"ÖTSCHER-REICH-Die Alpen und wir"
FRANKENFELS, WIENERBRUCK, NEUBRUCK
25. APRIL BIS 1. NOVEMBER 2015
Der Cache selber befindet sich etwas abseits des Weges; Zur Cachehebung muss man keinen Eintritt bezahlen! Bitte nur bei Tageslicht suchen!
Eine Expedition ins ÖTSCHER:REICH
Mit der Landesausstellung tauchst du in die Geschichte und in die Geschichten der Region und des Alpenraumes ein. Die drei Standorte inmitten des faszinierenden ÖTSCHER:REICHES werden zum Ausgangspunkt für deine Entdeckungsreise in die alpine Welt des Mostviertels.
Entlang der Mariazellerbahn ist das neue Betriebszentrum Laubenbachmühle in Frankenfels die erste Station der Niederösterreichischen Landesausstellung. Die Ausstellung hier thematisiert die alpine Lebenswelt der Menschen, die Landwirtschaft in den Voralpen, Pilgern und Tourismus - eingebettet in eine beeindruckende Architektur. Frankenfels-Laubenbachmühle ist zugleich Aufbruchsort: Mit der Mariazellerbahn geht es in 45 Minuten Fahrzeit nach Wienerbruck, wo anstelle einer Ausstellung, sondern das neue Naturparkzentrum Ötscher-Basis auf deinen Besuch wartet und zu einem Schnupperrundgang in den Naturpark einlädt. Die Ausstellung in Neubruck bei Scheibbs steht für den Pioniergeist der Alpen: Am Beispiel der Eisenverarbeitung, der Hammerschmiede und Walzwerke stellen wir die spannende Frage, wer heute die Pioniere des Alpenraumes sind und wer es morgen sein wird.
AUSSTELLUNG NEUBRUCK

Andreas Töpper, der große Industrielle des 19. Jahrhunderts, hat eine spannende Geschichte zu erzählen. Er war ein „Alpenpionier“ in der Eisenverarbeitung und Weltmarktführer mit den Produkten seiner Zeit. Am Standort Neubruck lässt die Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 den alten Pioniergeist nun in Töppers ehemaligem Herrenhaus wieder aufleben. Andreas Töppers Biografie ist jedoch nur eine von mehreren – anschaulich und lebendig erzählten – Geschichten über die Pioniere und Visionäre des Alpenraums. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie erkannten, dass das Leben in den Alpen besondere Innovationen einfordert – egal, in welcher Epoche.

In diesem Sinne steht die Ausstellung im Spannungsfeld zwischen den Alpen als Projektionsfläche idyllisch verklärter Vorstellungen einerseits und als ökonomischer Ort für Rohstoffgewinnung, Industrie und Wissenschaft andererseits. Sie gibt Einblicke in Leben und Alltag der Schmiedegesellen, der Hammerherren und deren Frauen.
Von romantischen Gemälden der Alpen über Bauernhandkunst und hölzernen Spielzeugtieren aus der Sammlung der Volkskundlerin Eugenie Goldstern, einem akustischen Panorama des Ötschermassivs bis zur Eisenverarbeitung in der „Eisenwurzen“ gibt es für dich also jede Menge zu bestaunen. Sogar dem Ursprung der Redewendung „unter die Haube kommen“ kannst du hier nachgehen.

Naturwissenschaftliche Entdeckungen und Entwicklungen der Vergangenheit sollen dabei auch neue Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft der Region bringen. Schließlich wird angesichts der vorgestellten innovativen Persönlichkeiten eine ganz aktuelle Frage aufgeworfen: Wer werden die Visionäre von morgen sein?
In Neubruck, wie auch in Frankenfels-Laubenbachmühle, schaffen Interventionen und interaktive Stationen eine weitere Brücke zwischen den Inhalten der Ausstellung und der Landschaft. So gibt es etwa Medienstationen, in denen du dir Skype-Interviews mit einigen "Visionären und Visionärinnen" unserer Zeit ansehen kannst.

Auf deinem Rundgang triffst du auf Verweise zu Orten in der Ötscherregion, die es zu entdecken gilt. Am Standort Neubruck findest du dich sich am Ende vor einer Karte des Alpenbogens wieder: Eine Einladung, sich die eigenen Erinnerungen zu den Alpen ins Gedächtnis zu rufen und zu verorten. Und nach diesem Moment des Verweilens heißt es wieder: Auf geht’s, in die Natur!
Foto Töpperschloss: Peter Faschingleitner pictoresk.at / Fotos Ausstellung: Helmut Lackinger
Quelle: http://www.noe-landesausstellung.at/de/ausstellung/standort-neubruck
Der Cache selber befindet sich etwas abseits des Weges; Zur Cachehebung muss man keinen Eintritt bezahlen! Bitte nur bei Tageslicht suchen!