Es war der verheerendste Sturm, den die Stadt Essen wohl je erlebt hat. Der Orkan Ela erreichte 2014 in der Nacht von Pfingstmontag Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern und hinterließ ein Maß der Zerstörung, das die Schäden des Sturmtiefs Kyrill im Jahr 2007 um das Drei- bis Vierfache übertrifft.
"Ela" hatte am 9. und 10. Juni 2014 vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gewütet. In Düsseldorf, Essen, Köln und Krefeld starben am 9. Juni zwischen 20 und 23 Uhr sechs Menschen an den Folgen des Unwetters, der Sturm hat überwiegend Laubbäume zerstört.
Wir wollen uns am 16.08.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr an den Koordinaten treffen und aus dem Hang lose und umgestürzte Bäume holen. Dazu wird auch zeitweise die Straße am Hang gesperrt werden müssen. Es werden dann Äste und Stammholz der gefällten Bäume gesammelt und von der Straße geschafft und zum Sammelplatz oberhalb gebracht. Benötigt werden Helfer mit Astscheren, die die Baumkronen am Boden zerkleinern können und Helfer mit Handschuhen, die die Äste sowie Abschnitte der Stämme von der Straße zum Sammelplatz bringen, wo dann der Häcksler auf das Holz wartet. Da wir uns die meiste Zeit auf der Straße bewegen, ist jeder verpflichtet, eine Warnweste oder -Jacke zu tragen, damit er jederzeit gesehen werden kann. Sollten sich noch Kundige im Umgang mit Kettensägen einfinden, sind auch diese wieder willkommen.
Wer nicht die volle Zeit mit anpacken kann, darf dennoch vorbeikommen. Jede helfende Hand, und wenn es nur für eine Stunde ist, ist natürlich herzlich willkommen.
Die Aktion ist mit dem Waldbesitzer abgesprochen, die gehäckselten Bäume können dort sich natürlich zersetzen und einen guten Beitrag für das Ökosystem leisten.
Das CITO-Gelände wird in mehrere Zonen eingeteilt.
In Zone 1 können alle CITO-Teilnehmer mit Warnweste und dort das Holz von der Straße zum Sammelplatz bringen. CITO-Teilnehmer ohne Warnweste können hier mit Astscheren die Äste handlicher machen.
In Zone 2 wird das Holz gehäckselt. Hier gilt absolute Vorsicht und den Anweisungen des Bediener der Maschine ist zu folgen.
In Zone 3 liegen oder stehen die Bäume noch im Hang zur Straße, diese dürfen nur fachkundige CITO-Teilnehmer mit Kettensägenführerschein und/oder genügend Erfahrung betreten und aufräumen. Da es sich um Arbeiten im Hang handelt, ist auch eine T5-Kletterausrüstung von Vorteil, um genügend Halt im Hang zu haben.
Ferner muss noch die Verkehrsregelung organisiert werden. Dafür benötigen wir mindestens 3 Personen, die das übernehmen.
Auf dem Gelände stehen begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung, am Straßenrand der Höntroper Straße kann auch geparkt werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, ein Grill ist im Anschluss an das CITO ab 17.00 Uhr mit Würstchen belegt und Getränke gibt es natürlich auch schon vorher (siehe Referenzpunkt). Toiletten sind vorhanden, also eine Rundumversorgung gegeben.
Wie immer gilt auch hier, dass alles, was wir hier machen, auf eigene Gefahr passiert. Daher meine Bitte an Euch, tatkräftig mit anzupacken, aber nichts zu tun, was Euch oder andere gefährden kann.
Hier noch eine kurze Übersicht über das Gelände und die Parkmöglichkeiten:

Für alle die möchten, hier noch ein Badget:

Und hier der dazu gehörige HTML-Code:
<a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC5YH8E"><img src="http://www.cachemeifyoucan.de/images/caches/eigene/GC5YH8E_Banner.png" width="462" height="285" border="0" /></a><br />
Da der Parkraum an der Höntroper Straße nicht ausreichen wird, sollten einige sich in Richtung Parkplatz vom Eisenbahnmuseum orientieren, welches auch viel näher zum eigentlichen Aktionsraum liegt.
Für das leibliche Wohl ist auch bei einer großen Anzahl an Teilnehmern gesorgt, ein Grill ist ab 17.00 Uhr mit Würstchen belegt und Getränke gibt es natürlich auch schon vorher (siehe Referenzpunkt).

