Inspiriert durch unseren Cache „Blick zum Schönenberg“ in unserer Lohbachrunde dachten wir, dass es die Wallfahrtskirche „Schönenberg“ verdient hat, aus verschiedenen Blickwickeln genauer betrachtet zu werden. Hieraus entstand diese Idee. Bei jedem Cache haben wir euch etwas Informatives zur Wallfahrtskirche „Schönenberg“ zusammengetragen: (Wer die Infos sorgfältig liest, kann die Fragen beim Bonus ohne Probleme beantworten)
Der Schönenberg gehört zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die überregionale Bedeutung der prächtigen Wallfahrtskirche kommt in dem Umstand zu Ausdruck, dass hier zu ersten Mal das sog. „Vorarlberger Münsterschema“ zur Vollendung kam.
Die Wallfahrt auf den Schönenberg geht auf das Jahr 1638 zurück. Zwei Jesuitenpatres errichteten in der Notzeit des 30jährigen Krieges ein schlichtes Holzkreuz mit einer Marienfigur und luden dort zum Gebet ein. Bald wurde an dieser Stelle eine Loretokapelle errichtet und die ersten Wallfahrten kamen aus der näheren Umgebung. 1680 kam der Jesuitenpater Philipp Jeningen zur Betreuung der Wallfahrt nach Ellwangen. Er konnte den Fürstprobst von Ellwangen, Johan Christoph Adelmann von Adelmannsfelden überzeugen, über die kleine Kapelle eine große Barockkirche bauen zu lassen. Dazu wurden 1734 noch 15 Rosenkranzkapellen auf dem Pilgerweg zum Schönenberg hinauf errichtet.