An easy mystery-cache which aims at introducing acrobatic gymnastics, a sport not widely known but highly attractive for the spectators - and moreover practised in Aachen enthusiastically and with exceptional nation-wide success.
All the information you need to solve the mystery is given at the websites indicated below; so I suppose you have to be able to read German in order to continue. If you do so, please mind the hint and the attributes before going to the final. Wheelchair-accessibility only up to the final; to retrieve the cache, help would be required.
Eine wenig bekannte Sportart
Die Listing-Koordinaten führen Euch zur Halle des TKV Oberforstbach. Die beiden größten Abteilungen des Vereins stellen das Ringen und eben die Sportakrobatik dar; diese wird derzeit (Juni 2015) in Nordrhein-Westfalen nur hier und in vierzehn weiteren Vereinen betrieben. Die Gesamtzahl der aktiven Sportakrobaten in Deutschland beträgt derzeit ca. 14.000; zum Vergleich: der Deutsche Turner-Bund zählt über 5 Mio., der Deutsche Fußball-Bund über 6,8 Mio. und der Deutsche Tennis Bund ca. 1,5 Mio. Mitglieder.
Beim TKV Oberforstbach wird seit Jahren besonders engagierte und intensive Jugendarbeit betrieben und damit sowohl der Breiten- als auch der Leistungssport gefördert. Ausweis des letzteren sind u.a. Erfolge bei Deutschen Meisterschaften, internationalen Wettkämpfen und sogar einer Weltmeisterschaft.
Im Folgenden einige kursorische Informationen zu dieser Sportart; alles weitere im Netz auf den angegebenen Websites. Um das Quiz zu spielen, dessen Lösung Euch zum Cache führen wird, solltet Ihr alle benötigten Informationen finden, wenn Ihr diese Seiten durchforstet oder Euch auch einmal einen click weiter wagt.
Die Sportakrobatik hat sich historisch aus den Akrobatikschulen entwickelt, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und in denen Zirkus- und Variété-Artisten systematisch ausgebildet wurden. Allgemein versteht man unter Akrobatik (vgl. Griechisch: άκρος ‚hoch‘ und βαίνειν ‚gehen‘) die Ausführung von körperlichen, insbesondere kurzen, in hohem Grade kontrollierten Bewegungen, die hohe koordinative und konditionelle Anforderungen an den Ausübenden stellen, wie komplizierte Sprünge oder auch statische Figuren. So verstanden, reicht die Geschichte der Akrobatik bis in die Frühzeit zurück, wie etwa 4.000 Jahre alte ägyptische Reliefdarstellungen belegen.
Jedoch erst um die Wende vom Neunzehnten zum Zwanzigsten nachchristlichen Jahrhundert führte einerseits die zunehmende Professionalisierung des Akrobatenwesens und andererseits der Einfluss des aufkommenden Wettkampfsports, insbesondere des Turnens, zur Herausbildung einer eigenen sportlichen Disziplin, in der bestimmte genau beschriebene Elemente geturnt und nach einem objektivierbaren Maßstab bewertet werden. Dies erfolgt zu musikalischer Begleitung, so dass die Wettkämpfe der Sportakrobaten gewisse Ähnlichkeiten mit denen etwa der Eiskunstläufer haben: Um erfolgreich zu sein, müssen die Sportler athletische und artistische Fähigkeiten in ein harmonisches Gleichgewicht bringen; Sportakrobatik erfordert nicht nur Kraft, Explosivität und Beweglichkeit; auch Rhythmusgefühl, die Auswahl einer ansprechenden Choreographie und Ausdrucksreichtum bei ihrer Darbietung müssen hinzutreten.
International turnen Damen und Herren je als reine oder gemischte Paare, Damen darüber hinaus als Dreier- und Herren als Vierergruppen. In Deutschland werden auch Einzel-Wettbewerbe durchgeführt, bei denen die Sportler, statt mit einem Unterpartner zu turnen, sich eines Podestes bedienen, auf dem die Balance-Übungen durchgeführt werden. In der Voll-(in Abgrenzung von der Nachwuchs-)Klasse werden je Wettkampf drei Übungen geturnt, eine Balance-, eine Tempo- und eine kombinierte Übung, in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.
Insgesamt stellt die Sportakrobatik hohe Anforderungen an die Ausführenden; jahrelanges Training führt jedoch zu einer umfassenden und ausgewogenen Körperbildung; darüber hinaus belohnt dieser Sport seine Zuschauer mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Wettkampfspannung, Dynamik und Ästhetik.
