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Gut Gehag Traditional Cache

Hidden : 8/2/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Das Gut Gehag war ursprünglich ein Teil des Gutes Zimkendorf. Wie aus der Urkarte von 1841 zu ersehen ist, trug es zu dieser Zeit die Bezeichnung „Vorwerk Nienhaefen“.

Ein Vorwerk ist ein landwirtschaftlicher Gutshof oder ein gesonderter Zweigbetrieb eines solchen. Der Begriff hat sich im Laufe der Geschichte mehrfach in seiner Bedeutung geändert und kann daher auf verschiedene Art verwandt werden. Ursprünglich lagen die zugehörigen landwirtschaftlichen Güter meist außerhalb von Befestigungsanlagen oder Burgen und unmittelbar davor und wurden daher häufig als „Vorwerk“ bezeichnet. Später wurde die Bezeichnung allgemein üblich und bezeichnete bis ins 18. Jahrhundert hinein Gutshöfe mit Gutsbetrieb oder auch für sich stehende Meierhöfe. Auf größeren Gütern mit umfangreichen Landflächen gab es oft neben dem Hauptbetrieb kleinere und entfernt liegende Zweigbetriebe. Diese wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts hin ebenfalls häufig als „Vorwerk“ bezeichnet und im 19. Jahrhundert wurde der Begriff schließlich nur noch in diesem Sinne verwendet. In Ortsnamen und Flurbezeichnungen kann das Wort aber auch noch in seiner alten Bedeutung vorhanden sein.
(Quelle: Wikipedia)

Im Jahre 1862 wurde das Vorwerk Nienhaefen erstmalig inkl. seiner einzelnen Nutzungsflächen (Hof, Gärten, Äcker sowie die innerhalb als auch außerhalb gelegenen Wiesen) vermessen. Auf der Grundlage der ermittelten Flächenanteile erfolgte dann die Berechnung für die Grundsteuer-Veranlagung. In den entsprechenden Unterlagen ist im nördlichen Bereich eine Erweiterung des Vorwerkes zu erkennen, gleichzeitig wird neben der Hoffläche auch eine Baustelle erwähnt. Da sich genau hier das alte Gutshaus befand, ist davon auszugehen, dass dessen Bau etwa in diesen Zeitraum fallen dürfte. Das gesamte Gut Zimkendorf war Eigentum der Familie von Pachelbel-Gehag. Der letzte Besitzer, Siegfried Freiherr von Pachelbel-Gehag, wohnte mit seiner Frau Edith bis zur Vertreibung im Jahre 1945 hier im Gutshaus.

Nach der Enteignung wurde das Gutshaus zunächst zu Wohnzwecken und bis 1963 als Lehrlingswohnheim genutzt. Nachdem dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten nicht durchgeführt wurden, verfiel das Gebäude allmählich und letztendlich wurde es 1968 gesprengt. Die denkmalgeschützte Parkanlage, die einst nach Entwürfen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné angelegt wurde, befindet sich in Privatbesitz.

Zum Cache:
Von der westlich verlaufenden Straße aus führt ein Plattenweg bis fast an das kleine Waldstück heran. Je nach Wetterlage ist daher eine Anfahrt mit dem CM durchaus möglich, ich empfehle allerdings einen Besuch mit dem Rad bzw. dem Fuß. Die Dose befindet sich auf den Trümmern des gesprengten Gutshauses, also passt bitte genau auf wo ihr hintretet !

Additional Hints (Decrypt)

vz Fpubß qre znexnagra Jhemrya hagre qra Mvrtryfgrvara (fu. Fcbvyre)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)