

Geschichte:
Im Jahre 1908 wurde die Hütte als private "Rofanhütte" von der Familie Lentsch aus Hall in Tirol erbaut. Am 26. April 1926 verkauften die Geschwister Lentsch die Hütte an die Sektion Bayreuth des DAV. Später wurde die "Rofanhütte" in "Bayreuther Hütte" umbenannt.
1945 wurde die Hütte durch die Kriegswirren als "Deutsches Eigentum" beschlagnahmt und unter die Treuhandschaft des Österreichischen Alpenvereins gestellt. Verwalter war Hofrat Professor Martin Busch in Wien, Betreuer war Christian Schwaiger aus Kufstein.
1955 gab man die Hütte der Sektion Bayreuth in Unterpacht zur Betreuung. Am 16. Juni 1956 wurden sämtliche Liegenschaften an die Sektion Bayreuth zurückgegeben.
Er bekleidete das Amt das Amt des Hüttenwartes von 1955 - 1981. In den Jahren von 1982 - 1989 zeichnete Hans-Karl Schrott als Hüttenwart verantwortlich. Ab 1990 wurde die Bayreuther Hütte von Kurt Götz als Hüttenwart betreut.
1995 entschlossen wir uns für eine regenerative Energieversorgung. Eine Photovoltaikanlage und eine thermische Solaranlage wurden angeschafft und eingebaut. 25 Quadratmeter Module wandeln heute die Sonnenenergie in elektrischen Strom um, 12 Akkus speichern die Energie. Bei Schlechtwetter- perioden können so bis zu fünf Tage überbrückt werden.
Wir erreichen durch die Solaranlage eine Dieseleinsparung von 90 %. Die Bayreuther Hütte ist jetzt die 13. Hütte im DAV die mit einer Anlage zur Erzeugung von regenerativer Energie ausgerüstet ist.
2001 übernahm Hermann Schellermann das Amt des Hüttenwartes von Kurt Götz. Gesundheitsbedingt musste er es jedoch bereits 2003 wieder zurück geben.
Der aktuelle Hüttenwart ist Herr Klaus-Georg Friedel.
Der Transport von Gütern und Lebensmitteln wurde zunächst mit Mulis durchgeführt, später mit Tragepferden. Es folgten Kareten, ein Traktor und seit 1972 kann der Pächter mit dem Auto hinauffahren (Privatstraße mit Schranke versperrt).
In den Jahren 1947 - 1949 war Hermann Buhl oft zu Gast, auch "Hias" Rebitsch schätzte die Hütte als Ausgangspunkt für seine Bergtouren.
1989 wurde erstmals ein Berglauf zur Bayreuther Hütte veranstaltet. Die Läufer starteten in Kramsach - Rathaus und liefen die Strecke von 8,65 km in unter einer Stunde, bei einem Höhenunterschied von rund 1100 m.
Die Bayreuther Hütte ist ein idealer Stützpunkt für Bergwanderer und Kletterer. Durch ihre Lage ist sie sehr gut für Familien mit Kindern, sowie Jugendgruppen geeignet, da sich in unmittelbarer Hüttennähe kein Absturzgelände oder sonstige Gefahren befinden.
(Quelle: www.bayreuther-huette.de)
Zur Wanderung:
Wir beschreiben hier die Wanderung von Münster aus - siehe Wegpunkte "Parkplatz" und "Weganfang".
Der Weg führt anfänglich ausschließlich über einen einen schmalen Pfad. Hier ist äußerste Vorsicht geboten, da es teilweise sehr steil bergab geht! Außerdem müssen einige Felspassagen und auch drei Wasserrinnen/Wasserfälle überwunden werden. Speziell bergab kann es am gesamten Weg (auch bei trockenen Bedingungen) sehr rutschig sein!
Kurz vor der Bayreuther Hütte gelangt man dann auf einen kompfortableren Schotterweg!
Folgend einige Daten zu dieser Tour (Hin und Retour):
Gehzeit: ~4 Std.
Distanz: ~11,5 km
Anstieg: ~950 Hm
Weitere Zustiege:
Wer von Kramsach aus die 1.050 Höhenmeter zu Fuß zur Hütte gehen will, muss mit einer Gehzeit von 3 Stunden rechnen.
Ebenfalls empfehlenswert ist der Weg von der Kanzelkehre (Passstraße Achenkirchen - Jenbach, mit Parkmöglichkeit) über die Sonnwendbichlalm. Von dort sind es nur ca. 670 Höhenmeter Aufstieg bis zur Hütte. Gehzeit ca. 2:30 Stunden. Bushaltestelle mit Anbindung ins Inntal.
Für Mountainbiker zu empfehlen, ist die für den Autoverkehr gesperrte Forststraße, welche in Münster, Ortsteil Grünsbach, beginnt und in ca. 10 km die 1.000 Höhenmeter überwindet.
(Quelle: www.bayreuther-huette.de)
Hütteninfo:
Bewirtungszeit:
Pfingsten bis 2. Oktoberwochenende (Verlängerung auf Anfrage möglich)
Schlafplätze: 26 Zimmerlager, 28 Matratzenlager
Viel Spaß beim Wandern und suchen!