Ein guter Grund, die Sportakrobatik hier etwas zu promoten. – Ein weiterer ist, dass sich an die Vorstellung dieser Disziplin Fragen anschließen lassen, die Manni und der Rest der Welt nicht ohne weiteres beantworten können.
Damit es Euch dagegen gelingt, hier die Links zu den Websites mit den zur Lösung des Quiz erforderlichen weiteren Infos:
Wikipedia:
Deutscher Sportakrobatik-Bund:
Fédération Internationale de Gymnastique:
Sportakrobatik-Verband Nordrhein-Westfalen:
You-Tube-Video:
Code of Points:
TKV Oberforstbach:
Nun aber endlich das
Quiz
A.)
In Spanien gibt es eine in einer bestimmten Region sehr verbreitete akrobatische Tradition, nach der auf öffentlichen Straßen und Plätzen bei Festen „Menschenpyramiden“ gebaut werden. Wie heißen diese „Pyramiden“?
a) Pirámides (8)
b) Castillos (7)
c) Castells (6)
B.)
Wie nannte sich die Sportakrobatik in der Bundesrepublik bis 1975?
a) Akrobatisches Turnen (2)
b) Kunstkraftsport (3)
c) Kraftkunstsport (1)
C.)
Wo fand 1974 die erste Weltmeisterschaft der Sportakrobatik statt?
a) Moskau (4)
b) Minsk (3)
c) Manchester (1)
D.)
Wer wurde 1976 in Saarbrücken auf dem Podest (Herren) Weltmeister bei den Senioren?
a) Ingo Mehlkopf (3)
b) Todor Baikow (2)
c) Günter Faier (1)
E.)
Wann konnte in Aachen erstmals eine Deutsche Meisterschaft ausgerichtet werden?
a) 1982 (9)
b) 1986 (8)
c) 1992 (7)
F.)
Wann wurde ein Aachener bei den Herren (Senioren) Deutscher Meister auf dem Podest?
a) 1986 (6)
b) 1992 (9)
c) 1994 (2)
G.)
Aus welchem Land stammt der langjährige Bundestrainer (bis 2014) Vitcho Kolev?
a) Russland (3)
b) Serbien (4)
c) Bulgarien (5)
H.)
Sind die deutschen Sportakrobaten Mitglied im Deutschen Turnerbund (DTB) und/oder die internationalen Sportakrobaten Teil des Internationalen Turnerbundes (FIG)?
a) Ja/Ja (0)
b) Nein/Ja (1)
c) Ja/Nein (4)
I.)
Wie lange dauert eine sportakrobatische Übung maximal?
a) 2 min 30 sek (4)
b) 2 min (3)
c) 1 min 30 sek (2)
J.)
Was versteht man unter „Nachwuchsklasse“?
a) eine Sammelbezeichnung für die Altersklassen Schüler und Jugend (1)
b) eine eigene Wettkampfklasse für Neueinsteiger im Jugendbereich (3)
c) eine Kategorie im Kadersystem des DSAB zur Förderung des Nachwuchs-Leistungssports („D-Kader“) (6)
K.)
Wie viele Übungen werden von einem Sportler/einem Paar/einer Gruppe in der Nachwuchsklasse je Wettkampf geturnt?
a) eine – Kombination (9)
b) zwei – Balance und Tempo (4)
c) drei – Balance, Tempo und Kombination (2)
L.)
Welche Reihenfolge der Altersklassen ist korrekt?
a) Schüler – Jugend – Junioren 2 – Junioren 1 (3)
b) Jugend – Schüler – Junioren 1 – Junioren 2 (2)
c) Schüler – Jugend – Junioren 1 – Junioren 2 (1)
M.)
Wie setzt sich die Punktwertung für eine Übung zusammen?
a) Summe aus technischem und artistischem Wert (36)
b) Summe aus technischem, artistischem und Schwierigkeitswert abzüglich Strafpunkten (30)
c) Summe aus technischem und artistischem Wert, multipliziert mit einem Faktor, der sich nach der Schwierigkeit der dargebotenen Elemente richtet (18)
N.)
Was ist der höchste theoretisch erreichbare Punktwert in den Altersklassen Junioren, Jugend und Schüler?
a) 6,0 Punkte (2)
b) 10,0 Punkte (3)
c) 30,0 Punkte (6)
O.)
Wie nennt man folgendes Element?

a) Mexikaner (12)
b) Azteke (10)
c) Maya (8)
P.)
Welches der folgenden Piktogramme stellt das Element „Krokodil“ dar?
a)
(8)
b)
(7)
c)
(5)
Notiert Euch jeweils den Punktwert (Chiffre) hinter der korrekten Lösung. Wer möchte, kann die Werte in die folgende Tabelle eintragen:

Das Final findet Ihr bei
N 50° 4(A-B).(C*D)(E-F)(G+H)
E 006° 0(I+J).(K*L)(M:N)(O-P)
Bitte benutzt, bevor Ihr loslauft, den GeoCheck, da er Euch noch einige nützliche Informationen liefern wird, nicht nur zur Lage des Finals, sondern auch zur Erreichbarkeit mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

In der Dose werdet Ihr - passend zum Thema - ein paar kleinere Tauschgegenstände finden und vor allem einen Travel-Bug TB6HZJ7 , der darauf wartet, von dem Erstfinder oder wem auch immer auf die Reise geschickt zu werden.
