Skip to content

Bunker für Fledermäuse ??!! (LOST PLACE) Traditional Cache

This cache has been archived.

Havarius:
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

More
Hidden : 6/22/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Kanone und Wildschweinkopf bleiben. Ein Hauch von Wehmut hing am Donnerstag über dem Munitionshauptdepot Pflummern, galt es nach 40 Jahren doch Abschied zu nehmen. War das Depot doch eine Bereicherung für Riedlingen und Pflummern. ACHTUNG VOM HAUPTEINGANG AUS IST KEIN DURCHGANG. VON DEN SEITEN KANN ABER, DA DER ZAUN ABGEBAUT WURDE EINGEFAHREN UND ZUGEGRIFFEN WERDEN!.


Das Heeresmusikkorps 10 Ulm gab Hauptmann Uwe Sikora als letztem Kommandanten und seinen Mitarbeitern, sowie vielen Gästen die Ehre. Unter ihnen befanden sich die früheren Kommandanten Oberstleutnant Reinhard Lauber und Oberstleutnant Burkard Volkholz, der Landesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Stabsfeldwebel Gerhard Stärk, und der Bundestagsabgeordnete Josef Rief.

Hauptmann Sikora ließ die Geschichte des Munitionsdepots noch einmal Revue passieren. Er dankte für das "gehörige Vertrauen", das die Bevölkerung von Mörsingen, Daugendorf, Grüningen und Pflummern dem Depot und seinen Mitarbeitern entgegengebracht habe und zeigte sich froh, dass es in all den Jahren zu keinem ernsthaften Unfall gekommen sei. In den 70er- und 80er-Jahren habe sich Pflummern zu einem "Premium"-Depot in der Munitionsinstandsetzung entwickelt, Tüftler und Erfinder seien am Werk gewesen. Aus dem Instandsetzungsdepot wurde bis 2006 ein Versorgungsdepot, statt großkalibriger Panzermunition gabs Mitte der 90er-Jahre Ausbildungsmunition. Danach galt es Lithiumbatterien zu lagern und zu bewirtschaften.

Er dankte der Stadt Riedlingen und Pflummern für die Unterstützung, die das Gefühl vermittelt habe, willkommen zu sein.

Oberstleutnant Georg A. von Harling, der Kommandeur der ortsfesten logischen Einrichtungen vom Logistikregiment 47 in Dornstadt, oblag es, Kommandant Sikora von seinem Amt zu entbinden. Er bescheinigte ihm: "Sie haben Ihren Auftrag mit Bravour erfüllt." Auch den Soldaten und zivilen Mitarbeitern des Munitionsdepots Pflummern sprach er die Anerkennung "aller aus". Seinen Dank verband er mit der Freude darüber, dass alle eine neue Verwendung gefunden haben.

Der Kommandant des Munitionshauptdepots Altheim, Oberstleutnant Gert Neubert, sprach von einem in der Republik weithin bekannten Eckpfeiler der Munitionsinstandsetzung und würdigte die anhaltend hohe Leistungsbereitschaft, -fähigkeit und Motivation der Depotangehörigen bis zuletzt.

Nachdem die Nationalhymne gesungen, Salutschüsse abgegeben und die letzten Befehle erfolgt waren, hatten Zivilisten Gelegenheit der Danksagung. Für das Landratsamt Biberach tat dies Oberregierungsrat Gerold Simon. Er gab bekannt, dass eine Lagerhalle aus Pflummern in das Freilichtmuseum Kürnbach umgesetzt und darin ab 2012 eine Ausstellung zum Munitionsdepot zu sehen sein wird.

Bürgermeister Hans Petermann erinnerte an die baldige Erkenntnis, dass das Depot für Pflummern und Riedlingen weniger eine Last, denn mit seinen bis zu 130 Arbeitsplätzen eine Chance bedeutete. Bereicherung hätte die Raumschaft auch durch die Bediensteten und dank kameradschaftlicher und gesellschaftlicher Ereignisse, wie die Benefizveranstaltungen des Heeresmusikkorps, gefunden. Er bedauerte, dass alle Bemühungen, eine sinnvolle Nutzung der vom Bund mit Millionen geschaffenen hervorragenden Infrastruktur zu erreichen, bislang nicht gefruchtet hätten. Was man auf gar keinen Fall wolle, sei, dass die Einrichtungen jahrelang leer stünden, "langsam vergammeln und das, was hier geschieht, unkalkulierbar wird". Er schloss mit der Anerkennung des Dienstes der Bundeswehr und dem Dank an alle, die in Pflummern wirkten.

An ganz persönlichen Erinnerungen mit dem Munitionshauptdepot in Pflummern ließ Ortsvorsteher Manfred Goller teilhaben. Er wusste auch Geschichtliches, nämlich dass der rund 500 Meter entfernte, 1723 erbaute und später zur Kaserne umgebaute "Teutschhof" bis zu 120 Soldaten mit 90 Pferden der "Gelben Dragoner" beherbergte. Nach dem Niedergang Napoleons im Russlandfeldzug war sie aufgegeben worden. Weil sich "allerlei lichtscheues Gesindel" darin niederließ, kaufte die Gemeinde das marode Lager und brach es 1862 ab. Er hoffe, so Goller, das sich die Geschichte nicht wiederhole und erinnerte an viele gesellschaftliche Ereignisse im Depot, so Konzerte der Musikkapelle oder Fasnachtsbälle. Was bleibe, sei die Kanone für die Krieger- und Reservistenkameradschaft und der Kopf des Wildschweines "Hektor", ein Zeichen der einst berühmten Wildschweinzucht im Depot. Er wird ausgestopft das Bürgerhaus in Pflummern zieren.

Additional Hints (Decrypt)

Bora qenhs xyrggrea...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)