one hand they are located at the periphery of the district of Braunsfeld on the other hand they are minor details people pass by without noticing.
“Once upon a time …” fairy tales often start like that – even the story of the Suppenteller at the Stadtwald. Today you can see there an inline-skate-track but in earlier times there was a little puddle-pond. The basin you may see just today. In the vernacular this water-playground was called “Suppenteller” (means: soup plate). At the eastern side there is an inflow and in the summertime every morning the Suppenteller was filled with fresh water. On sunny days parents and their children filled up the meadow. The shallow stretch of water – at the deepest spot it was about 40 cm – was ideal for little children and gave a bit of cooling to them and their parents. But I don’t want to know what kind of things were in the water in the evening …
And in the evening the meadow around the Suppenteller was meeting-point of the adolescents. Here they could chat with their friends and even have parties without the supervision of their parents or without disturbing the neighbours.
But some of the time – I really don’t know when or why – there was no more water flowing into the basin. At first a few of parents came to play with their children on the meadow but little by little it grew less. And finally there was only sometimes a birthday party or there where little boys playing football or people who wanted to tan in the sun. Some years ago an inline-skate-track was installed, but it wasn’t accepted. Just in May 2014 the “Stadtwaldrampe” was inaugurated. Since that time you may see young people who use the Suppenteller – even though in a different form than in former times.
Because of the rules of distance the cache is not directly placed at the Suppenteller. You must go to the shown coordinates in a distance of about 100 m. The reception is not always good. In this case you may use the spoiler when you are on the top. The path to the Suppenteller is easy to manage. Only the last 100 m may be difficult for wheelchair user and prams.
Hinweis
04.04.18 Versteck um ein paar Meter verlegt und neuen Spoiler zugefügt.
20.09.21 Versteck nochmals um ein paar Meter verlegt und neuen Spoiler eingefügt.
07.05.25 Versteck am gleichen Objekt etwas höher gelegt(Log vom 07.05.25).